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DVD-Reviews Various

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Various - Austin City Limits Music Festival 2005 (Sony BMG/Image Entertainment)
Various - Beat-Club Reihe 1965 - 1973 (Radio Bremen + Fernsehallianz/DVD auch VHS)
Various - Beat-Club – On the Road again (Radio Bremen/Inakustik)
Various - Glastonbury Anthems (EMI)
Various - Guitar Legends (Ragnarock/Icestorm)
Various - Heavy Rock Masterpieces (Ragnarock/Icestorm)
Various - Later with Jools Holland - Cool Britannia (BBC/Warner)
Various - Later with Jools Holland - Cool Britannia 2 (BBC/Warner)
Various - Later with Jools Holland - Even Louder (BBC/Warner)
Various - Let It Rock - Volume 2 (Classic Pictures/BMG)
Various - Musikladen 1-4 (ARD/RB/Fernsehallianz/Inakustik)
Various - Musikladen 5-7 (ARD/RB/Fernsehallianz/Inakustik)
Various - Musikladen 8-10 (ARD/RB/Fernsehallianz/Inakustik)
Various - Musikladen 11-12 (ARD/RB/Fernsehallianz/Inakustik)
Various - The Old Grey Whistle Test – (BBC/ 2 DVD)
Various - The Old Grey Whistle Test – Volume 3 (BBC)
Various - Saturday Night Live – (Piraterecords/ Sonymusic)
Various - Still Alive – Hit the 90s(BMG)
Various - Still Alive – Metal Ballads (BMG/Universal)
Various - Still Alive - Rock of the 90´s (Universal)
Various - Stuck In The Middle (Uncut/BMG)
Various - Smokeout (Eagle Vision)
Various - Supershow (Eagle Vision)
Various - The Best Of The Johnny Cash Show (Sony/BMG)
Various - The Best Of Melodic Rock (Sony)
The Isle of Wight Festival (MAWA/VCL/Castel)
Various - The Best Of Touch My Soul (BMG)
Various - The Ultimate Anthology: Stadium Rock und Psychedelia (Icestorm/Ragnarock)
Various - We Could Be Kings (Uncut Masters/BMG)
Various - Woodstock - Directors Cut (Warner DVD)
Various - Woodstock  Diaries (Warner Brothers)

 

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Extras: Mini-Dokumentationen, Interviews, den Kurzrückblick "Rest Of The Fest" und eine Fotogalerie.

RG: 0
Bild: 16:9 (NTSC)
Ton: Dolby Digital 5.1., PCM Stereo
Laufzeit: 111 Minuten
VÖ-Datum: 08. September 2006

Various Artists - Austin City Limits 2005 Music Festival (2 DVD; Sony BMG/Image Entertainment)

Ursprünglich als Titel einer Musiksendung im Fernsehen bekannt, hat sich das Austin City Limits Music Festival seit seiner Premiere vor fünf Jahren auch als Rockspektakel einen Namen gemacht. Für zusätzliche Schlagzeilen sorgte speziell das letztjährige Festival wegen der unsicheren Wetterlage, bedingt durch den Hurricane „Rita“. Am Ende ging aber alles trotz eines Sandsturms gut - und so durften sich 70.000 Festivalbesucher auf drei rockige Tage freuen. Und ein Jahr später erfreuen sich Rockfans aus aller Welt, die nicht dabei waren, auf 24 Songs und eine Menge Specials, verteilt auf 2 DVDs.

Über die Interpretenauswahl lässt sich bei 24 von 130 Künstlern selbstredend immer streiten. So sind absolute Größen des 2005er Festivals wie Coldplay, Franz Ferdinand und Oasis nicht dabei. Dennoch ist die Mischung aus etablierten Altstars (Allman Brothers), etablierten Jungstars (Keane) und interessanten Newcomern des letzten Jahres (Bravery, Kaiser Chiefs) gelungen. Zwar wird ein gewisses Stilspektrum von Rock bis Hiphop abgedeckt. Doch sind vor allem die jungen Gitarrenbands prägend für das Lineup. Ausnahmen wie der schwergewichtige Warren Haynes, der mit den Allmans und Gov´t Mule gleich zweimal auf der Bühne stand, bestätigen die Regel. Aber gerade wegen der vielen jungen Bands lohnt es sich für Musikfreunde, die immer auf der Suche nach etwas Neuem sind, diese Doppel-DVD anzuschaffen.

Über die Musik hinaus gibt sie auf der zweiten Scheibe Einblicke ins Festivalgeschehen und präsentiert einige der Künstler im Interview. Die Kameraführung ist wohltuend "klassisch", d. h. keine schnellen Schnitte und nur begrenzte optische Spielereien. Der Sound ist in stereo und Dolby Digtal Surround auf der Höhe der Zeit, was mit Einschränkungen auch auf das Bild zutrifft. Mit Einschränkungen deshalb, weil einige der aufzeichnenden Kameras offensichtlich an dem heutzutage eigentlich als überwunden geltenden Mikrofonieeffekt litten. Die Folge sind hier und da Querstreifen im Bild, die aber der allgemeinen Freude keinen großen Abbruch tun. Im Inneren der Amaray-Box gibt es ein vierseitiges Booklet – nicht allzu üppig. Die Hülle selbst steckt in einem Pappschuber.

Interpreten : Jet (Cold Heart Bitch), Allman Brothers Band (One Way Out), The Bravery (Unconditional), Thievery Corporation (Warning Shots), The Black Keys (Set You Free), Kasabian (LSF), Bloc Party (This Modern Love), The Frames (Revelate), Kaiser Chiefs (I Prdeict A Riot), Blues Traveler (Hook), Ambulance LTD (Primitive), Eisley (Golly Sandra), The Decemberists (July, July), Jason Mraz (Did You Get My Message), Mike Doughty (Madeline And Nine), Aqualung (Brighter Than Sunshine), Keane (We Might As Well Be Strangers), Rachael Yamagata (Be Be Your Love), Robert Earl Keen (Feeling Good Again), Steve Earle and the Dukes (Warrior), Gov't Mule (Time To Confess), John Prine (LakeMarie), John Butler Trio (Treat Yo Mama), Widespread Panic! (Love Tractor)

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Beat-Club Reihe 1965 - 1973 (Radio Bremen + Fernsehallianz/DVD) je ca. 60 Min.nach oben
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Extras: direkte Titelanwahl über das Menü
RG: 2
DVD-Typ: 5
Bild: 4:3
Ton: DD 5.1; mono DD 2.0
Laufzeit: Ca. 55 Minuten
Veröffentlichung: 5.8.2002

Beat-Club – On the Road again (Radio Bremen/Inakustik)

Beat-Club-Freunde und Fans ursprünglicher Rockmusik aufgehorcht! Nachdem die ersten zehn Beat-Club-Compilations in den letzten beiden Jahren auf DVD erschienen sind, legt die ARD jetzt mit „On the Road again“ erneut einen Sampler der legendären Beat-Sendung vor. Die Zusammenstellung ist auf VHS-Video bereits 1994 erschienen und mittlerweile nicht mehr lieferbar – ein Grund mehr, sich über den Silberling zu freuen.

Dem Titel gemäß versammeln sich hier überwiegend US-amerikanische Künstler, die zwischen 1967 (Animals) und 1974 (Dr. Hook) im Beat-Club bzw. im Musikladen aufgetreten sind. Was den hartgesottenen Sammler, der alle anderen DVDs schon hat, stören wird: Eine Reihe der Songs sind bereits auf den vorherigen Scheiben enthalten, so z.B. die James Gang, Steppenwolf und die Byrds. Dafür sind mit Mott the Hooples „At the Crossroads“ und „Truck drivin´ Man” von New Riders of the purple Sage Stücke darunter, die nicht einmal in den TV-Wiederholungen der letzten Jahre gelaufen sind.

Der Sound ist wie gewohnt in zwei Versionen wählbar: in der originalen Monofassung (Dolby Digital) und in der überarbeiteten Dolby Digital 5.1-Abmischung. Somit sind die alten Aufnahmen, die von Radio Bremen gut konserviert wurden, in der bestmöglichen Qualität zu sehen und zu hören. Da hofft der Beat-Club-Freund auf mehr.
Playlist: Trailer (Beat Club), Born To Be Wild (Steppenwolf), C.C. Rider (The Animals), Walk Away (James Gang), Chestnut Mare (The Birds), Sad Bag Of Shaky Jake (Humble Pie), Spill The Wine (Burdon, Eric & War), Let's Work Togheter (Canned Heat), At The Crossroads (Mott The Hoople), Truck Drivin' Man (New Riders Of The Purple Sage), Jackson Kent Blues (Miller, Steve), Oh Atlanta (Little Feat), You Ain't Seen Nothing Yet (Bachman-Turner Overdrive), C'mon (POCO), At The Freaker's Ball (Dr. Hook)
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Extras: Interview mit Michael und Jean Eavis, Dokumentation „Glastonbury Fields“, Glastonbury by Air, Randomplay, Glastonbury Fayre (1971), direkte Titelanwahl, Fotogalerie

DVD-Typ: 9
Ton: Dolby Digital 2.0
Bild: 16:9
Laufzeit: 114 Min.
VÖ-Datum: 21.03.2005

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Various – Glastonbury Anthems (EMI)

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Extras: Direkte Kapitelanwahl

Region: 0
Ton: Dolby Digital 5.1; dts
Bild: 4:3
Laufzeit: 76 Min.
VÖ-Datum: 11.2.2004

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Various – Guitar Legends (Ragnarrock/Icestorm)

“The Ultimate Anthology“ heißt eine neue Musik-DVD-Reihe von Ragnarrock. Neben einzelnen Bands wie Asia und Uriah Heep sind unter diesem Titel kürzlich auch einige Compilations erschienen – eine davon mit dem Titel „Guitar Legends“. Und so gibt es auf dem Bildtonträger ein Wiedersehen mit zwölf Klampfen-Virtuosen, die ihre große Zeit in den 70ern hatten. Was die technische Seite angeht, sprich Klang- und Bildqualität, so haben ganz klar die neueren Aufnahmen, die zum Teil schon aus diesem Jahrtausend stammen, die Nase vorn. Steve Hackett mit „Clocks“ ist hier zu nennen. „Phoenix“, dargeboten von Andy Powell (Wishbone Ash) überzeugt vom Sound her ebenso wie Vernon Reed und Jack Bruce mit dem Cream-Klassiker „Sunshine of Your Love“. Aber Jack Bruce an der Seite von Vernon Reed (Living Colour) ist nicht Cream und Andy Powell ist trotz seiner exzellenten Begleitband bei diesem Live-Gig nicht Wishbone Ash. Und auch haben die Aufnahmen aus jüngerer Zeit nicht das Flair der alten Bilder.

Deshalb bilden die Höhepunkte seltene Livemitschnitte, die klanglich und bildtechnisch mehr oder weniger angestaubt sind, aber das Herz des Rockfans höher schlagen lassen. Dazu gehören Frees „Allright Now“ aus dem britischen Fernsehen (1970), Steve Howes Solonummer „Clap“ aus den frühen siebziger Jahren, „Hocus Pocus“ von Focus mit Jan Akkermann, hier aus der BBC 2-TV-Show „The Old Grey Whistle Test“ und Rory Gallaghers „Could Have Had Religion“ – ein frühes Solo-Konzert noch als Trio. Interessant und äußerst rar ist auch der Auftritt von Soft Machine aus dem Jahr 1977. Bei Tale of Taliesin darf der Gitarrenfan einmal John Etheridge auf die flinken Finger schauen. Mick Box (Uriah Heep), Tony Iommi (Black Sabbath), Richie Blackmore (Deep Purple) und Robin Trower (Procol Harum) vervollständigen die Sammlung. Wer das DVD-Programm von „Classic Rock“ kennt, wird sich an den einen oder anderen Clip erinnern. So ist zum Beispiel Richie Blackmores Improvisation bereits in der „Masters of the Vaults“-Reihe erschienen, ebenso wie "Hocus Pocus“ von Focus.

Neben dem Dolby Digital Surround Sound steht ein dts-Mix zur Auswahl, der jedoch allenfalls bei den jüngeren Aufnahmen sinnvoll erscheint. Denn das Material aus den 70ern verfügt durchgängig über originale Mono-Tonspuren. Bis auf die direkte Titelanwahl bietet die DVD keine weiteren Extras. Positiv sind dagegen zu nennen die kurzen Erläuterungen im Cover zu jedem gespielten Stück und der Pappschuber, der die Amaray-Box umhüllt.

Tracklist: 01 Paul Kossof/Free - Alright Now 02 Andy Powell/Wishbone Ash - Phoenix 03 Robin Trower - Night of the Guitars 04 Ritchie Blackmore/Deep Purple - Improvisation 05 Rory Gallagher - Could Have Had Religion 06 John Etheridge/Soft Machine - Tale of Taliesin 07 Jan Akkerman/Focus - Hocus Pocus 08 Vernon Reed/Jack Bruce - Sunshine of Your Love 09 10 Steve Hackett - Clocks 10 Steve Howe - Clap 11 Mick Box/Uriah Heep - The Magician's Birthday 12 Tony Iommi/Black Sabbath - Headless Cross"

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Extras: Direkte Kapitelanwahl

Region: 0
Ton: Dolby Digital 5.1; dts
Bild: 4:3
Laufzeit: 80 Min.
VÖ-Datum: 11.2.2004

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Various – Heavy Rock Masterpieces (Ragnarrock/Icestorm)

Wie schon die Zusammenstellung „Guitar Legends“ entspringt auch der Videosampler „Heavy Rock Masterpieces“ der „Ultimate Anthology“- Reihe von Ragnarock. Und Meisterstücke des Hardrock sind tatsächlich hier versammelt. Black Sabbaths „Paranoid“, Thin Lizzys „Whiskey in the Jar“ und Deep Purples „Child in Time“ dürften wohl jedem Rockfan geläufig sein. Die interessantesten Aufnahmen sind auch diesmal wieder die zeitgenössischen Mitschnitte aus den Siebzigern. Das besagte „Whiskey in the Jar“ zum Beispiel spielten die Mannen um Phil Lynott 1973 im Musikladen – damals als brandneue Single-Veröffentlichung. Leider ist der Sound bei dieser Aufnahme nicht so wirklich prickelnd, obwohl die Original-Musikladen-Sounds ebenso wie die Beat-Club-Tonaufzeichnungen für die damalige Zeit durchaus erstklassig waren.

Aus dem Beat-Club stammt übrigens „Boogie“, ein Uralt-Hit von Ufo. Aber auch hier ist der Sound bestenfalls mittelmäßig. Einen besseren Klang gibt es sowohl bei einigen älteren Aufnahmen wie z. B. Deep Purples „Child in Time“ (TV-Special von 1970) und „Highway Star“ (Beat-Club) sowie erwartungsgemäß bei neueren Live-Darbietungen wie z. B. von Poison, Black Sabbath und Uriah Heep. Ein ganz besonderes Juwel wartet mit Lynyrd Skynyrds „Freebird“ am Ende des Samplers auf den Rockfan. Der Mitschnitt stammt aus einem knapp halbstündigen Konzert-Mitschnitt aus dem Jahre 1974, das vor einiger Zeit der Rockpalast im deutschen Fernsehen ausgestrahlt hat. Die Urbesetzung der Südstaaten-Rockband mit Ronnie Van Zant zeigt hier zehn Minuten lang, warum das heutzutage inflationär gebrauchte Bezeichnung „Kult“ unbedingt auf sie zutrifft.

Zu der schon erwähnten DVD „Guitar Legends“ gibt es mit „Allright Now“ und „Headless Cross“ leider zwei Überschneidungen. Ansonsten ist wie bei ersterer auch hier die Zusammenstellung aus alt und neu durchaus gelungen, wenn auch beim Sound manchmal unnötige Abstriche gemacht werden müssen. Daran ändert auch der dts-Mix nichts. Ein dickes Plus: Alle Stücke sind live gespielt, wie es sich für einen Heavyrock-Sampler gehört. Wie für diese Reihe obligatorisch, steckt die DVD-Box im Schuber und enthält zu jedem Stück einige Erläuterungen im Cover. Bonusmaterial gibt es nicht.

Tracklist: 01 Black Sabbath - Paranoid 02 Thin Lizzy - Whiskey In The Jar 03 Uriah Heep - Gypsy 04 Deep Purple - Child In Time 05 Saxon - 747 Strangers In The Night 06 UFO - Boogie 07 Poison - Talk Dirty To Me 08 Magnum - Vigilante 09 Black Sabbath - Headless Cross 10 Uriah Heep - Easy Livin' 11 Deep Purple - Highway Star 12 Free - Alright Now 13 The Sensational Alex Harvey Band - Delilah 14 Lynyrd Skynyrd - Freebird"

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Extras: Untertitel in Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Portugiesisch; 8-seitiges Booklet mit Hintergrund-Infos; Interviews mit Travis & The Doves

Region: 2,3,4,5,6
DVD-Format: 9
Ton: Dolby Digital Stereo
Bild: 16:9
Laufzeit: Musik: 137 Minuten; Interviews 19 Minuten
VÖ-Datum: 14.6.2004

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Later with Jools Holland – Cool Britannia (BBC/ Warner)

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Extras: Interviews mit Interviews mit Morissey, den Kaiser Chiefs, Jarvis Cocker, Nicky Wire, New Order und Ian Brown, Untertitel in Englisch, Französisch, Deutsch, Spanisch, Portugiesisch, Programmierfunktion

DVD-TYP: 9
RG: 2,3,4,5
Bild: 16:9 (NTSC)
Ton: LPCM Stereo
Laufzeit: 146 Minuten
VÖ-Datum: 28. Oktober 2005

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Various - Later ... Cool Britannia 2 (Warner)

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Extras: Interviews mit Cure und Green Day (7 Min.), Untertitel, Programmierfunktion

DVD-TYP: 9
RG: 2,3,4,5
Bild: 16:9
Ton: LPCM Stereo
Laufzeit: 115 Minuten
VÖ-Datum: 30. Mai 2005

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Various - Later ... Even Louder (Warner)

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Various - Let it Rock - Volume 2 (Classic Pictures/BMG)

„Let it Rock“ nennt sich eine kleine Sampler-Reihe des britischen Labels „Classic Pictures“, deren DVD-Veröffentlichungen in Deutschland seit kurzem von BMG vertrieben werden. Nachdem schon „Volume 1“ eine interessante Mischung von alten Beat-Club- und Musikladen-Aufnahmen präsentierte, folgt „Volume 2“ diesem Konzept. Insgesamt 22 Songs aus den Jahren 1967 bis 1984 vereinen Rockgrößen wie The Who, Canned Heat und Motörhead auf einer Scheibe. Einige der Titel sind bereits in der zehnteiligen Beat-Club-Reihe von Radio Bremen erschienen, so zum Beispiel „No, no, no“ von Deep Purple oder „Johnny B. Goode“ von Johnny Winter. Andere sind hier zum ersten Mal auf DVD veröffentlicht, allen voran das 19!-minütige „Butterfly Blue“ von Iron Butterfly, die mit „In a Gadda da Vida“ ihren größten Erfolg hatten. Doch gerade in der hier gezeigten Besetzung mit zwei Leadgitarren bieten die Amerikaner progressiven Bluesrock auf höchstem Niveau.

Bild- und Tonqualität sind von Stück zu Stück sehr unterschiedlich. Trotz der drei verschiedenen Tonformate, die angeboten werden, klingt beispielsweise „The Witch Queen of New Orleans“ von Redbone sehr dumpf. Besagtes „Butterfly Blue“ kommt da schon besser rüber. Verglichen mit anderen Beat-Club-Veröffentlichungen ist auch die Bildqualität ist nicht immer ideal. So ist das Bild bei „Rock me“ von Steppenwolf oder „I feel free“ von Cream relativ unscharf. Alle Titel können über das Menü direkt aufgerufen oder komplett hintereinander abgespielt werden. Und mit 102 Minuten Laufzeit weist die Scheibe eine erfreuliche Spieldauer auf. Alles in allem bietet „Leit it rock Volume 2“ eine recht gute Mixtur mit einigen absoluten Highlights, für die sich alleine der Kauf lohnt.

Tracks: Cream - I Feel Free, The Who - Magic Bus, Humble Pie - Natural Born Boogie, Canned Heat - On The Road Again, Ten Years After - Good Morning Little School Girl, Steppenwolf - Rock Me, Mott The Hoople - At The Crossroads, Johnny Winter - Johnny B. Goode, Redbone - The Witch Queen Of New Orleans, Free - Mr. Big, Deep Purple - No, No, No, Stone The Crows - Good Time Girl, Motorhead/Girlschool - Please Don't Touch, Joan Jett & The Blackhearts - I Love Rock 'n' Roll, Pat Benatar - Love Is A Battlefield, Twisted Sister - Were Not Gonna Take It, Motorhead - Motorhead, Emerson, Lake & Palmer - Knife Edge, Yes - All Good People, The Doors - Tightrope Ride, Iron Butterfly - Butterfly Blue, Spooky Tooth - The Weight

Extras: direkte Titelanwahl

RG: 0
DVD-Typ: 9
Ton: Dolby Digital 2.0 und 5.1, DTS 5.1
Bild: 4:3 Vollbild
Laufzeit: 102 Min.
VÖ-Datum: 18.3.2003

 

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Various - Musikladen (ARDVideo/Fernsehallianz/InAkustik)

Zunächst einmal die gute Nachricht: Nachdem bereits seit einiger Zeit diverse Livekonzerte aus dem Musikladen auf DVD erhältlich sind - u.a. von Roxy Music, America und Dr. Hook - gibt es jetzt auch die ersten vier Compilations aus der Kultshow von Radio Bremen. Die zweite gute Nachricht: es folgen in nächster Zeit mindestens weitere sechs DVDs. Zu sehen sind absolute Highlights wie Van Morrison, Steve Harley, Roxy Music und die Ramones. Zu den interessantesten Stücken zählen die Liveaufnahmen aus den frühen Musikladentagen wie das hervorragende Bulbs von Van Morrison. Den Popbereich decken Amanda Lear, Pussycat und einige weitere Stars und Sternchen ab, die in den Siebzigern und frühen Achtzigern den einen oder anderen Hit hatten, überwiegend in playback.

Insgesamt wird das bunte Spektrum des Musikladen von Rock über Pop bis Soul repräsentativ abgedeckt. Lediglich die Jazzeinlagen der ersten Sendungen fehlen gänzlich, genau so wie die Blödeleinlagen von Insterburg & Co. Viele werden es verschmerzen können. Der Wermutstropfen: Wie die Tracklist zeigt, beschränkt sich die Auswahl der Interpreten auf einen recht kleinen Kreis, der auf nahezu jeder einzelnen DVD beinahe identisch ist. Dazu kommt, dass Stücke darunter sind, die den bereits vorangegangen Veröffentlichungen entnommen sind. "Cuz I luv You" von Slade entstammt zudem nicht einmal dem Musikladen, sondern wurde bereits im Beat-Club gesendet. Da war der Künstlerpool, an dem Radio Bremen die Rechte hat, scheinends nicht besonders groß. Wer also beispielsweise Ramonesfan ist, muss sich alle Scheiben zulegen, um ein einziges Livekonzert nahezu komplett zu haben.

Die Aufbereitung des Materials ist recht ordentlich, was Bild- und Tonqualität angeht. Der Ton liegt - wie bei den Veröffentlichungen von Radio Bremen gewohnt - im Original und im überarbeiteten DD 5.1-Sound vor. Die Titel sind über das Menü direkt anwählbar und jeweils mit einem kleinen Foto vorgestellt. Schön wären ein paar Extras mehr gewesen, wie beispielsweise ein Porträt der Sendung, so wie es die Ohne-Filter-Scheiben enthalten.

Tracklisting (Vol. 1): Call Me (Sweet) Birningham (Newman, Randy) Duke Of Earl (Sha Na Na) Son Of The Guitar Man (Abbott, Ded) Insane Asylum (Alex) You're Not A Bad Ghost, Old Song (Melanie) Affirmation (Benson, George) Psalm (Roxy Music) Closets & Bullets (The Motels) Cover Of The Rolling Stone (Dr. Hook & Medicine Show) Sometimes (Made In Sweden) The Gambler (Baker Gurvitz Army) Mississippi (Pussycat) Pinhead (Ramones) I'm A Photograph (Lear, Amanda)

Tracklisting (Vol. 2): Coz I Luv U (Slade) I Wasn't Born In Tennessee (The Walkers) It's Raining (Shakin' Stevens) What Have They Done To My Song, Ma (Melanie) Georgia (Pussycat) Simon Smith & His Amazing Dancing Bear (Newman, Randy) Here Comes The Sun (Benson, George) Kix (The Motels) Down In The Flood (Blood, Sweat & Tears) Sylvia's Mother (Dr. Hook & Medicine Show) 3:30 Blues (Eddy, Duane) Losing Hand (Alex) Too Hot (Kool & The Gang) Alligator (Lear, Amanda) She's The One (Ramones) Freedom (Baker Gurvitz Army)

Tracklisting (Vol. 3): Marie, Marie (Shakin' Stevens) Love Is The Victim (Alex) Blood And Honey (Lear, Amanda) I Like It Like That (Van Morrison) I'm Sorry (The Walkers) Horse With No Name (America) Penny Evans / Peace Will Come (Melanie) Take Fife (George Benson) Forty Miles Of Bad Road (Eddy, Duane) Big Fun (Kool & The Gang) Boulevard De La Madelaine (Pussycat) Yellow Man (Newman, Randy) Memory Lane (Baker Gurvitz Army) Blitzkrieg Bob (Ramones)

Tracklisting (Vol. 4): Blue Tango (Lear, Amanda) Red Is A Mean, Mean Colour (Harley, Steve & Cockney Rebel) Bulbs (Morrison, Van) Beautiful People (Melanie) Movin' N' Groovin' (Eddy, Duane) Shirley (Shakin' Stevens) I'm Almost Gone (The Walkers) Ramalama Ding Dong (Sha Na Na) Lady G. (Made In Sweden) Lock All The Gates (Alex) Almost Sorry That I Left You (Blood, Sweat & Tears) Virginia Plain (Roxy Music) Cretin Hop (Ramones) Ladies' Night (Kool & The Gang) Girls (Heatwave)

Extras: direkte Titelanwahl

RG: 2
Ton: DD 5.1. und Original-Ton
Bild: 4:3 Vollbild
Laufzeit: jeweils rund 60 Minuten
VÖ: 28.10.2002

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Various - Musikladen 5-7 (ARDVideo/Fernsehallianz/InAkustik)

Nach diversen Specials und den ersten vier Veröffentlichungen der Musikladenreihe im Oktober, stehen seit Anfang Januar (2003) nun die Teile 5, 6 und 7 in den Regalen. Es handelt sich dabei um die Fortführung des bereits von den ersten DVDs bekannten Schemas. D.h. eine begrenzte Anzahl an Interpreten ist je mit einem Stück auf jeder Scheibe vertreten. Einige wenige Ausnahmen bestätigen die Regel. Zu den Highlights zählen diesmal die schönen live gespielten Instrumentalnummern von Duanne Eddy (Rebel Rouser und Because They're Young). Dazu gesellen sich ein weiteres Mal Van Morrison und die Ramones sowie – wie gesagt – viele Bekannte der Teile 1 bis 4.

Wieder sind Auskoppelungen aus den bereits in 2001 veröffentlichten Specials von Roxy Music, Dr. Hook, Sha Na Na, America und der Baker Gurvitz Army enthalten. Und als Kuriosität endet Teil 6 mit einer Nummer von Status Quo, die diese gar nicht im Musikladen, sondern schon ein paar Jahre vorher im Beat-Club! live gespielt haben. Zu Bild- und Tonqualität sowie zur Aufbereitung der DVD lässt sich nichts Neues sagen: Der Ton ist in original mono und in einer überarbeiteten DD 5.1-Version enthalten. Dazu kommt die direkte Titelanwahl. In jedem Fall machen die Teile 8, 9 und 10 die erste Staffel des Musikladen demnächst komplett. Ob eine weitere folgt, ist zurzeit nicht bekannt.

Tracklisting (Volume 5): Make Me Smile (Harley, Steve & Rebel, Cockney), Somebody's Song (Alex), Queen Of Chinatown (Lear, Amanda), Celebration (Kool & The Gang), Ol' Rag Blues (Status Quo), Because They're Young (Eddy, Duane), Everybody's Makin' It But Me (The Walkers), Shake, Rattle And Roll (Shakin' Stevens), Inside Of Me (Baker Gurvitz Army), Ventura Highway (America), Brandnew Key (Melanie), At The Freaker's Ball (Dr. Hook & The Medicine Show), Turn It Down (Sweet), I Don't Care (Ramones), I Think It's Gonna Rain Today (Newman, Randy), Dressing Up (The Motels)

Tracklisting (Volume 6): Let's Go Dancing (Kool & The Gang), Tomorrow (Lear, Amanda), Is It A Star (Hall & Oates), Heartbreak Queen (Alex), Sail Away (Newman, Randy), Virgin Mary (Melanie), Rebel Rouser (Eddy, Duane), Que Sera (Shakin' Stevens), Whole Lot Of Shaking (Sha Na Na), Warm Love (Morrion, Van), Dance With Me (The Walkers), Here Comes The Sun / Sweet Dreams (Harley, Steve & Rebel, Cockney), A Hard Rain's Gonna Fall (Roxy Music), Gudbuy T'Jane (Slade), California Sun (Ramones), April, Spring, Summer And Wednesday (Status Quo)

Tracklisting (Volume 7): Rock And Roll Is Here To Stay (Sha Na Na), Mona Lisa (Shakin' Stevens), Memphis Tennessee (The Walkers), Crickets Medley: That'll Be The Day / Peggy Sue... (Naylor, Jerry), Here We Go Again (Melanie), Sara Smile (Hall & Oates), Heathrow Shuffler (Van Morrison), Yellow Star (Donovan), Total Control (The Motels), Alphabet (Prelude In C By J.S. Bach) (Lear, Amanda), Street Walkin' Woman (Alex), Street Life (Roxy Music), Rock And Roll Preacher (Hallelujah) (Slade), I Don't Wanna Walk Around With You (Ramones), Psychodomo / Sling It (Harley Steve & Rebel, Cockney)

Extras: direkte Titelanwahl

RG: 2
Ton: DD 5.1. und Original-Ton
Bild: 4:3 Vollbild
Laufzeit: jeweils rund 60 Minuten
VÖ: 7.1.2003

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Various - Musikladen 8-10 (ARDVideo/Fernsehallianz/InAkustik)

Anderthalb Monate nach der letzten Staffel bilden die Teile 8 bis 10 nun den vorläufigen Abschluss der Musikladenreihe auf DVD. Das Konzept entspricht ganz demjenigen der ersten sieben Teile. Das heißt es gibt eine Mischung aus Liveauftritten, Playbacks, Stars und Sternchen sowie eher unbekannten Acts wie z.B. den Motels. Zu den Highlights gehören diesmal die Livedarbietungen von Duanne Eddy (Peter Gunn!) und den Ramones. Und auch in diese Trilogie ist ein Beat-Club-Auftritt gerutscht: der Spinning-Wheel-Blues von Status Quo (1970). Zu Bild, Ton und Extras ist bereits in den vorangenganegen Reviews alles gesagt.

Titelauflistung 8: Lady Rain (Hall & Oates), You Made Me So Very Happy (Blood, Sweat & Tears), We Must Be Crucified (Made In Sweden), Celia (The Motels), I-Feel-Like-I'm-Fixin'-To-Die-Rag (McDonald, Country Joe), Sun And The Moom (Melanie), Only The Blues (Donovan), Oh, Lonesome Me (The Walkers), Play Me Like You Play Your Guitar (Eddy, Duane & The Rebelettes), Hot Dog (Shakin' Stevens), Jailhouse Rock (Sha Na Na), Flying High (You And I) (Alex), Steppin' Out (Kool & The Gang), These Boots Are Made For Walking (Lear, Amanda), Rockaway Beach (Ramones), We'll Bring The House Down (Slade)

Titelauflistung 9: Sheena Is A Punk Rocker (Ramones), At The Hop (Sha Na Na), Let Me Show You How (Shakin' Stevens), It's Finally Over (McDonald, Country Joe), Hallelujah (Melanie), Catch The Wind (Donovan), I've Got A Tiger By The Tail (The Walkers), Peter Gunn (Eddy, Duane), El Mar (Benson, George), Mad Mad Moonlight (Harley, Steve & Rebel, Cockney), Inner Crises (Blood, Sweat & Tears), Super Soul Sister (Heatwave), Down To Earth (Made In Sweden), Follow Me (Lear, Amanda)

Titelauflistung 10: Spinning Wheel Blues (Status Quo), Jack O'Diamond (The Walkers), Folsom Prison Blues (Naylor, Jerry), Going Down The Old Dusty Road (McDonald, Country Joe), Stars (Ian, Janis),Teenage Lobotomy (Sweet), Baby, You're A Child (Shakin' Stevens), Rock Around The Clock (Sha Na Na), Carry Me, Carrie (Dr. Hook & The Medicine Show), Our Man (Made In Sweden), Anticipating (The Motels), Ennui On The Montain (Hallo & Oates), The Stud (Lear, Amanda), Too Hot To Handle (Heatwave), I'm Back In Town (Melanie)

Extras: direkte Titelanwahl

RG: 2
Ton: DD 5.1. und Original-Ton
Bild: 4:3 Vollbild
Laufzeit: jeweils rund 60 Minuten
VÖ: 17.2.2003

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Extras: Direkte Titelanwahl

DVD-Typ: 5
Region: 2
Ton: Dolby Digital 5.1, DD 2.0
Bild: 4:3
Laufzeit: 67 + 61 Min.
VÖ-Datum: 22.8.2003

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Various – Best of Musikladen 11 & 12 (Radio Bremen/Studio Hamburg/Inakustik)

Nach zehn DVDs und einer halbjährigen Pause setzen Studio Hamburg und Radio Bremen die Reihe "Best of Musikladen" mit dem gewohnten Konzept fort. Mehr noch als in den vorangegangenen Teilen geben die Folgen 11 und 12 die eigenwillige Mixtur des frühen Musikladen wieder. So steht klassische Countrymusik (Tumbleweed) neben Avandgarde-Rock (Roxy Music), Jazzrock (Blood, Sweat & Tears), Soul (Heatwave) und Jazz (Turk Murphy).

Was die Qualität der Musik angeht, war es eine gute Entscheidung, auf die ersten drei Jahre der Sendung zu setzen, denn damals spielten die Bands noch live im Studio und der Kommerzialisierungsaspekt stand weitestgehend hinten an. Beide Folgen enthalten übrigens je ein Stück vom Urvater des weißen Blues Alexis Korner. An seiner Seite singt sich kein geringerer als Steve Marriot (Humble Pie, Small Faces) die Seele aus dem Leib, auch wenn die Gitarrenkunst der beiden etwas auf der Strecke bleibt – egal. Zu den Höhepunkten gehören wieder einmal die Titel, die gar nicht aus dem Musikladen stammen, sondern aus dem Vorgänger Beat-Club. Diesmal sind es Stücke von Johnny Winter, It´s a Beautiful Day und Renaissance. Ihr „Kings and Queens“ wurde zum Beispiel selten im Fernsehen wiederholt und dürfte daher so etwas wie eine kleine Rarität für Beat-Club-Fans sein.

Zum Original-Monosound kommt ein satter 5.1-Mix mit knackigen Bässen und gut herausgefilterten Höhen sowie ein meistens sehr ansprechende Bildqualität, die das Alter der Aufnahmen beinahe vergessen lassen. Die Teile 13 und 14 der Best-of-Reihe sind übrigens schon geplant und werden sicher in diesem Jahr noch erscheinen.

Titelauflistung (Folge 11): Musikladen Trailer (Musikladen) One Scotch, One Bourbon, One Bear (Korner, Alexis) Don't Cross The River (America) Sunny Side Of Life (Clifton, Bill & The Echo Mountain Boys) God Bless The Child (Blood, Sweat & Tears) You're Driving Me Crazy (The Temperance Seven) I Will Not Dance (Coltrane, Chi) Yodel Song (Dr. Hook & the Medicien Show) Boogie Funk (King, Freddie) I'm Just A Kid (Hall & Oates) Always And Forever (Heatwave) In Every Dream Home's Heartache (Roxy Music) Hound Dog (Sha Na Na) Rapp Payback (Brown, James) Is This All There Is To A Honkey Tonk (Naylor, Jerry) Jonny Be Good (Winter, Johnny) Looking For A Kiss (New York Dolls) Sweet Dreams (Buchanan, Roy)

Titelauflistung (Folge 12): Musikladen Trailer (Musikladen) Get Off Of My Cloud (Korner, Alexis) Soapstone Mountain (It's A Beatiful Day) Back Up Against The Wall (Blood, Sweat & Tears) Everybody Needs A Rainbow (Wright, Bobby & The Tennessee Mountain Boys) Thunder And Lightning (Coltrane, Chi) Penicillin Penny (Dr. Hook & The Medicine Show) Shake Your Booty Baby (King, Freddie) Beenie G. And The Rose Tattoo (Hall & Oates) Livin' For The Weekend (Heatwave) Putting On The Style (Donnegan, Lonnie) Long Legged Woman Dressed In Black (Mungo Jerry) Editions Of You (Roxy Music) California Cottonfields (Tumbleweeds) Snake Rag (Murphy, Turk & His San Francisco Jazz Band) Kings & Queens (Renaissance)

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The Old Grey Whistle Test – (BBC/ DVD)

Was den deutschen Rockfans der Beat-Club und später der Rockpalast war, war den Briten der „Old Grey Whistle Test“. Kein DTS, kein Dolby Digital, nichtmals Stereo – und doch für mich die Musik-DVD-Veröffentlichung des Jahres: Fast fünf Stunden Musik und Interviews aus der legendären BBC-Show. Was die Macher hier auf zwei Scheiben gezaubert haben, kann sich wirklich sehen lassen. Unter Mitwirkung der damaligen Moderatorenriege ist ein bunter Querschnitt durch 16 Jahre Musikgeschichte gelungen.

Insgesamt 45 Live-Performances decken die Zeit von 1971 bis 1987 repräsentativ ab, angefangen von Alice Coopers Glam-/Hardrock über den Avandgarderock der frühen Roxymusic und die Punkwelle bis hin zu den aufsteigenden Sternen von U2 und REM. Natürlich wird der Kenner der Sendung vieles vermissen und eine Zugabe verlangen. Wo ist beispielsweise der Auftritt von David Bowie aus dem Jahr 1972, wo bleiben Neil Young, Frank Zappa, Rick Wakeman, Ry Cooder und Humble Pie, um nur einige zu nennen. DVD-Produzentin Jill Sinclair bemerkt dazu auf dem Cover: „Wenn alle Titel auf der Master-Wunschliste berücksichtigt worden wären, hätte die Spieldauer bei 18 Stunden gelegen.“ Ich hätte nichts dagegen gehabt. Doch begnügen wir uns fürs erste mit fünf Stunden und hoffen auf mehr.

Zu den Highlights gehören sicherlich die Auftitte von Edgar Winter (Frankenstein), Lynyrd Skynyrd (Freebird) und Focus (Sylvia/Hocus Pocus). Moderator Bob Harris merkt zu letzteren an: „Hier haben wir das erste Mal gemerkt, dass die Sendung wirklich gesehen wurde.“ Denn kurz nach der Folge war die gesamte Auflage der letzten Focusplatte vergriffen und Polydor musste nachpressen. Überhaupt sind die Anekdoten der Moderatoren sehr amüsant und aufschlussreich.

Zusätzlich zur Musik gibt es sechs Interviews aus den OGWT-Archiven u.a. mit einem nervösen Bruce Springsteen und Dauergast Mick Jagger, der Marc Bolan seine Anerkennung zollt. Das Menü ist übersichtlich und originell gestaltet. Untertitel – sogar zu den Songs – sind vorhanden, allerdings nur in englisch. Wer den OGWT nur von Überspielungen aus dem Fernsehen kennt, wird sogar mit dem Monosound zufrieden sein. Auch bei einem Preis von rund 80 Mark muss hier ein wahrer Rockfan einfach zugreifen!

Interpreten DVD 1: Alice Cooper, Elton John, Curtis Mayfield, Randy Newman, Gkris Kristofferson&Rita Coolidge, Bill Withers, Focus, Rory Gallagher, John Martyn, The Wailers, Roxy Music, Edgar Winter Group, New York Dolls, Tim Buckley, Captain Beefheart, Little Feat, Dr. Feelgood, John Lennon, Alex Harvey Band, Lynyrd Skynyrd, Emmylou Harris, Bonnie Raitt, Tom Waits, Otway & Barret

Interpreten DVD 2: Talking Heads, XTC, Blondie, Val Doonican & Charlie McCoy, Meat Loaf, Tom Petty, Police, Bruce Springsteen, Iggy Pop, Tubeway Army, Specials, Damned, Ramones, PIL, Teardrop Explodes, U2, Nine Below Zero, Japan, Robert Wyatt, REM, Simply Red

Bonusmaterial: Artists Gallery; Interviews mit Mick Jagger, Keith Richard, Bruce Springsteen, Elton John, Robert Plant und John Lennon; Presenter´s Choice; OGWT Museum, Random Choice, Audio-Kommentar von Mike Appleton.

DVD-Format: DVD 9+5
Länge: 292 Minuten
Ton: Mono
Bild: 4:3 Pal
Regionalcode: 0
Veröffentlichung am 17. September 2001

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Extras: Direkte Kapitelanwahl, Artists Gallery, Contributors Profiles, Audiokommentare, englische Untertitel, Randomplay, zusätzliches Interviewmaterial

DVD-Format: 9
Region: 2+4
Ton: Dolby Digital Mono; Dolby Digital 2.0
Bild: 4:3
Laufzeit: 144 Min.
VÖ-Datum: 16.2.2004

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VariousVarious - The Old Grey Whistle Test - Volume 3 (BBC)

Nach der Doppel-DVD „30 Jahre Old Grey Whistle Test“ im Jahr 2001 und dem Nachfolger vom Oktober 2003 ist nun im Februar 2004 mit Teil 3 angeblich der letzte Silberling mit Höhepunkten der britischen TV-Show erschienen. Wie schon die beiden Vorgänger deckt auch diese DVD das gesamte musikalische Spektrum ab, das dort von 1971 bis 1986 vertreten war – beginnend mit den Auftritten des jungen David Bowie, von Steppenwolf und Humble Pie über das Aufkommen der ersten Punk- und New-Wave-Bands Mitte/Ende der Siebziger Jahre bis hin zum Auftritt der Bangles im letzten Jahr der Show 1986.

Was soll man anderes sagen, als dass die Veröffentlichung von Archivaufnahmen aus dem OGWT ein absoluter Glücksfall ist? Wie beim „Whistle Test“ üblich, sind auch die 31 hier vorgestellten Titel größtenteils live im Studio eingespielt, manches kommt lippensynchron daher und anderes im Halb-Playback-Verfahren, d.h. nur der Gesang ist live (so z. B. bei Steppenwolf). Nicht nur die nominellen Highlights wie Bowie, The Jam und Johnny Winter überzeugen. Für positive Überraschungen sorgen unter anderem auch die musikalischen Beiträge von Al Stewart (sehr gefühlvoll), Robin Trower (sehr kraftvoll) und Freddy King (sehr ausgefallene Gitarrennummer).

In gewohnter Manier werden alle Tracks von den ehemaligen Moderatoren der Sendung – allen voran „whispering“ Bob Harris – bzw. von beteiligten Musikern wie Bob Geldorf, Roger Daltrey und Rick Wakeman mit kleinen Anekdoten angekündigt. Und erneut ist das Einblenden von gesprochenen Kommentaren – hier von den Moderatoren David Hepworth, Mark Ellen und Andy Kershaw – sowie von Untertiteln möglich, auch während der Songs. Anders als in Teil 1 und 2 ist diesmal die direkte Titelanwahl ohne Umstände möglich – ein großes Plus. Wer kleine Überraschungen mag, kann die Titel aber auch mit der „Randomplay“-Funktion in ungewohnter Reihenfolge ablaufen lassen. Die „Contributor Profiles“ und die „Artist Gallery“ sind kleine Spezialbereiche für alle auf der DVD erscheinenden Kommentatoren und Künstler mit kurzer schriftlicher Vorstellung. Aus diesen Bereichen können die Ansagen der Moderatoren sowie die Songs der Musiker direkt aufgerufen werden. Zusätzlich wird über das Extras-Menü weiteres Interviewmaterial angeboten – allerdings nicht wie auf DVD 1 historisches aus dem OGWT. Bild- und Tonqualität – in der originalen Monofassung – sind den Möglichkeiten entsprechend gut. Und so bleibt nur noch zu sagen: Zulangen, einlegen und genießen.

Titelverzeichnis: Lindisfarne - ‘Meet Me On The Corner' 12.10.71; David Bowie - ‘Oh You Pretty Things' 8.2.72; Jackson Browne - ‘ Jamaica Say You Will' May 1972; Steppenwolf - ‘Born To Be Wild' 26.9.72; Stealers Wheel - ‘I Get By' 7.11.72; Roger Daltrey - ‘Giving It All Away' 13.3.73; Humble Pie - ‘Black Coffee' 20.3.73; Fairport Convention - ‘Brilliancy Medley' 17.4.73; Freddie King - ‘Boogie Funk' 31.7.73; Brinsley Schwarz - ‘Surrender To The Rhythm' 6.11.73; Robin Trower - ‘A Little Bit Of Sympathy' 17.4.74; Supertramp - ‘Dreamer' 22.10.74; Johnny Winter - ‘Jumping Jack Flash' 29.10.74; Richard and Linda Thompson - ‘A Heart Needs A Home' 7.3.75; Janis Ian - ‘At Seventeen' 12.10.76; Al Stewart - ‘Year Of The Cat' 30.11.76; John Martyn & Danny Thompson - ‘Couldn't Love You More' 1.3.77; Chris Rea - ‘Fires Of Spring' 16.5.78; The Jam - ‘‘A' Bomb In Wardour Street ' 23.5.78; BB King - ‘When It All Comes Down'/‘Hold On' 17.10.78; John Cooper Clarke - ‘I Don't Want to be Nice' 7.11.78; Joe Jackson - ‘Sunday Papers' 20.2.79; Simple Minds - ‘Chelsea Girl' 27.3.79; King Crimson - ‘Frame By Frame' 18.3.82; Orange Juice - ‘Rip It Up' 8.10.82 Howard Jones - ‘No-one Is To Blame' 29.1.85; Sade - ‘Is It A Crime' 5.2.85; Jesus & Mary Chain - ‘In A Hole' 12.3.85; Lone Justice - ‘Sweet, Sweet Baby (I'm Falling)' 4.6.85; Half Man Half Biscuit - ‘All I want for Xmas Is A Dukla Prague Away Kit' 6.5.86; Bangles - ‘Walk Like An Egyptian' - 1.7.86

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Extras: Direkte Kapitelanwahl

Region: 0
Ton: Dolby Digital 5.1; Dolby Digital 2.0
Bild: 4:3
Laufzeit: 420 Min.
VÖ-Datum: 23.2.2004

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Various - Saturday Night Live - 25 Years of Music (2 DVDs) (Piraterecords / Sonymusic)

Als “Saturday Night Live” im Oktober 1975 bei der NBC das erste Mal auf Sendung ging, revolutionierte die Mischung aus schräger Comedy und erstklassiger Livemusik die Sehgewohnheiten des amerikanischen Fernseh-Publikums erheblich. Statt konservativer Altherren wie zum Beispiel Ed Sullivan führte auf einmal eine Riege frischer und urkomischer Männer und Frauen durch die Sendung. Spätere Superstars wie Bill Murray, Dan Akroyd, Steve Martin und Eddie Murphy boten Sketche, welche die Grenzen des guten US-amerikanischen Mittelstands-Geschmacks gelegentlich überschritten und machten sich sogar regelmäßig über ihre musikalischen Gäste lustig. Ein schönes Beispiel dafür und auf der DVD verewigt: John Belushi, der sich während des Auftritts von Joe Cocker neben den Woodstock-Veteranen aufbaute und diesen auf schonungslose und geniale Weise parodierte. Live-Sendungen wie diese sind vor Überraschungen und Skandalen nicht gefeit. So machte sich zum, Beispiel im Jahr 1992 Sinead O´Connor in den USA zur „Persona non grata“, indem sie zum Ende ihrer Interpretation des Bob-Marley-Stückes „War“ ein Foto des Papstes mit den Worten zerriss: „Fight the real Enemy“.

Die beiden DVDs umfassen den Zeitraum von der ersten Show bis zum Milleniumsjahr 2000. Dabei folgt der Ablauf nur einem ungefähren chronologischen Schema. Gezeigt werden insgesamt sieben Stunden Comedy und Live-Musik. Letztere dargeboten von so ziemlich allem, was im Rock- und Pop-Business des letzten Vierteljahrhunderts Rang und Namen hatte. Simon & Garfunkel, Paul McCartney, Grateful Dead, U2, Queen, Neil Young (eine äußerst energiegeladene Version von „Rockin´in a free World“), und und und ... Klar dass auch in 420 Minuten nicht alles hineinpasst, was sich im New Yorker Studio die Klinke in die Hand gedrückt hat. Vermissen wird man David Bowie, Frank Zappa, Stevie Ray Vaughan, um nur einige zu nennen. Aber das wäre ein Thema für eine Fortsetzung und eine Fortsetzung der Fortsetzung, wie es sie in den USA gibt und wie es zurzeit die DVD-Reihe zum „Old Grey Whistle Test“ vormacht.

Doch wollen wir bescheiden sein und uns freuen über die Menge an ausgezeichneter Unterhaltung, die mit den beiden Silberlingen geboten wird. Durch das Programm führen die SNL-Comedians und -Macher von einst und speziell für diese deutsche Produktion – ein Comedian von heute: nämlich Michael Mittermeier. Eine sechsteilige Show sozusagen zur DVD ist übrigens zurzeit mit Mittermeier und Komiker-Kollegen samstags abends auf RTL zu sehen. Die darin gezeigten Auszüge aus der DVD sind meist nicht ausgespielt, was auf den beiden Scheiben Gott sei Dank anders ist. Wer vor einigen Jahren die Original-SNL-Folgen gesehen und nicht alle Pointen verstanden hat, wird zudem dankbar sein, dass zu allen auf den DVDs enthaltenen Gags und Interviews – wahlweise deutsche Untertitel eingeblendet werden können.

Der Ton liegt in zwei Mixturen vor: Dolby Digital Stereo und Dolby Digital Surround. Klanglich gibt es nicht viel auszusetzen, wobei es zwischen den musikalischen Beiträgen des Jahres 1975 und 2000 deutliche Unterschiede gibt. Zum Beispiel wurde zunächst in mono aufgezeichnet, hingegen in den späteren Shows in stereo. Für die Bildqualität gilt, was das Qualitäts-Spektrum angeht, ähnliches. Zwar sind nicht alle Aufnahmen gestochen scharf, dafür ist die Digitalisierung recht problemlos gelungen. Es muss kaum erwähnt werden, dass angesichts der Fülle an Kapiteln die Songs und Sketche direkt anwählbar sind. Die Menüführung bereitet keine Probleme, zumal außer Untertiteln und verschiedenen Soundmixen auf weitere Extras verzichtet wurde. Und wie es sich für ein silbernes Jubiläum gehört, stecken die zwei Bildtonträger im hübschen Digipak, welches seinerseits von einem Pappschuber ummantelt ist. Daumen hoch für dieses Doppelpack.

Titelverzeichnis: Disc 1: Intro; Billy Joel - ‘Only The Good Die Young'; John Belushi - ‘Beethoven ? ‘What'd I Say'; Ray Charles - ‘What'd I Say'; Carly Simon - ‘You're So Vain'; Steve Martin - ‘King Tut'; Jane Curtin, Laurie Newman, Gilda Radner, Chevy Chase - ‘Chevy's Girls'; Grateful Dead - ‘Casey Jones'; Simon & Garfunkel - ‘The Boxer'; Paul Simon - ‘Still Crazy Turkey'; Joe Cooker with John Belushi - ‘Feelin' Alright'; Bill Murray - ‘Nick Winters'; Elvis Costello - ‘Less Than Zero / Radio Radio'; Andy Kaufman - ‘Blue Suede Shoes'; Blues Brothers - ‘Soul Man'; Patti Smith - ‘Gloria'; Gilda Radner - ‘Candy Slice'; Lorne Michaels - ‘Beatles Offer'; Dan Aykroyd & Mick Jagger - ‘Synder / Jagger'; Peter Tosh & Mick Jagger - ‘Don't Look Back'; The Band - ‘The Night They Drove Old Dixie Down'; Martin Short & Tina Turner - ‘Ed's In Love'; Tina Turner - ‘Better Be Good To Me'; Eddie Murphy - ‘James Brown's Hot Tub'; James Brown - ‘I Got You (I Feel Good)'; Billy Crystal & Ringo Starr - ‘Ringo & Sammy'; Queen‘Crazy Little Thing Called Love'; Eddie Murphy - ‘Our Gang Records'; Randy Newman - ‘I Love L.A.'; Stevie Wonder - ‘Kannon Camera'; Billy Crystal, Christopher Guest & Martin Short - ‘Joe Franklin Show'; The Go-Go's - ‘We Got The Beat'; Eddie Murphy & Joe Piscopo - ‘Ebony & Ivory'; Rick James - ‘Superfreak'; Rick Hall - ‘Big Suit'; Talking Heads - ‘Take Me To The River'; Spinal Tap - ‘Big Bottom'; Eddie Murphy - ‘Little Richard Simmons Show' ;John Mellencamp - ‘Pink Houses'; Eddie Murphy, Joe Piscopo & Julia Louis-Dreyfus - ‘Gumby's Christmas Special'; Duran Duran - ‘Hungry Like The Wolf'; The Bangles - ‘Haze Shade Of Winter'; Mike Meyers, Dana Carvey & Aeorsmith - ‘Wayne's World / Roadie'; Tom Petty & The Heartbreakers - ‘Free Fallin´'; Paul Simon - ‘Diamonds Of the Soles Of Her Shoes'; Chris Farley & Patrick Swayze - ‘Chippendales'; Neil Young - ‘Rockin' In The Free World'; Dana Carvey - ‘Comeback (Choppin' Broccoli)'

Disc 2: Roy Orbison - ‘O Pretty Woman'; Jon Lovitz, Jerry Hall & Mick Jagger - ‘The Liar / Jerry Hall'; The Pretenders - ‘Don't Get Me Wrong'; hil Hartman, Mike Myers, Chris Rock, Sting & SNL Cast - ‘Sinatra Group'; Fine Young Cannibals - ‘She Drives Me Crazy'; dana Carvey, Valerie Bertinelli, Eddie van Halen & SNL Cast - ‘Dinner At The Van Halen's'; Sting - ‘We'll Be Together'; Elvis Costello - ‘Veronica'; R.E.M. - ‘Losing My Religion'; Mike Myers & Mick Jagger - ‘Point / Counterpoint'; Sinead O'Connor - ‘War'; Madonna - ‘Fever'; Mike Myers, Dana Carvey & Madonna - ‘Wayne's World / Truth Or Dare'; Aretha Franklin - ‘Chain Of Fools'; Phil Hartman & Adam Sandler - ‘Sinatra Duets'; Eric Clapton - ‘Wonderful Tonight'; Kevin Nealon, Julia Sweeney, David Spade & Rob Schneider - ‘Juke Box Presents'; Nirvana - ‘Rape Me'; Adam Sandler - ‘Red Hooded Sweatshirt'; Chris Farley & Paul McCartney - ‘The Chris Farley Show'; Paul McCartney - ‘Hey Jude' ; En Vogue - ‘Free Your Mind' ; Counting Crows - ‘Round Here'; Bruce Springsteen - ‘Living Proof'; Michael Bolton & SNL Cast - ‘Raise Your Hands'; live - ‘I Alone';Ana Gasteyer, Cheri Oteri, Molly Shannon & Matthew Broderick - ‘Celine Dion Show'; Mariah Carey - ‘Butterfly'; No Doubt - ‘Don't Speak'; Alanis Morisette - ‘Hand In My Pocket'; Cheri Oteri, Will Ferrell & Paula Abdul - ‘Cheerleaders Camp'; Spice Girls - ‘Wannabe'; Garbage - ‘Special'; Jon Lovitz, Ana Gasteyer & Tim Meadwos - ‘Jewel'; Jewel - ‘Who Will Save Your Soul'; Hanson - ‘Mmm Bop'; Kevin Spacey, Beck, Michael Palin & SNL Cast - ‘Weed Doctor'; Beck - ‘Where It's At'; Snoop Doggy Dog - ‘Snoop's Upside Your Head'; Metallica - ‘Fuel'; Will Ferrell & Garth Brooks - ‘Devil Music'; Garth Brooks - ‘Two Pina Coladas'; Dave Matthews Band - ‘What Would You Say'; Backstreet Boys - ‘All I Have To Give'; Jimmy Fallon, Chris Parnell, Horatio Sanz, Will Ferrell, Chris Kattan & Joshua Jackson - ‘Seven Degrees Celsius On Tour'; Ricky Martin - ‘Livin' La Vida Loca'; U2 - ‘Elevation'

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Various – Still Alive – Metal Ballads 1980-95 (BMG/Universal)

Und wieder hat die Reihe „Still Alive“ – eine Koproduktion von BMG und Universal – Zuwachs erhalten. „Metal Ballads 1980-95“ heißt der jüngste Spross. Versammelt sind 19 Clips und drei Livetitel, die aber nicht ausschließlich dem Metal-Genre zuzuordnen sind. Oder was hat z.B. die Band Mr. Mister mit Heavy Metal zu tun? Die Auswahl ist insgesamt gut gelungen und bietet mit Gary Moore, Extreme, Doro und Marillion – um nur einige zu nennen – wirklich hochkarätige Balladenspezialisten. Die Clips entspringen ganz unterschiedlichen Quellen, so gibt es beispielsweise bei Kingdom Come eine Einblendung von MTVs „Headbanger´s Ball“ und bei Bonfire ein Logo der Sendung „Musicbox“. Anscheinend wurde hier nicht auf die Masterbänder zurückgegriffen.

Und so ist auch die Bild- und Tonqualität ganz unterschiedlich und lässt sich nicht eindeutig mit der Formel: „Je neuer, desto besser“ erklären. Die ältesten Clips, z.B. Totos „Africa“, sind in Bild (grobauflösend) und Ton (etwas dumpf) keine Wunderwerke. Gary Moores „Empty Rooms“ zeigt gar schwächelndes Filmmaterial. Dafür gibt es genügend Beispiele für akzeptablen Sound und ein ordentliches Bild, z.B. Tesla und Extreme. Als zusätzliches Bonusmaterial findet sich eine Fotogalerie und ein Kalender zum Download. „Metal-Ballads“ schließt eine weitere Lücke in der Compilation-Sammlung, auch wenn die Überarbeitung des Materials sorgfältiger hätte sein können.

Tracklisting: 01 Scorpions - Still Loving You 02 Europe - Carrie 03 Bad English - When I See You Smile 04 Gary Moore - Empty Rooms 05 Mr. Mister - Broken Wings 06 Marillion - Kayleigh 07 Toto - Africa 08 Great White - Save Your Love 09 Kingdom Come - What Love Can Be 10 Doro - Fuer immer 11 Steeler - The Deeper The Night 12 House Of Lords - Love Can't Lie 13 Alice Cooper - Only My Heart Talkin' 14 Warrant - Heaven 15 Tesla - Love Song 16 Giant - I'll See You In My Dreams 17 Bonfire - You Make Me Feel 18 Poison - Every Rose Has Its Thorn 19 Extreme - More Than Words

Live: 20 Rage - All This Time 21 Axel Rudi Pell - The Clown Is Dead 22 Nazareth - Dream On

Format: DVD 9
Ton: pcm stereo
Bild: 4:3
Laufzeit: 110 Min.
VÖ-Datum: 9.12.2002

 

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Various - Still Alive - Hit the 90s (BMG)

„Metal Ballads“ und „Rock of the 90s“ aus der DVD-Reihe „Still Alive“ hat das MusikVideoForum bereits für euch rezensiert. Thematisch bleibt die Serie in den 90ern und baut mit „Hit the 90s“ weiter an. Wie der Titel vermuten lässt, ist die Songauswahl diesmal poppiger geraten und enthält mit "Mambo No. 5" oder "Macarena" einige absolute Diskothekenrenner des vergangenen Jahrzehnts – alles Top-10-Hits. Aber auch sanftere Töne wie Sinead O´ Connors „Nothing Compares 2 U“ und „Mmm Mmm Mmm Mmmm“ von den Crash Test Dummies sind aus den 90ern in Erinnerung geblieben und auf diesem Album verewigt. Mit „Soul Asylum“ und den „Spin Doctors“ ist auch die Rocksparte prominent vetreten. Alle Titel sind einzeln anwählbar und weisen einen guten Stereoklang auf. Das Bild erreicht leider keine Spitzenwerte, einige Unschärfen führen zu Abstrichen in der B-Note. Als Special Feature gibt es unter der Bezeichnung „Shortcuts“ Kurzbiographien der einzelnen Interpreten. Insgesamt eine hitverdächtige Mischung, die hält, was sie verspricht.

Tracklisting: 01 Cher - The Shoop Shoop Song 02 Lighthouse Family - High 03 Sinead O'Connor - Nothing Compares 2 U 04 Wet Wet Wet - Love Is All Around 05 Backstreet Boys - I Want It That Way 06 Britney Spears - Baby One More Time 07 Snap! - The Power 08 Wes - Alane 09 Los Del Rio - Macarena (Bayside Boys Remix) 10 Lou Bega - Mambo Nr. 5 (A Little Bit Of...) 11 Scatman John - Scatman (Ski-Ba-Bop-Ba-Dop-Bop) 12 Eiffel 65 - Blue (Da Ba Dee) 13 Aqua - Barbie Girl 14 Dr. Alban - It's My Life 15 Haddaway - What Is Love 16 Real McCoy - Automatic Lover (Call For Love) 17 Modern Talking - You Are Not Alone 18 Wamdue Project - King Of My Castle 19 Ace Of Base - All That She Wants 20 Robin S. - Show Me Love 21 Crystal Waters -Cypsy Woman (She's Homeless) 22 Olive/Ruth-Ann - You're Not Alone 23 Robert Miles - Children 24 Emilia - Big Big World 25 Shanice - I Love Your Smile 26 Garland Jeffreys - Hail Hail Rock'n'Roll 27 Lisa Stansfield - All Around The World 28 Erasure/Mc Kinky - Take A Chance On Me 29 M People - Moving Up 30 Stakka Bo - Here We Go 31 Soul Asylum - Runaway Train 32 Spin Doctors - Two Princes 33 4 Non Blondes - What's Up 34 Crash Test Dummies - Mmm Mmm Mmm Mmmm 35 Rednex - Wish You Were Here

Extras: Direkte Titelanwahl, Shortcuts

DVD: 9
RG: 2
Ton: PCM Stereo
Bild: 4:3
Laufzeit: 135 Min.
VÖ-Datum: 24.2.2003

 

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Various - Still Alive - Rock of the 90s (Universal)

„Wave of the 80s“, „Disco of the 80s“ und „Made in Germany“ heißen die Vorläufer aus der “Still Alive”-Reihe mit themenbezogenen Videoclips. Jetzt wird die Serie um eine geballte Ladung Rock aus den Neunzigern ergänzt. Ruhigere Klänge von Him stehen neben Trommelfellattacken von den Suicidal Tendencies. Filigranem von Muse steht Geradliniges von Garbage gegenüber. Und Düsteres von Type O Negative wird von Gute-Laune-Musik á la Glow relativiert. Alles in allem eine gelungene Mischung.

Eine praktische Zusatzfunktion ist die Jukebox, mit der sich einzelne Titel wie beim CD-Player programmieren lassen. Eigentlich sollte so etwas zum Standard von Musik-DVDs gehören. Der Sound liegt zwar „nur“ in stereo vor, ist dafür aber lupenrein.

Tracklist: 1. Guano Apes - Open Your Eyes 2. Blur - Song 2 3. Die Ärzte - Schrei nach Liebe 4. H -Blockx - Move 5. Glow - Mr. Brown 6. Dog Eat Dog - No Fronts 7. Biohazard - Shades Of Grey 8. Life Of Agony – Through And Through 9. Muse - Muscle Museum 10. Monster Magnet - Space Lord 11. White Zombie - Thunderkiss'65 12. Type O Negative - Christian Woman 13. Pain - End Of The Line 14. Republica - Ready To Go 15. Suicidal Tendencies - You can't bring me down 16. Ugly Kid Joe - Cats In The Cradle 17. Living Colour - Love Rears It's Ugly Head 18. New Model Army - Living In The Rose 19. Molotov - Gimme Tha Power 20. Tito & Tarantula - After Dark 21. Garbage - Only Happy When It Rains 22. HIM - Join Me

Extras: Jukebox (Speicherfunktion)

Format: DVD 5
RG: 0
Ton: DD stereo
Bild: 4:3 Vollbild
Laufzeit: 90 Min.
VÖ-Datum: 11.11.2002

 

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Format: DVD 9
RG: 0
Ton: Dolby Digital 5.1, DTS, Dolby Digital Stereo
Bild: 4:3
Laufzeit: 107 Min.
VÖ-Datum: 24.11.2003

Extras: 2 Dokus (5 + 12 Minuten), Fotoslideshow, Direkte Titelanwahl

Various – Smoke Out (Eagle Vision)

Der eine oder andere Freund des Hip Hop wird bereits die zahlreich verkaufte DVD „Up in Smoke“ in seinem Regal stehen und Gefallen daran gefunden haben. Nun folgt mit dem „Smoke-Out-Festival“ quasi eine Fortsetzung des Formats. Organisiert von der Hip Hop Legende Cypress Hill fand das Konzert im November 2002 in Los Angeles bereits zum fünften Mal statt. Obwohl der Schwerpunkt mit Cypress Hill, Snoop Dogg und Co. klar auf Hip Hop liegt, waren mit den punkigen Circle Jerks und dem Multitalent Everlast durchaus auch andere musikalische Strömungen vertreten.

Neben der Musik und einigen Unterhaltungsshows am Rande, z.B. Motocross-Stunts, dreht sich – wie der Name des Festivals schon vermuten lässt – viel um thc-haltige Substanzen. Vor allem in den beiden Behind-The-Scenes-Dokumentationen darf man den Jungs von Cypress Hill beim inhalieren zusehen und erfährt bei der Gelegenheit, wie man eine Wasserpfeife mit einer Gasmaske vor dem Gesicht rauchen kann. Etwas scheinheilig, ja nichtmals ironisch mutet da die Einblendung „Don´t try this at Home“ an. So wundert es nicht, dass die Scheibe international erst ab 18 und in Deutschland ab 16 Jahren freigegeben ist.

Für den Klang haben die Ton-Ingenieure einiges getan. So kommt zum stereo und dolby digitalen Surround-Sound gar ein DTS-Mix dazu. Klanglich werden so zwar keine unerreichten Höhen erklommen, aber für ein Open-Air-Konzert wird den Ohren schon etwas geboten. Dies ist vor allem beim Everlast-Gig dankenswert. Die Bildqualität rangiert so im Mittelfeld. OK jedoch keine lupenreine Digitalisierung. Das Konzert ist komplett an einem Stück abspielbar, kann aber auch Interpret für Interpret und Song für Song angeschaut werden. Dafür sorgt das nett gemachte animierte Menü, das noch eine Bildergalerie als Slideshow bereit hält und ansonsten getreu dem Festival-Motto Inhalationsgeräusche verbreitet. Dass der Rauch nicht in dicken Wolken aus dem Fernsehgerät strömt ist eigentlich das einzig wahre Manko der DVD. Ansonsten recht nett.

 

Trackliste:
Kottonmouth Kings: Suburban Life, Dying Daze, Day Dreaming Faces, Full Throttle, Bi-Polar

Cirkle Jerks: Wild in the Streets, Letter Bomb, In Your eyes, The Crowd, Coup détat, Nervous Breakdown

Bone Thungs 'N Harmony: -Foe Tha Love of $ -First Of The Month, Thuggest Rugest Bone

Everlast: What's It Like, Ends, Jump Around, Put Your Lights on

Cypress Hill: I want to get high, Hits From A Bong, Riot Starter

Snoop Dogg: Murder was the Case, That Shiznit, 2 of Americas most wanted, Wrong Idea, Ain´t no Fun, Lodi Dodi, Next Episode, Who am I

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Extras: Direkte Titelanwahl, Doku, Bandbiografien

DVD-Typ: 9
Region: 0
Ton: Dolby Digital 5.1, DD 2.0
Bild: 4:3
Laufzeit: 60 Min.
VÖ-Datum: 11.8.2003

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Various – Stuck In The Middle (Uncut  Matsters/BMG)

Beinahe gleichzeitig mit dem Indie-Sampler „We Could Be Kings“ hat das „Uncut“-Label die Siebziger-Kollektion „Stuck In The Middle“ herausgebracht. Neben dem Namensgeber „Stuck in the Middle with you“ von Stealer´s Wheel sind 14 weitere Hits aus den Seventies darauf enthalten. Die Palette reicht reicht vom Hardrock der frühen Siebziger (Free) bis hin zum aufkommenden Synthi-Pop am Ende der Dekade (Buggles).

Die meisten Stücke werden als Video-Clips präsentiert und befinden sich je nach Vorlage in einer mehr oder weniger guten bildlichen Verfassung. Oft toppt der Sound der Playback-Titel das begleitende Bild um Einiges. Ein schönes Beispiel dafür ist der Titel-Clip von Stealer´s Wheel mit einem recht antiquiertem Filmchen aber einem glasklaren Klang. Dito bei "Dreadlock Holiday" von 10CC. Beim live gespielten „All right Now“ von Free (Isle of Wight-Festival) dagegen verhält es sich ausnahmsweise umgekehrt. Das live im Musikladen aufgezeichnete „This Town ain´t big enough“ von den Sparks überzeugt dafür in Bild und Ton. Zusätzlich zum Dolby Digital Stereo-Mix gibt es einen DD 5.1 Mix. Wie schon auf dem „We Could Be Kings“-Sampler wartet auch diese Clip-Kollektion mit einer Musikdoku auf. Diesmal moderiert das frühere „Art of Noise“-Mitglied Paul Morley die Titel an und gibt witzige und hintergründige Kommentare zum Zeitgeist der 70ies und zu ihrer Musik zum Besten. Zum Nachlesen gibt es dann noch einmal die Band-Biografien.

Titelauflistung Status Quo. Rockin' All Over The World; Sparks. This Town Ain't Big Enough; Boomtown Rats. Rat Trap; Buggles. Video Killed The Radio Star; Boomtown Rats. I Don't Like Mondays; 10cc. Dreadlock Holiday; Squeeze. Cool For Cats; 10cc. The Things We Do For Love Squeeze. Up The Junction; Thin Lizzy. Sarah; Free. All Right Now; Stealers Wheel. Stuck In The Middle; Status Quo. Whatever You Want; Siouxsie & The Banshees. Hong Kong Garden; Level 42. Something About You

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Various – Supershow (Eagle Vision)

An zwei Tagen des Jahres 1969 versammelte sich in einer Fabrikhalle in West-London eine namhafte Künstlerschar aus Rock-, Blues- und Jazzmusikern, um gemeinsam zu jammen; unter ihnen die damals frisch getrennten Cream-Superstars Jack Bruce und Eric Clapton. Aus den USA dabei: Stephen Stills und als aufstrebende Jazzrocktruppe Colosseum. In ständig wechselnden Besetzungen kam so ein Konzert zustande, das als „Supershow“ auf Zelluloid gebannt wurde und jetzt als DVD zu haben ist.

Wer den kompletten Film schon einmal gesehen hat, wird einen nicht unwesentlichen Beitrag auf der DVD vermissen. Seinerzeit sorgten die jungen Led Zeppelin mit einer fulminanten Version von „Dazed & Confused“ für eines der absoluten Highlights der Show, das wohl aus rechtlichen Gründen nicht auf der Scheibe zu sehen ist. (Der Titel ist jedoch auf der fast zeitgleich erschienenen Led-Zeppelin-Box enthalten). Denoch bleibt viel Bemerkenswertes übrig wie „Black Queen“ von Stephen Stills erstem Album und gleich mehrere Colosseum-Stücke. Interessant sind auch die Kameraschwenks durch das Publikum, das einen Eindruck vom Outfit des Londoner Underground der späten Sixties vermittelt.

Das Ursprungsmaterial entspricht qualitativ nicht gerade dem für damalige Verhältnisse höchstem Level. Das gilt sowohl für das Bild als auch für den Ton. Dennoch liefern die beiden Dolby-Digital-Mixe einen halbwegs annehmbaren Sound, während der ebenfalls enthaltene Monosound deutlich abfällt. Highend darf aber auch in Dolby Digital nicht erwartet werden. Das Bild erreicht trotz erkennbarem Rauschen wegen des Historienbonus ein akzeptabeles „Befriedigend“. Das Menü ist bei der direkten Titelanwahl mit bewegten Bildern und Musik unterlegt und optisch recht gefällig. In der Hülle befindet sich eine Titelauflistung mit exakter Angabe der jeweils beteiligten Musiker. Für Anhänger experimenteller und gleichzeitig traditioneller Musik der späten Sechziger ist die „Supershow“ ein empfehlenswertes Zeitdokument, wenn auch das Fehlen des Led-Zeppelin-Stücks ein wenig schmerzt.

Interpreten: Eric Clapton, Jon Hiseman's Colosseum, Buddy Miles, Stephen Stills, Jack Bruce, Dick Heckstall-Smith, Modern Jazz Quartet, Buddy Guy, Roland Kirk Quartet, Glen Campbell

Tracks: 01 Those Who Are About To Die Salute You 02 Love Potions 03 Under The Jasmin Tree 04 Mary Had A Little Lamb 05 Primitive Ohio 06 Checking On My Baby / Texas Blues 07 Visitor Form Venus 08 Bad Hat 09 Hoochie Coochie Man 10 Debut 11 Crossroads 12 Stormy Monday 13 I Say A Little Prayer 14 My Time After A While 15 Black Queen 6 Slate 27 17 End Jam

RG: 2
DVD-Typ: 5
Ton: Dolby Digital 2.0 und 5.1, Mono
Bild: 4:3 Vollbild
Laufzeit: 70 Min.
VÖ-Datum: 2.6.2003

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Extras: Wahlweise direkte Kapitel- oder Songanwahl; 36-seitiges Booklet

RG: 0
Bild: 4:3 (NTSC)
Ton: Dolby Digital 5.1., PCM Stereo
Laufzeit: 240 Minuten
VÖ-Datum: 28. September 2007

Various Artists – The Best Of The Johnny Cash Show (2 DVD; Sony BMG)

Was lange Zeit als mehr oder weniger ansehnliches Bootleg in Sammlerkreisen kursierte, ist nun in einer aufwändigen Deluxe-Ausgabe offiziell als Doppel-DVD erschienen (wahlweise auch als Einfach-Silberling): das Beste aus der Johnny Cash Show. Premiere war am 7. Juni 1969 beim US-Fernseh-Sender ABC. Einen Namen gemacht hat sich die Show, die bis zum März 1971 lief, nicht nur bei eingefleischten Country-Fans, sondern auch bei fachkundigen Rockfreunden. Denn der "Man in black", der sogar hinter Gefängnismauern auftrat, entsprach so gar nicht dem gewohnten Bild des konservativen Country- und Westernsängers.

So bat er schon in der ersten Show mit Bob Dylan die Ikone der Protestbewegung zum Duett, diskutierte später mit gesellschaftskritischen Studenten und holte sich Rock-, Folk- und Popgrößen wie Neil Young, Eric Clapton, Pete Seeger und Neil Diamond in die Show. Dennoch lag der Schwerpunkt der Johnny Cash Show auf dem Musikgenre, in dem der Gastgeber selbst beheimatet war. Dies spiegelt auch die Auswahl der insgesamt 66! musikalischen Beiträge dieser Doppel-DVD wider. Die meisten Songs werden entweder von Cash selbst dargeboten oder er bzw. die Carter-Cash-Clan sind daran beteiligt, allen voran Johnnys Ehefrau June Carter Cash.

Darunter befinden sich selbstverständlich viele Klassiker wie "Walk The Line", "Ring Of Fire" oder "Wanted Man". Zum festen Inventar der Show gehörten außer der Cash-Carter-Großfamilie die Statler Brothers, die Tennessee Three und Carl Perkins. Perkins, Cash und Eric Clapton lieferten gemeinsam mit dem Song "Matchbox" am 6. Januar 1971 dann auch einen der Höhepunkte des Programms ab – begleitet von der damaligen Clapton-Combo "Derek & The Dominoes". Weitere Höhepunkte sind die TV-Premiere des Singer-/Songwriters James Taylor und die Darbieteung von Creedance Clearwater Revival, die damals mit zahlreichen Nummer-eins-Hits zu den absoluten Superstars gehörten.

Wahrscheinlich wird man besonders dann, wenn man der Countrymusik nicht sehr nahe steht, trotz des Umfangs dieser Box weitere Highlights vermissen. So waren z. B. Bands wie The Guess Who und die Monkeys in einigen der insgesamt 58 Episoden zu Gast. Aber dennoch bleiben genügend musikalische Leckerbissen übrig, auf die man sich freuen darf.

Mit Kris Kristofferson führt eine weitere Legende durch das Programm, das durch Interviews mit Marshal Grant, Hank Williams Jr., Bill Walker, der damaligen Haar-Stylistin Penny Lane und Johnnys Sohn John Carter Cash ergänzt wird. Letzterer gehört außerdem zum Produzententeam der DVDs die in einer edlen Klappbox im Schuber verpackt ist. Darin befindet sich ein informatives 36 Seiten umfassendes Bookelt mit Fotos, vielen Informationen zur Show und historischen Fernsehzeitungs-Ausschnitten.

Die Bild- und Tonqualität ist angesichts des Alters der Aufnahmen größtenteils sehr gut, auch wenn das Bild nicht in jeder Folge brilliert. So gibt es besonders für die Beiträge aus der ersten Sendung Abzüge für ein etwas unscharfes, streifiges Bild. Dem aufmerksamen Betrachter wird zudem ein leichter Nachzieheffekt bei manchen Konturen auffallen. Aber ansonsten gibt es an den historischen Vorlagen nicht viel zu bemängeln. Positiv an der Menü-Navigation: Es können entweder die Kapitel – bestehend aus einleitendem Kommentar und Musikbeitrag – angewählt werden oder auch nur die reinen Songs. Besonders die Doppelpack-Version gehört mit vier Stunden Laufzeit zu den musikalischen Höhepunkten dieser Musik-DVD-Saison. Absolute Kaufempfehlung!

Tracklist
DISC 1
Johnny Cash - Ring Of Fire - Bob Dylan - I Threw It All Away - Bob Dylan and Johnny Cash - Girl From The North Country - Kris Kristofferson - Loving Her Was Easier (Than Anything I'll Ever Do Again) - Louis Armstrong and Johnny Cash - Blue Yodel #9 - Stevie Wonder - Heaven Help Us All - Creedence Clearwater Revival - Bad Moon Rising - Linda Ronstadt and Johnny Cash - I Will Never Marry - George Jones - Medley (White Lightning with Johnny Cash, She Thinks I Still Care, Love Bug, The Race Is On) - Johnny Cash - Hey Porter - Waylon Jennings - Only Daddy That'll Walk The Line - Waylon Jennings and Johnny Cash - The Singing Star's Queen - Waylon Jennings - Brown Eyed Handsome Man - Tammy Wynette - Stand By Your Man - Marty Robbins - Medley (Big Iron, Running Gun, El Paso) - Johnny Cash - Come Along And Ride This Train - Johnny Cash - As Long As The Grass Shall Grow - Johnny Cash - Man In Black - James Taylor - Sweet Baby James - Pete Seeger and Johnny Cash - Cripple Creek, Worried Man Blues - Johnny Cash - Sunday Morning Coming Down - - Johnny Cash - Old Time Religion - Johnny Cash, The Carter Family, The Statler Brothers, Carl Perkins and The TennesseeThree - Daddy Sang Bass - Mother Maybelle and The Carter Sisters - Wildwood Flower - Neil Young - The Needle And The Damage Done - Johnny Cash and The Tennessee Three - Tennessee Flat Top Box - Joni Mitchell and Johnny Cash - The Long Black Veil - Johnny Cash and The Tennessee Three with Carl Perkins - Big River
DISC 2
Johnny Cash - I Walk The Line - - June Carter Cash - A Good Man - Derek And The Dominos - It's Too Late Derek And The Dominos with Johnny Cash and Carl Perkins - Matchbox - Charley Pride - Able Bodied Man - Bill Monroe And His Blue Grass Boys - Blue Moon Of Kentucky - Loretta Lynn - I Know How - Jerry Lee Lewis - Whole Lotta Shakin' Goin' On - Johnny Cash - Ride This Train (America The Beautiful, This Land Is Your Land) - The Everly Brothers with Ike Everly and Johnny and Tommy Cash - That Silver Haired Daddy Of Mine - Ray Charles - Ring Of Fire - Johnny Cash - A Boy Named Sue - Conway Twitty - Hello Darlin' - Mother Maybelle Carter - Black Mountain Rag - Tony Joe White and Johnny Cash - Polk Salad Annie - Glen Campbell - Wichita Lineman - Neil Diamond - Cracklin' Rosie - Ray Price - For The Good Times - Roy Orbison - Crying - Roy Orbison and Johnny Cash - Oh, Pretty Woman - Johnny Cash - Wanted Man - Chet Atkins and Johnny Cash - Recuerdo De La Alhambra - Chet Atkins - Medley (Country Gentleman, Mister SandMan, Wildwood Flower, Freight Train) - June Carter Cash with Homer And Jethro - Baby, It's Cold Outside - Merle Haggard - No Hard Times - - Merle Haggard and Johnny Cash - Sing Me Back Home - Carl Perkins - Blue Suede Shoes - Johnny Cash, Carl Perkins, The Carter Family and The Statler Brothers - The Old Account Was Settled Long Ago - Roy Clark - Medley (In The Summertime, 12th Street Rag) - The Statler Brothers - Flowers On The Wall - Johnny Cash - Working Man Blues - Johnny Cash and June Carter Cash - Jackson, Turn Around, I Love You Because - Hank Williams Jr. - Medley (You Win Again, Cold Cold Heart, I Can't Help It If I'm Still In Love With You, Half As Much) - Johnny Cash - A Wonderful Time Up There

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Various - The Best Of Melodic Rock (Sony)

Der Sampler vereint 24 Größen der melodischen (Hard-)Rockmusik aus den 70er, 80er und 90er Jahren. Darunter absolute Klassiker wie die Scorpions mit "Wind of Change" und Europe mit "The Final Countdown". Die meisten Stücke liegen als Videoclips vor, es gibt aber auch ein paar Livemitschnitte wie z.B. die geniale Unplugged-Version von Golden Earrings "Radar Love". Besonders bei diesem Titel brilliert der Klang, der auch ansonsten zu gefallen weiß (in Dolby Surround und in stereo).

Überhaupt wurde bei der Songauswahl offenbar nach klanglichen Kriterien entschieden. Denn viele der ausgewählten Stücke sind nicht die absoluten Hits der jeweiligen Bands: Beispiel Blue Öyster Cult. Hier wäre sicher "Don´t fear the Reaper" nahe liegend gewesen. Auch bei Alice Cooper hat man sich für das Spätwerk "Poison" entschieden" und nicht z.B. für das jahrzehnte ältere "Eighteen", das in keiner vergleichbaren Klangqualität erhalten ist. Bei Peter Frampton sind die Macher mit dem Klangkriterium allerdings etwas über das Ziel hinaus geschossen, indem sie den Liveclip quasi mit einer anderen Version von "Show me the Way" unterlegt haben, was deutlich zu bemerken ist. Zu den Highlichts der Zusammenstellung gehört der Evergreen "Dust in the Wind" von Kansas – ein Original-Promo-Clip aus den 70ern. Auch die 90er haben mit "More than Words" von Extreme einen Ohrwurm und Top-10-Hit aufzuweisen. Während die Klangqualität absolut überzeugt, ist die Bildqualität für DVD-Verhältnisse eher gehobenes Mittelmaß. Alles in allem bietet the "Best of Melodic Rock" eine zweistündige recht gute Mischung des Genres mit einigen erfreulichen Highlights. Außer der Titeldirektanwahl gibt es keine Extras.

Tracklist: 01 Hold The Line, TOTO 02 Dust In The Wind, KANSAS 03 Girl Can’t Help It (Live), JOURNEY 04 Travellin’ Man, LYNYRD SKYNYRD 05 Save The Weak, BRITNEY FOX 06 Love Games, PRETTY MAIDS 07 Poison, ALICE COOPER 08 Give To Live, SAMMY HAGAR 09 Naughty Naughty, DANGER DANGER 10 The Final Countdown, EUROPE 11 Bloodstreets, RIOT 12 Satisfied Man, MOLLY HATCHET 13 When I See You Smile, BAD ENGLISH 14 Heaven, WARRANT 15 Astronomy, BLUE ÖYSTER CULT 16 Satellite, THE HOOTERS 17 Lonely Beat Of My Heart, STEVE LUKATHER 18 Can’t Stop Falling Into Love, CHEAP TRICK 19 When I Look Into Your Eyes, FIREHOUSE 20 Wind Of Change, SCORPIONS 21 More Than Words, EXTREME 22 Show Me The Way (Live), PETER FRAMPTON 23 Radar Love (Live),GOLDEN EARRING 24 Foolish Heart, STEVE PERRY

Extras: direkte Titelanwahl

Ton: DD 5.1, pcm stereo
Bild: 4:3
Laufzeit: 120 Min.
VÖ-Datum: 22.4.2003

 

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Various – The Best Of Touch My Soul (BMG)

„The Finest In Black Music“ lautet die Unterzeile zu der bereits seit längerem existierenden CD-Reihe „Touch my Soul“. 28 ausgewählte Hits daraus gibt es jetzt als Videoclip-Zusammenstellung auf DVD. Darunter befinden sich solche Chartstürmer wie Alicia Keys´ „A Woman´s Worth“ oder „Ms. Jackson“ von Outkast. Die Palette reicht von TLC über Toni Braxton bis hin zu Kool & The Gang. Auch wer bislang keine enge Beziehung zu Soul und R&B hatte, wird beinahe alle Stücke schon einmal irgendwo gehört haben. Sämtliche Songs sind der entspannteren Gangart zuzuordnen – geeignet für romantische Herbststunden.

Dazu passt auch ein besonderes Gimmick: Wer will, kann zur Bebilderung der Musik ein Aquarium oder ein Kaminfeuer auf den Bildschirm zaubern. Weitere Specials sind eine Fotogalerie mit Bildern aus dem „Touch my Soul“-Kalender – auch zum Download – sowie Kurzbiografien der einzelnen Künstler. Der Ton liegt in Dolby Digital stereo und 5.1 surround vor und lässt nichts zu wünschen übrig.

Tracklist: 1.Alicia Keys - A Woman's Worth 2. Toni Braxton - Unbreak My Heart 3.The Product G & B feat. Carlos Santana Dirty Dancin' 4.Kelis - Caught Out There 5.P!nk - There You Go 6.Dru Hill feat. Redman - How Deep Is Your Love 7.Montell Jordan - Get It On Tonite 8.Deborah Cox - Nobody Supposed To Be Here 9.Angie Stone - No More Rain (In This Cloud) 10.Monica - Don't Take It Personal (Just One Of Dem Days) 11.Walkin' Large feat. Brixx - Boy Meets World 12.Jay-Z Feat. Foxy Brown & Babyface - Sunshine 13.Mark Morrison - Return Of The Mack 14.Four Colourz - Dog Me Out 15.Lyte Funkie Ones - Summer Girls 16.Lucy Pearl - Don't Mess With My Man 17.Another Level feat. TQ - Summertime 18.Soul II Soul - Back To Life 19.Kool & The Gang - Get Down On It 20.4 The Cause - Stand By Me 21.Luniz - I Got 5 On It 22.Outkast - Ms Jackson 23.Jay-Z - Hard Knock Life 24.Public Announcement - Mamacita 25.Christina Aguilera - What A Girl Wants 26.TLC - Unpretty 27.Joe - Stutter 28.R. Kelly - The Storm Is Over

Extras: Künstlerinfos, Fotogalerie, Kalender zum Download, Variable Hintergrundbilder

Format: DVD 9
RG: 2
Ton: DD stereo, DD 5.1
Bild: 4:3 Vollbild
Laufzeit: 120 Min.
VÖ-Datum: 31.10.2002

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Extras: Direkte Titelanwahl

Region: 0
Ton: Dolby Digital 5.1; dts
Bild: 4:3
Laufzeit: Musik: 72 Minuten
VÖ-Datum: 6.7.2004

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Extras: Direkte Titelanwahl

Region: 0
Ton: Dolby Digital 5.1; dts
Bild: 4:3
Laufzeit: Musik: 63 Minuten
VÖ-Datum: 6.7.2004

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The Ultimate Anthology: Psychedelia und Stadium Rock (Icestorm/Ragnarock) 

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The Isle of Wight Festival (Castle/VCL/MAWA)

Es gilt als das britische Woodstock und verlief doch weniger friedlich als das Original. Die Dokumentation über das große Hippie-Festival von 1970 ist geprägt vom Konflikt zwischen Besuchern und Veranstaltern. Streitpunkt: Das liebe Geld. Während die einen – getreu dem Hippieideal – freien Eintritt verlangten, um ihre Bands sehen zu können, argumentierten die Macher mit monetären Notwendigkeiten. Und so sind immer wieder Tumulte zu beobachten, im Zuge derer beispielsweise die irritierte Joni Mitchell ihren Set unterbricht, um beschwichtigend auf die Menge einzuwirken.

Doch Musik wurde auch noch präsentiert – und zwar vom Feinsten. Die Rocklegenden gaben sich quasi die Klinke in die Hand. Jimi Hendrix – mit fünf Stücken im Film vertreten – gab sein letztes Konzert auf britischem Boden. Auch Jim Morrison – hier schon bärtig und korpulent – hatte nicht mehr allzu lange zu leben. Die Woodstockveteranen Ten Years After und The Who teilten die Bühne mit aufstrebenden Supergruppen wie Emerson, Lake and Palmer. Ein musikalisches Highlight dieser DVD ist die Liveversion von Nights in white Satin der Moody Blues. Interessant der Auftritt von Taste mit dem jungen Rory Gallagher.

Mit vier zusätzlichen Songs macht die reine Musiklaufzeit immerhin 90 Minuten der zweistündigen Dokumentation aus. Und der Clou des Ganzen: Alle Stücke sind direkt anzusteuern und hintereinanderweg zu betrachten. Nicht nur das: Sie sind sogar geordnet nach Interpreten abzuspielen. Da haben die DVD-Macher eine richtig gute Idee gehabt. Bild und Ton sind für ihre mehr als 30 Jahre gut aufbereitet, der Sound sogar in Dolby Digital 5.1. Die Doku ist mit deutschen Untertiteln versehen, ein Verdienst der hiesigen Produktion durch die MAWA. Fazit: Das Isle of Wight Festival gehört direkt neben die Woodstock-DVD in sämtliche Musikvideoregale!

Playlist: Jimi Hendrix (Message to Love, Machine Gun, Voodoo Chile, Foxy Lady),Emerson, Lake and Palmer (Pictures at an Exhibition/ The Gates of Kiew), Who (Young Man Blues, Naked Eyes), Ten Years after (I can´t keep from Crying), Doors (When the Music is over, The End), Moody Blues (Nights in white Satin), Free (All right now), Jethro Tull (My Sunday Feeling), Taste (Sinner Boy), Kris Kristofferson (Me & Bobby McGee), Joan Baez (Let it be), John Sebastian (Red Eye Express), Tiny Tim (There´ll always be an England), Leonard Cohen (Suzanne), Joni Mitchell (Woodstock, Big Yellow Taxi), Miles Davis (Call it anything), Splitter (Give Peace a Chance/Catch the Wind/ Good News Bad News/Amazing Grace), Bob Dylan (Desolation Row)

Additional Tracks: Jimi Hendrix (Purple Haze), ELP (Rondo), Family (The Weaver´s Answer), Taste (Gamblin Man)

Sonstige Extras: Animiertes Menü, direkte Titelanwahl, deutsche Untertitel

RG: 1
Ton : DD 5.1, DD 2.0
Bild : 4:3
Laufzeit : 120 Minuten (Doku) + 90 Minuten (Film)

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Extras: Dokumentation mit Gary Crowley, Biographien, direkte Titelanwahl

Region: 0
DVD-TYP: 9
Ton: Dolby Digital 5.1, PCM stereo
Bild: 4:3
Laufzeit: 60 Min. Clips; 23 Minuten Doku
VÖ-Datum: 18.8.2003

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Various – We Could Be Kings (Uncut Masters/BMG)

Mittlerweile gibt es zahlreiche DVD-Sampler, die zumeist eine Dekade oder ein bestimmtes Genre beleuchten. Zu letzteren zählt diese DVD, die eine recht interessante Strömung unter die Lupe nimmt. Sixties-Feeling verbreiteten in den achtziger und neunziger Jahren so genannte Independent-Bands – meist bei einem Indie-Label unter Vertrag und meist gitarrenorientiert. „We could be Kings“ dokumentiert anhand von 16 ausgewählten Clips diese bemerkenswerte Episode der britischen Rockhistorie. Geprägt war die Indiemusik vom Beat der Sechziger und ihrerseits beeinflusste sie wiederum den späteren Britpop.

Die DVD startet mit den Liverpooler LA´s und ihrem eingängigen „There she goes“, gefolgt von den populären Ocean Colour Scene und ihrem Single-Hit „The Day we caught the Train“. Zu den Highlights zählen auch The Jam mit Paul Weller, The Charlatans und James. Etwas aus der Reihe fallen die Stücke von Big Country und The Beautiful South, die nichtsdestotrotz zu gefallen wissen. Und eine äußerst gelungene Ballade steuern die Schotten von Del Amitri mit „Nothing ever happens“ bei.

Der Sound ist durchweg gut und nachträglich sogar mit einem 5.1.-Mix versehen worden. Bis auf leichte Abzüge bei wenigen Ausnahmen – z.B. The Wonder Stuff – ist auch das Bild der teilweise zwanzig Jahre alten Clips astrein. Das Menü ist schlicht und funktional. Es bietet den Zugang zu den Clips, zu den Künstlerbiografien und zu einer speziell für die DVD produzierten Doku. Darin berichtet der Musikjournalist Gary Crowley anhand der ausgewählten Bands und Songs Hintergründiges zu der vorgestellten Musikrichtung.

 

Wer ein Faible für diese Musik hat, wird lediglich bemängeln, dass nach 16 Stücken und einer Stunde Laufzeit schon Schluss ist. Ein paar mehr Clips hätten es ruhig sein dürfen. Ansonsten Daumen nach oben.

Track List: The LA´s. There She Goes; Ocean Colour Scene. The Day We Caught The Train; Vic Reeves/Wonderstuff. Dizzy; Longpigs. She Said; Wonderstuff. The Size Of A Cow; Beautiful South. You Keep It All In; Cast. Free Me; Charlatans. Forever; Big Country. Fields Of Fire; Oui 3. For What It's Worth; Shed 7. Going For Gold; Del Amitri. Nothing Ever Happens; The Jam. That's Entertainment; Gene. We Could Be Kings; Cast. Flying James. Sit Down

 

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Bild Woodstock - Directors Cut ( Warner DVD) 215 Min.

 

Folgende Titel waren im ursprünglichen Film nicht enthalten:
Canned Heat (A change is gonna come), Jefferson Airplane (Won´t you try, Uncle Sam´s Blues), Janis Joplin (Work me Lord), Jimi Hendrix (Voodoo Chile), Crosby, Stills, Nash & Young (Coda).

Zusätze enthält die DVD leider nicht, aber ein Making of beinhaltet der Film an sich quasi naturgemäß. Der Fan kriegt natürlich den Hals nicht voll und vermisst zum Beispiel die Beiträge von Mountain und Johnny Winter, die bereits vor einigen Jahren im TV als "Woodstock Diary" gelaufen sind.

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Ein Muss für alle Rockmusikfans! Durch zusätzliches Material hat die Scheibe eine Laufzeit von über dreieinhalb Stunden. Und das in digital überarbeiteter lupenreiner Soundqualität. Bei dieser Dauer ist natürlich die direkte Titelanwahl ein unschätzbarer Vorteil.
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Woodstock Diaries (Warner Brothers)

Zum 25-jährigen Jubiläum des Generationensymbols Woodstock stellten die Regisseure Chris Hegedus und D.A. Pennebaker eine dreiteilige Dokumentation zusammen – die Woodstock Diaries. 1994 liefen sie als Dreiteiler im deutschen Fernsehen. Erstmalig bekam ein breiteres Publikum Filmaufnahmen von den Auftritten von Johnny Winter, Mountain, Jefferson Airplane und Janis Joplin zu sehen. Von den Who, Joe Cocker und Hendrix gibt es andere Stücke als im Film zu sehen, während Santanas „Soul Sacrifice“ und Ten Years After´s „I´m going Home“ bereits durch den Streifen von 1970 Kultstatus erreichten. Mit reichlich bis dato unveröffentlichtem Filmmaterial ergänzen die Diaries den Woodstock-Film sinnvoll.

Interessante Hintergrundinfos liefern die Interviews mit den Woodstock-Organisatoren John Roberts, Joe Rosenman und Michael Lang, die zwischen den Musik- und Dokumentarbeiträgen platziert sind. Die Menüführung orientiert sich an dem dreitägigen Ablauf des Festivals bzw. an dem TV-Dreiteiler. D.h. es gibt einen Friday, einen Saturday- und einen Sunday-Block, die alle jeweils in Kapitel unterteilt sind. Leider können nicht alle Teile durchgehend betrachtet werden. Wünschenswert wäre auch eine Möglichkiet gewesen, die Musik einzeln anzuwählen – Die DVD zum Isle-of-Wight-Festival hat´s vorgemacht. Und zu den Interviews hätten sich Untertitel gut gemacht.

Die Special Features bieten die Woodstock-Story in komprimierter Schriftfassung sowie eine komplette Sammlung von Band-Biographien und –Discographien für das CD-ROM-Laufwerk. Der remasterte Sound ist verhältnismäßig gut in Dolby Digital 5.1 und 2.0 anzuhören. Die Digitalisierung des Bildes ist nicht 100%ig gelungen. Einige Bildelemente bzw. Farbflächen widersetzen sich hin und wieder dem natürlichen Bewegungsfluss bzw. den Kameraschwenks. Alles in allem sind die Woodstock Diaries mit rund 180 Minuten Spielzeit eine Empfehlung für jedes gut sortierte digitale Musikfilmarchiv.

Titel: Richie Havens: I can't make it anymore; Richie Havens: Freedom; Country Joe McDonald: Fixin' to die; John Sebastian: Rainbows all over the blues; Incredible String Band: When you find out who you are; Bert Sommers: Jennifer; Tim Hardin: If I were a Carpenter; Ravi Shankar: Evening raga; Arlo Guthrie: Walkin' down the line; Joan Baez: Drug store truck drivin' man; Joan Baez: Sir Galahad; Quill: Waiting for you; Santana: Soul sacrifice; Canned Heat: Leaving this town; Mountain: Southbound train; Sly & Family Stone: Love city; Janis Joplin: Try; Janis Joplin: Ball & chain; Who: My generation; Jefferson Airplane: Somebody to love; Joe Cocker: Let's get stoned; Country Joe & Fish: Love; Ten Years After: I'm going home; Band: The weight; Johnny Winter: Mean town blues; Crosby, Stills & Nash: Blackbird; Paul Butterfield: Everything gonna be alright; Sha Na Na: Duke of Earl; Jimi Hendrix: Star spangled banner; Jimi Hendrix: Woodstock improvisation; Jimi Hendrix: Villanova junction

Extras: Interaktive Menüs, Woodstock Story, Band Biographien für CD-ROM

Ton: DD 2.0, 5.1
Bild: 4:3 Fullscreen
Laufzeit: 180 Min.

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