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Incubus – The Morning View Sessions (Sony)
Incubus – Volume 2 (Sony)
In Extremo - In Extremo Live (Mercury)
INXS – Live Baby live (Universal/DVD auch als VHS)
Iron Maiden – The History Of Iron Maiden Part 1 - The Early Days (EMI)
The Jam – The Complete Jam (Polydor)
Jethro Tull - A New day Yesterday (EMI)
Jethro Tull - Living with the Past (Eagle Vision/DVD)
Elton John - Greatest Hits One Night Only (Mercury Island Group)
Judas Priest - Electric Eye (Sonymusic)
B.B. King - The Montreux Dream & B.B. King Workshop(Warner Vision/ DVD)
Korn - Deuce (Sony)



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Incubus – The Morning View Sessions (Sony)

Das Beliebtheitsbarometer von Incubus klettert seit mindestens einem Jahr steil nach oben. Alternativrock, Crossover, NU-Metal: Wenn es um die Kategorisierung ihrer Musik geht, sind sich die Musikexperten nicht einig, müssen sie auch nicht. Nennen wir es zeitgemäße Rockmusik mit einer homöopatischen Dosis Elektronik darin. Und die kommt an – auch beim kleinen Publikum in den New Yorker Sony-Studios, die die Kulisse des vorliegenden Livemitschnittes bilden.

Am Veröffentlichungstag ihrer erstklassigen CD „Morning View“ gab die Band dort ein Konzert, das durch seine intime Atmosphäre recht reizvoll wirkt. Die Studio-Location hat zudem eine erstklassige Tonqualität ermöglicht – anders als bei Festivalaufnahmen oder Aufzeichnungen in großen Hallen. Auch bei der Bildqualität (im 16:9 Format) stimmt alles.

Geboten werden zwölf teils raue, teils balladeske Songs, darunter natürlich Drive, Circles und Wish You were here. Von letzterem gibt es als Bonusmaterial das Video zu sehen und ein Making-Of. Überhaupt fallen die Extras mit einer Menge Behind-the Scenes-Bildern , Songtexten und Fotos ausgesprochen großzügig aus. Jetzt müsste eigentlich der obligatorische Satz folgen: „Für Incubus-Fans ein Muss“. Doch setzen wir noch eins drauf und behaupten: „Nicht nur für Incubus-Fans ein Muss!“

Playlist: Pardon me, Stellar, Glass, Circles, The warmth, Mexico, Drive, Warning, New skin, Just a phase, Nice to know you, Wish you were here

Extras: Instant Chapter Access to Songs, Lyrics, Photo Galery, Behind-The-Scenes Footage, Wish you were here (Videoclip), Making of Wish you were here

Bild: 16:9
Ton: DD 5.1; LPCM 2.0
Laufzeit: Ca. 90 Minuten
Veröffentlichung: 22.7.2002
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Incubus - Volume 2 (Sony)

Die Frage, die sich vor dem Kauf einer Musik-DVD – und nicht nur da – oft stellt: „Was erwartet mich für mein Geld?“ Bei „Incubus – Volume 2“ ist die Antwort zunächst etwas undifferenziert: „Viel!“ Nämlich zweieinhalb Stunden Livekonzerte, elektrisch und akustisch, Videos, Backstagematerial, Making ofs und mehr.

Das schrille Menüdesign ist aufwändig programmiert und lässt es trotz der poppigen Anmutung nicht an Funktionalität missen (Gegenbeispiel: Korn – Deuce). Der Zugang zum Material ist auf verschiedenen Wegen möglich. So können die Konzerte (Chicago und Unplugged) z.B. en Block angesteuert werden. Alternativ können aber auch einzelne Stücke als Video, Konzertclip oder akustisch direkt gestartet werden.

Die vier akustisch gespielten Stücke machen alles in allem einen besseren Eindruck als das elektrische Konzert, sowohl technisch (Bild+Ton) als auch musikalisch. Das Unplugged-Konzert besticht durch ein scharfes Bild und einen klaren Sound. „Live in Chicago“ zeigt dagegen die raue Seite der Band in teils verfremdeter Bildästhetik und einem nicht ganz sauberen Sound.

Wer mit den beiden Livedarbietungen nicht genug hat, erhält als Zugaben sieben! Musikvideos, zwei Making ofs und einiges an Backstagematerial, dazu den Auftritt von Incubus bei Mad-TV (Pardon me). Wer also diese DVD kauft, macht nichts falsch.

Tracklisting: 1. Programme start, 2. New skin, 3. Privilege, 4. Favorite things, 5. Pardon me, 6. Vitamin, 7. The warmth, 8. Make yourself, 9. Calgone, 10. When it comes, 11. Redefine

Extras: Diskographie, Pardon me (Mad TV), 7 Musikvideos: Drive, Stellar, Pardon me, Take me to your Leader, A certain Shade of Green, Summer Romance, I miss You; 4 Songs unplugged: Glass, Idiot Box, Clean, A certain Shade of Green; Storyboards, Untertitel, Making of Drive und Stellar

Bild: 4:3
Ton: DSS 5.1/PCM Stereo
Laufzeit: 150 Min.
VÖ: 15.4.2002

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In Extremo - In Extremo Live (Mercury)

Bereits am 9. Dezember ist in einer limitierten Auflage die Kombination DVD/CD von In Extremo erschienen. Seit Anfang dieses Jahres liegt nun auch die reine DVD-Version vor, auch wenn irrtümlich auf dem Artwork auf die darin nicht enthaltene CD hingewiesen wird. Wer sich durch das liebevoll gestaltete Menü klickt, wird sehen, dass sich auf dem DVD-Debüt der Berliner Mittelalter-Metaller sich so einiges an Material tummelt. Hauptfilm mit zehn Tracks ist das 2002er-Konzert am Kyffhäuserdenkmal. Dazu kommen vier Stücke vom letztjährigen Taubertalfestival, von denen zwei seinerzeit nicht im Bayerischen Rundfunk gelaufen sind. Zuguterletzt komplettieren drei Songs vom Méra Luna-Festival das Liveprogramm. Kurzweilig sind die enthaltenen Specials, allen voran die Doku zur letzjährigen Mexiko-Tournee. Sicher hätte nicht jeder gedacht, wie enthusiastisch lateinamerikanische Fans auf die Mischung aus mittelalterlicher Spielmannsmusik und modernem High-Tech-Metal fliegen. Neben weiteren Kurzdokus mit Hintergründigem gibt es vier Multi-Angle-Tracks, die den Blick aus vier verschiedenen Kameraperspektiven erlauben. Ein weiteres willkommenes Special ist die kleine Sammlung mit drei Videoclips der Berliner.

Alles in Allem bekommt der Betrachter der DVD einen schönen Eindruck von der Live-Atmosphäre, die bei einem In-Extremo-Konzert herrscht, und dazu eine Menge gute Musik geboten. Harte Klänge, schöne Melodien, ungewöhnliche aber sich durchaus harmonisch ins Klangbild fügende Instrumente, verwegene Gestalten und eine sehenswerte Bühnenshow haben die Band inzwischen zu einem Top-Act in der Metal-Szene gemacht - und nicht nur dort. Wer sich das Bonusmaterial zu Gemüte führt, erfährt wie diese etwas ungewöhnliche musikalische Kombination seinerzeit auf mittelalterlichen Märkten entstanden und später als Jux im Proberaum verrockt wurde.

Beim Kyffhäuser-Konzert ist der Sound - in Dolby Digital 5.1 vertreten - recht ordentlich, beim Taubertal-Festival klingt es ebenfalls noch gut. Der Mitschnitt vom Méra Luna-Festival hingegen bietet optisch wie akustisch nicht mehr als Amateurniveau. Die Bildqualität erreicht generell bei allen enthaltenen Features - leider auch beim hauptsächlichen Konzert - nicht DVD-Niveau. Es mangelt ganz einfach an der Bildschärfe. Die Abzüge beim Bild berücksichtigt, erhält der Fan und der In-Extremo-Einsteiger dennoch eine gute Portion Musik und Information für sein Geld.

Tracklisting:
Live Kyffhäuser 1. Intro 2:23 2. Krummavisur 3:48 3. Merseburger Zaubersprüche II 5:27 4. Omnia Sol Temperat 4:12 5. Spielmannsfluch 4:40 6. Villmann Og Magnhild 5:23 7. Unter dem Meer 6:11 8. Pavane 6:10 9. Merseburger Zaubersprüche I 4:43 10. Rotes Haar 7:22

Live Taubertal: Stetit Puella, Vollmond 4:48, Gier 3:59, AI VIS LOLOP 6:02

Live Méra Luna: Palästina Lied 5:43, Wind 4:25, Herr Mannelig 5:48

Clips: 11. Wind 4:25 12. The Corrosion 3:34 13. Vollmond 4:01 14.

Multiangle-Tracks: Krummavisur 3:52 Spielmannsfluch 3:50 16. Villemann Og Magnhild 5:52 Stetit Puella 4:12

Bonusmaterial: In Extremo Special 7:01 Mexican Tour 12:28 Backstage 12:04 Making Of Kyffhäuser 3:42 RG: 2
Ton: DD 5.1, DD 2.0
Bild: 4:3
VÖ-Datum: Januar 2003
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INXS - Live Baby Live (Universal/DVD auch VHS)

Von ihren Fans wird ihre Musik als zeitloser Pop-Rock gefeiert, allen Kritikern zum Trotz, die der Musik von INXS mangelnde Spannung und Fantasielosigkeit vorgeworfen haben. Eins zeigt das 1991 aufgezeichnete Livekonzert im Londoner Wembley Stadium: Der inzwischen aus dem Leben geschiedene Michael Hutchence und seine fünf Bandkollegen waren in der Lage mit ihren eingängigen Songs 80.000 Menschen restlos zu begeistern. Die DVD fängt diese Stimmung hervorragend ein und zeigt die Band in allerbester Spiellaune.

Insgesamt gibt es in den anderthalb Stunden 22 Stücke zu sehen und zu hören. Darunter alle bis dahin erschienenen Top-10-Hits der Australier wie z.B. das recht rockige „Never tear us apart“, das hymnenartige „Disappear“ und der Nr.1-Erfolg „Need you tonight“. Optischer Mittelpunkt der Bühnenshow ist der oft mit Jim Morrison und Mick Jagger verglichene Hutchence, der vor allem das weibliche Publikum zu Kreischorgien animiert. Musikalisch bietet die Band einen perfekt abgestimmten Gruppensound. Wahlweise in PCM- oder Dolby-Stereo kann sich der Zuhörer dem Konzerterlebnis hingeben, das leider durch Michael Hutchence Tod real nicht mehr zu haben ist. Schade nur, dass die Scheibe keinerlei Bonusmaterial enthält. Bild und Ton weisen eine gute Qualität auf, wenn beides auch nicht an die optimalen Werte aktueller DVD-Produktionen heranreicht.

Playlist: Guns in the Sky, New Sensation, Send a Message, The Stairs, Know the Difference, Disappear, By my Side, Hear that Sound, Original Sin, The Lovedone, Wildlife, Mystify, Bitter Tears, Suicide Blonde, What you need, Kick, Need You Tonight, Mediate, Never tear us apart, Who pays teh Price, Devil inside, Shinig Star

Länge: 90 Minuten
Bild: 4:3 Full Frame
Ton: PCM Stereo/Dolby Stereo
Erscheinungstermin der DVD: 12.7.2001
Der Titel ist bereits zuvor als VHS-Video und Audio-CD erschienen.
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Extras: Live on Top Of the Pops - Running Free and Women In Uniform, Live on Rock and Pop - Germany TV - Running Free, Promo videos - Women In Uniform / Run To The Hills / Number Of The Beast/ Flight Of Icarus / The Trooper, Rare and unseen Photo gallery featuring over 150 pictures and images Full tour listings, Discography, Tour programmes and artwork galleries

Ton: Dolby Digital 2.0
Bild: 4:3
Laufzeit: 315 Min.
VÖ-Datum: 1.11.2004

The History Of Iron Maiden – Part 1: The Early Days (EMI)

“Scream for me, Dortmund“. Wer wie der Rezensent Ende 1983 in der Westfalenhalle dabei war, wird sich ganz besonders freuen, dieses Konzert nach mehr als 20 Jahren auf einer DVD wiederzufinden. Und wer nicht dabei war, wird sich ebenfalls freuen. Nicht nur über dieses Konzert, sondern darüber hinaus über eine erstaunliche Zusammenstellung von über 300 Minuten Live- und Interviewmaterial mit den frühen Maiden. Mag der Titel „The Early Days“ zunächst an eine der unzähligen Banddokus mit viel Gerede und wenig Musik erinnern, so wird schnell klar, dass es dieses Doppelpack dagegen in sich hat. So macht der obligatorische – übrigens äußerst unterhaltsame und informative – Dokumentarfilm (wahlweise mit deutschen Untertiteln) auf DVD 2 in diesem Fall mit 90 Minuten Laufzeit nur einen Bruchteil des Ganzen aus. In der Doku kommt so ziemlich jeder zu Wort, der mit der Band zwischen 1975 und 1983 etwas zu tun hatte. Mit zahlreichen Archivaufnahmen gespickt, berichtet der Film von der entbehrungsreichen Zeit auf dem Weg nach oben und den ersten Früchten der harten Arbeit, die Steve Harris und Co. mit Beginn der achtziger Jahre einfahren konnten. Das Kapitel endet mit dem endgültigen Durchbruch, nachdem Bruce Dickinson 1982 das Mikro von Paul Di`Anno übernommen hat. Die zweite DVD enthält außer dieser Dokumenation noch einen raren Fernsehbericht aus dem Jahr 1981 und das Amateurvideo „Live At The Ruskin“ (1980) aus den Archivbeständen der Band.

Die eigentlichen Knüller befinden sich mit drei weiteren Konzertaufzeichnungen aber auf DVD 1. „Live At The Rainbow“ war 1981 eines der ersten Musikvideo-Tapes, die auf VHS erschienen sind. „Beast Over Hammersmith“ ist hingegen bislang unveröffentlicht und zeigt bereits den Neuzugang Dickinson in typischer Manier. „Live In Dortmund“ schließlich war für die Band selbst ein Highlight ihrer frühen Jahre. War sie doch an jenem Wochenende als Headliner unter solchen Größen wie Thin Lizzy, Ozzy Osbourne und Judas Priest gesetzt. Und so darf man das Quintett eine gute halbe Stunde lang in Höchstform erleben. Leider fehlen einige der damals auf der Setlist befindlichen Stücke, dafür ist die Qualität – vor allem die des Bildes – äußerst gelungen. Die Doppel-DVD ist komplett in Dolby Digital 2.0 abgemischt und bietet die jeweils bestmögliche Bild- und Ton-Qualität, soweit sich dies beurteilen lässt. dabei ist klar, dass von den ältesten Mitschnitten keine technischen Wunderwerke zu erwarten sind. Wer nach so viel Maiden Lust auf noch mehr hat, darf drei Fernsehauftritte, u. a. aus „Rockpop“ und „Top of The Pops“, die Promo-Videos "Women In Uniform", "Run To The Hills", "The Number Of The Beast", "The Trooper" und "Flight Of Icarus" sowie Tourprogramme, Tourdaten, Diskographien, T-Shirt- und Backstage-Pass-Abbildungen, Foto- und Artwork-Galerien plus Steve Harris´ frühe Tagebuch-Aufzeichnungen bewundern. Dass im animierten Menü Maskottchen Eddie eine Hauptrolle spielt, wundert nicht und die Kaufempfehlung versteht sich von selbst!

Titelverzeichnis:

Live at the Rainbow - 1981: (30 Min.): Ides Of March -Wrathchild -Killers -Remember Tomorrow -Transylvania -Phantom Of the Opera -Iron Maiden

Live at Hammersmith 1982 - Beast on the Road: (45 Min.)

: -Murders in The Rue Morgue -Run to The Hills -Children Of The Damned -Number Of The Beast -22 Acacia Avenue -Total Eclipse -The Prisoner -Hallowed By Thy Name -Iron Maiden

Live at Rock & Pop Festival 1983 Dortmund - World Piece Tour (45 Min.): -Sanctuary -The Trooper -Revelations -Flight Of Icarus -22 Acacia Avenue -Number Of The Beast -Run To The Hills

Live at the Ruskin Arms - 1980 (45 Min.): Sanctuary -Wrathchild -Prowler -Remember Tomorrow -Running Free -Transylvania -Another Life -Phantom Of The Opera -Charlotte The Harlotte

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The Jam – The Complete Jam (Polydor)

Sie gehörten zu den populärsten Vertetern des New Wave und werden nun mit einer aufwändigen Doppel-DVD-Box gewürdigt. Die Rede ist von The Jam, deren Frontmann Paul Weller immer noch erfolgreich im Geschäft ist. „The Complete Jam“ ist ein Titel, der zunächst einmal viel verspricht. Wer sich durch die beiden Scheiben gearbeitet hat, wird aber zugeben, dass der Inhalt dem Titel locker standhält.

Hier hat sich jemand wirkliche Mühe gemacht, jeden optischen Schnipsel des Trios aufzuspüren und zu digitalisieren. Am bemerkenswertesten sind dabei sicher die zahlreichen TV-Auftritte, angefangen von der Marc Bolan Show 1977 bis hin zum letzten Fernsehgig in „The Tube“ 1982. Schön zu verfolgen, der Wandel von der rauhen Punkband der frühen Tage hin zu mehr souligen Elementen am Ende der gemeinsamen Karriere.

Logisch und übersichtlich ist der Aufbau des Doppelpacks. Disk eins gibt die ersten drei Jahre wieder, Disk 2 die letzten. Auf jeder Scheibe gibt es eine Sektion mit den in dieser Zeit erschienenen Singles als Musik-Clips sowie die erwähnten Live-TV-Auftritte. Interessant ist das Gastspiel im schwedischen Fernsehen, in welchem sich Weller als von den Sex Pistols und Motown beeinflusst outet und ansonsten die Moderatorin ob seiner Einsilbigkeit im Regen stehen lässt.

Manche der TV-Mitschnitte und Clips weisen eine recht passable Bild- und Tonqualität auf (ein Vergleich mit zeitgenössischen Produktionen verbietet sich auch hier). Manche Musikvideos lassen jedoch beim Ton stark nach, Beispiel „Going underground“ – der größte Hit der Band. Hier hätte eine Unterlegung mit einem neu abgemischten Ton gut getan. Nicht unerwähnt bleiben darf das liebevoll gestaltete Cover im Schuber. „The Complete Jam“ ist eine DVD, die Spaß macht.

Tracklisting Disc 1: Live TV: So it goes, Marc, Revolver, The Old Grey Whistle Test, Something Else; The Singles: In the City, Art School, News of the World, Strange Town, Butterfly Collector, When You´re Young.
Disc 2: Live TV: New Castle City Hall Concert/Check it out, Something else, Mändagsbörsen, Popkrant, The Tube; The Singles: Going underground, The Dreams of Children, Start!, That´s Entertainment, Funeral Pyre, Absolute Beginners, Town Called Malice, Precious, Just who is the 5 o´Clock Hero?, The bitterest Pill.

Extras: Multi-Angle Scrapbook, The Jam-A Time and a Place (Doku), Scene : The Fan Phenomenon (Doku), Check out the Jam (Doku)

Region: 0
Ton: DD 2.0, DD 5.1
Bild: 4:3
VÖ-Datum: 7.10.2002
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Extras: Direkte Titelanwahl, 7 Bonus-Clips, 1 Hidden Track

DVD-Typ: 9
RG: 0
Ton: pcm Stereo
Bild: 4:3
Laufzeit: 90 Min. (50 Min. Film + 40 Min. Bonus)
VÖ-Datum: 15.9.2003

Jethro Tull – A New Day Yesterday (EMI)

Vor zehn Jahren feierte eine Rocklegende ihr 25-jähriges Bühnenjubiläum. Anlass für Ian Anderson, seinen zahlreichen Mitstreiter von Jethro Tull eine Einladung zur Party zu schicken. Und Anlass für die Plattenfirma, ein Video dazu zu machen. Dieses Video ist nun mit einigen zusätzlichen Features auch als DVD zu haben. Im Grunde genommen handelt es sich dabei weder um eine Clip-Kollektion noch um eine Musik-Dokumentation. Von beidem ist etwas dabei. Den Rahmen des 50-minütigen Films bildet die Geburtstagsparty, auf der sie alle zu Wort kommen, von den Ur-Mitgliedern bis zu den damals aktuellen Tull-Musikern. Eine Standardfrage des Interviewers an die „Alten“: „Warum hast du die Band verlassen?“. Während Gründungsdrummer Clive Bunker eine Familie gegründet hat und Gründungsgitarrist Mick Abrahams andere musikalische Wege beschreiten wollte, lehnte Gründungsbassist „Glenn Cornic“ eine Stellungnahme freundlich aber bestimmt ab. Nun denn: Er wurde von Andersons Schulkumpel Jeffrey Hammond-Hammond ersetzt. Und so drehte sich das Besetzungskarussel munter weiter, so dass die Party auch gut besucht war.

Zwischen den Partysequenzen werden in chronologischer Abfolge Promovideos, TV-Auftritte und Konzertaufnahmen eingespielt, leider alle nicht komplett, z.B. die äußerst interessante Aufnahme von „Nothing is Easy“ vom Isle of Wight Festival von 1970. Zum Glück gibt es einige der ausgespielten Versionen in der Bonusabteilung, darunter „Teacher“ aus dem französischen TV (1970), „The Witche´s Promise“ aus „Top of the Pops“ (ebenfalls) und „Aqualung“ aus „Sight and Sound“ (BBC 1977). Zu den Höhepunkten des Films gehören einige Studio-Schnipsel, die die Band bei Aufnahmen im Vorfeld der Jubiläumstournee von 1993 zeigen, und gut versteckt enthält die DVD noch einen Bonus-Track: Eine Alternativversion von „The Witche´s Promise“ (Französisches TV 1970).

Der für die DVD remasterte Sound weist ganz unterschiedliche Resultate auf. Besonders gut klingt die Stereofassung des Playbackauftritts bei „Top of the Pops“. Ebenfalls gelungen ist der Sound beim ebenfalls als Playback vorhandenen „Teacher“ aus dem französischen TV. Die neueren Live- und Studioauftritte aus den 90ern sowie die Promoclips weisen ebenfalls akzeptable Klangqualitäten auf, während z.B. die live mitgeschnittene Aqualung-Version von 1977 in einem etwas dumpfen Mono-Klang daherkommt. Dass die DVD keinen Surroundsound enthält, ist angesichts des Inhalts (Interviews und historische Aufnahmen) nachvollziehbar. Die Bildqualität ist recht gut und zeigt keinerlei Digitalisierungsschwächen. Schön und leicht zu bedienen ist das animierte Menü, auch wenn die Suche nach dem versteckten Track bisher erfolglos blieb.

Titelverzeichnis: Introduction/Living In The Past - Live, Brüssel, 1993 2. Nothing Is Easy - Live, Isle Of Wight, 1970 3. 25th Anniversary Reunion 4. Teacher - Frankreich TV, 1970 5. Witch's Promise - BBC Top Of The Pops, 1970 6. Story Of The Hare Who Lost His Spectacles 7. Minstrel In The Gallery - Live, Paris 1975 8. Aqualung - Live, BBC Sight & Sound 1977 9. Thick As A Brick - Live, Madison Square Garden 1978 10. Songs From The Wood - Live, London 1980 11. Too Old To Rock'n'Roll, Too Young To Die - Promotional Video 1980 12. Kissing Willie - Promotional Video 1989 13. 25th Anniversary Tour Rehearsals/My God 14. Rocks On The Road - Promotional Video 1991 15. A New Day Yesterday - Live, Promotional Video 1993
Bonus-Titel (ausgespielt): Teacher - Complete Performance Frankreich TV, 1970 7. Witch's Promise - Complete Performance, BBC Top Of Pops 1970 18. Story Of The Hare Who Lost His Spectacles - Passion Play Tour 1973 19. Aqualung - Complete Performance, Live, BBC Sight & Sound 1970 20. Kissing Willie - Full Promotional Video 1989 21. Rocks On The Road - Full Promotional Video 1991 22. Living In The Past - Live, Brüssel, 1993 23. Witch's Promise - Frankreich TV, 1970 (Bonus)

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Jethro Tull – Living with the Past (Eagle Vision; DVD)

Eigentlich lässt der Titel vermuten, dass diese DVD eine Art Videochronologie der Mannen um Genius Ian Anderson abliefert. Doch statt historischer Aufnahmen gibt es 100 Minuten Livemusik von der USA/GB-Tournee 2001. Und um es vorwegzunehmen und um ein geflügeltes Wort zu benutzen: das ist auch gut so! Nicht dass der Rockfreund nicht in den Genuss historischer Tull-Aufnahmen kommen sollte – im Gegenteil: Der Rezensent lechzt danach und Ian Andersen stellt ein solches Projekt sogar in Aussicht.

Doch für das Medium DVD konnte kein besserer Weg gefunden werden, als den Fans die alten Klassiker in bester Sound- und Bildqualität zu präsentieren. Und das ist hier hervorragend gelungen. Kern ist das Konzert am 25. November 2001 im Hammersmith Apollo Theatre. Zusätzlich werden Film-Sequenzen aus weiteren Konzerten der Tour eingespielt. Einige Stücke (z.B. A Song for Jeffrey, My Sunday feeling) entstammen einer Reunion-Session des Original Jethro Tull Line-ups von 1968! mit Mick Abrahams an der Gitarre. Präsentiert wird das Ganze vor einer Handvoll Fans in einem kleinen Club. Interessant auch eine Art Kammermusik, die Anderson und einige seiner Bandgefährten gemeinsam mit einem Streichquartett zeigt.

Die Songauswahl ist überaus gelungen, auch wenn beispielsweise mit „Songs from the Wood“ und „Witches Promise“ einige absolute Hits fehlen. Doch lässt sich das bei einer bald 35-jährigen Karriere nicht vermeiden. Mit 22 Stücken, ausgedehnten Interviews, einer Photogalerie und einigem mehr an Bonusmaterial ist der Silberling prall gefüllt. Das Bild ist makellos, der Sound – von Anderson produziert – richtig gut. Ein weiteres Plus ist das liebevoll gestaltete und überaus informative zwölfseitige Booklet. Das Menü ist sehr schön anzusehen . Wenn es überhaupt etwas kritisches zum Silberling zu sagen gibt dann dies: Surround-Sound ist leider Fehlanzeige, genauso wie Untertitel, die bei den vielen Interviews Sinn gemacht hätten.

Playlist: My sunday feeling, Cross eyed Mary, Roots to branches, Someday the sun won't shine for you, Jack in the green, Thick as a brick, Wond'ring aloud, Sweet dream, Hunt by numbers, Bouree, A song for Jeffrey, The water carrier, A new day yesterday, Life is a long song, Budapest, New jig, Aqualung, Locomotive breath, Living in the past, Protect and survive (instrumental), Cheerio

Extras: Bonus Track: My sunday feeling, Photo Gallery, Collaborations, Tull Talk, Out Takes, DVT, The Virtual Ticket Window
DVD-Typ: 9
Bild: 4:3 Fullframe
Ton: DD 2.0
Laufzeit: 100 Minuten
Veröffentlichung: 13. Mai 2002
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Elton John - Greatest Hits One Night Only (Mercury Island Group)

Er ist untersetzt, kurzsichtig und seine Haare sind künstlich, aber kaum einer hat eine Ausstrahlung wie er. Die Rede ist von Sir Elton John, einem der wenigen Weltstars aus den Reihen der aktuellen Rock- und Popmusiker. Im Milleniumjahr feierte er bereits sein 30-jähriges Bühnenjubiläum. Grund genug, eine Reihe prominenter Freunde zu einem ganz besonderen Musikereignis in den Madison Square Garden nach New York einzuladen. Und so verstärkten Billy Joel, Mary J. Blige, Ronan Keating, Bryan Adams, Anastacia und Kiki Dee den Jubilar und seine hochkarätige Band im Oktober 2000 bei zwei denkwürdigen Konzerten. Das Ergebnis kam zunächst als Live-CD heraus und ist nun als DVD im Pantoffelkino zu bestaunen.

In über zweieinhalb Stunden präsentiert der Meister im ausverkauften „Square Garden“ 27 Songs – fast alles Top-Ten-Hits; mal melancholisch (Tiny Dancer), mal tieftraurig (Daniel), dann wieder fetzig (I don´t wanna go on...) und ausgelassen (Crocodile Rock). Die Regie fängt die Konzertatmosphäre mit stimmungsvollen Bildern des beschwingten Publikums und eindrucksvollen Schwenks über die gewaltige Kulisse gut ein. Die Soundqualität – in Dolby Digital 2.0, 5.1. und DTS - ist überzeugend. Dagegen bildet die Bildqualität den einzigen Schwachpunkt der DVD. Es fehlt etwas die Konturenschärfe und zuweilen macht sich die Digitalisierung bemerkbar – besonders an Stellen, bei denen Lichteffekte das Bild aufhellen. Der kleine Makel trübt das Live-Erlebnis jedoch keineswegs. Im nicht übermäßig üppigen Bonusmaterial finden sich statt der üblichen Bio- und Diskographien fünf Videoclips, in denen ebenfalls unterschiedliche Stars in Gastrollen zu sehen sind, darunter Robert Downey Jr. und Elisabeth Taylor. Ein weiteres gelungenes Bonus-Feature ist das 28-seitige Booklet mit vielen Fotos aus 30 Jahren und Anekdoten zu allen gespielten Songs.

Tracklisting: 01 Funeral For A Friend (Love Lies Bleeding) 02 Candle In The Wind 03 Bennie And The Jets 04 Goodbye Yellow Brick Road (w/ Billy Joel) 05 Someone Saved My Life Tonight 06 Little Jeanie 07 Philadelphia Freedom 08 Tiny Dancer 09 Can You Feel The Love Tonight? 10 Daniel 11 Rocket Man 12 Club At The End Of The Street 13 Blue Eyes 14 I Guess That's Why They Call It The Blues (w/ Mary J Blige) 15 The One 16 I Don't Wanna Go On With You Like That 17 Sorry Seems To Be The Hardest Word 18 Sacrifice 19 Come Together 20 Your Song (w/ Ronan Keating) 21 Sad Songs (Say So Much) (w/ Bryan Adams) 22 I'm Still Standing 23 Crocodile Rock 24 Saturday Night's Alright (For Fighting) (w/ Anastacia) 25 The Bitch Is Back 26 Don't Let The Sun Go Down On Me 27 Don't Go Breaking My Heart (w/ Kiki Dee)

Extras: direkte Titelanwahl, Videos: This Train Don't Stop There Anymore featuring Justin Timberlake; Original Sin featuring Elizabeth Taylor and Mandy Moore; Sorry Seems To Be The Hardest Word featuring Blue; I Want Love featuring Robert Downey Jr.

RG: 0
Ton: Dolby Digital 5.1
Bild: 16:9 (Konzert); 4:3 (Videos)
Laufzeit: 160 Min.
VÖ-Datum: 13.5.2003
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Bonus-Material: Direkte Titelanwahl, Diskographie, Booklet

RG: 0
Ton: Dolby Digital 5.1; pcm Stereo
Bild: 4:3
Laufzeit: 168 Min.
VÖ-Datum: 24.11.2003

Judas Priest – Electric Eye (Sonymusic)

Was viele Fans nicht für möglich gehalten hätten, ist tatsächlich passiert. Pünktlich zum 30-jährigen Bandjubiläum ist Rob Halford wieder Sänger von Judas Priest – nach zwölf Jahren der Trennung. Konnte man sich im letzten Jahr mit Erscheinen der „Live in London“-DVD einen Eindruck vom Können seines Nachfolgers „Ripper“ Owen verschaffen, so dürfte dieser Bild- und Tonträger – unter der Mitwirkung von Halford entstanden – den langjährigen Priest-Fan wahrscheinlich noch mehr interessieren. Denn auf der Scheibe ist so ziemlich alles versammelt, was die Archive aus 30 Jahren Bandhistorie hergaben. So zum Beispiel das bereits auf VHS erschienene Dallas-Livekonzert von 1986. Dazu kommen alle Promovideos von „Living after Midnight“ bis zu „A Touch of Evil“, darunter das grandiose „Painkiller“ von 1990, mit dem die Gruppe gemeinsam mit Halford noch einmal Maßstäbe gesetzt hat – musikalisch wie videotechnisch. Ganz amüsant und videosteinzeitlich wirkt dagegen das Filmchen zu „Breaking the Law“ von 1980.

Ein ganz besonderer Leckerbissen sind aber die historischen Fernsehauftritte der Band. Schon 1975, ein Jahr nach ihrer Gründung, gastierten Priest in der legendären BBC-Show „The Old Grey Whistle Test“ und spielten dort „Rocka Rolla“ vom Debütalbum und das großartige „Dreamer Deceiver/Deceiver“ vom Nachfolger „Sad Wings of Destiny“ – beide live! Es folgen vier Mitschnitte aus Top of the Pops, diese jedoch in playback. Videos und Livekonzert können sowohl in stereo als auch sechskanalig angehört werden, die TV-Shows liegen in der ursprünglichen Monofassung vor. Klanglich überzeugen das Livekonzert, die Videos und auch die TV-Mitschnitte voll und ganz. Gemessen am Alter, ist der Sound der Aufnahmen aus den Siebzigern sogar erstaunlich gut. Das gleiche gilt für die Bildqualität. Ausgerechnet das Bild des 86er-Konzerts kommt da nicht so recht mit. Hier ist die Digitalisierung eher mäßig gelungen. Zwar kommt es nicht zu grobem Aufpixeln, aber eine deutliche Neigung zur Fragmentierung ist zu sehen und die Bildschärfe ist insgesamt ebenfalls nicht so dolle. Dennoch ist diese Sammlung von Priest-Schätzen sicher unverzichtbar für jeden Fan. Als Bonus-Material gibt es die beinahe schon obligatorische Diskographie und das nicht immer obligatorische Booklet – hier ist es achtseitig, bebildert und kommentiert von Rob Halford.

Tracklist: Videos: 1. Living After Midnight 2. Breaking The Law 3. Don't Go 4. Heading Out To The ighway 5. Hot Rockin' 6. You've Got Another Thing Comin' 7. Freewheel Burnin' 8. Love Bites 9. Locked In 10. Turbo Lover 11. Johnny B Goode 12. Painkiller 13. A Touch of Evil

Priest...live! (Filmed in allas, Texas during the 1986 Fuel For Life Tour) 1. Out In The Cold 2. Locked In 3. Heading Out To The Highway 4. Breaking The Law 5. Love Bites 6. Some Heads Are Gonna Roll 7. Sentinel 8. Private Property 9. Desert Plains 10. Rock You All Around The World 11. Hellion/Electric Eye 12. Turbo Lover 13. Freewheel Burning 14. Green Manalishi 15. Parental Guidance 16. Living After Midnight 17. Another Thing Comin' 18. Hell Bent For Leather 19. Metal Gods

BBC Performances: 1. Rocka Rolla (Old Grey Whistle Test 25.04.1975) 2. Dreamer Deciever (Old Grey Whistle Test 25.04.1975) 3. Freewheel Burning (Old Grey Whistle Test 20.01.1984) 4. Take On The World (Top Of The Pops 25.01.1979) 5. Evening Star (Top Of The Pops 17.05.1979) 6. Living After Midnight (Top Of The Pops 27.03.1980) 7. United (Top Of The Pops 28.08.1980)

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B.B. King - The Montreux Dream & B.B. King Workshop (Warner Vision/ DVD)

Was wäre die Rockmusik ohne den Blues? Und was wäre der moderne Blues ohne B.B. King, einen der letzten lebenden Legenden dieser Musikrichtung? Die ganz großen des Rock gehörten und gehören zu seinen Verehrern und einige von ihnen durften im Lauf der letzten Jahrzehnte sogar mit ihm auf einer Bühne stehen, vorneweg die Stones. Dass King nicht nur den Blues, sondern auch Witz hat, zeigte der damals 74-jährige beim 1999er Montreux Workshop. Auf humorvolle Weise erläutert und demonstriert er seinem Publikum sein Verständnis des Blues. Dazu gibt es Einspielungen von vorangegangenen Auftritten von B.B. King beim Montreux Festival.
Im eigentlichen Hauptteil der DVD – The Montreux Dream – gibt Festival-Initiator Claude Nobs einen Überblick über die Entstehung und Entwicklung des Festivals. Untermalt wird das Interview mit Ausschnitten aus Gastspielen von R.E.M., Miles Davis, Aretha Franklin, George Duke, Buster Williams, den Dubliners und natürlich von B.B. King.
Die DVD ist für B.B. King-Fans ein Muss. Aber auch Roots-bewusste Rockfans können getrost zugreifen.

Länge: 125 Minuten
Bild: Montreux Dream 16:9 Full Frame/B.B. King Workshop 4:3 Letterbox
Ton: Dolby Digital 2.0 Stereo/ Untertitel Deutsch und Französisch
Die DVD erscheint am 13. August 2001
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Korn – Deuce (Sony)

Nach der Veröffentlichung ihrer neuesten CD “Untouchables“ und dem DVD-Appetitanreger „Here to stay“ legen Korn nun mit dem heiß ersehnten DVD-Album Deuce nach. Der erste Eindruck: typisch Korn. Sogleich wird klar, warum die Scheibe erst ab 16 freigegeben ist. Das Menü ist in Gestalt eines horrorhaften Folterkellers inszeniert. Und zum Auffinden sämtlicher Features bleibt einem der Gang durch diesen Albtraum nicht erspart. Hinter jeder abgehackten Hand, hinter jedem Schalter des Stromkastens und in der blutverschmierten Badewanne verbirgt sich eine kleine Überraschung in Form einer kurzen Backstagesequenz oder eines Liveausschnitts.

Obwohl mit großem Aufwand gestaltet und programmiert ist das Ganze sicherlich nicht Jedermanns Sache. Und der Rezensent hat nicht nur wegen des Grusels geschwitzt. Denn das, was man sucht, ist wahrlich nicht einfach zu finden. Einige Tipps gibt ein Beiblatt, andere Hilfen sind auf der Korn-Homepage zu finden. Inhaltlich hat die DVD dafür mit 150 Minuten Laufzeit reichlich Material zu bieten, so zum Beispiel alle bis dato erschienenen Musikvideos und tonnenweise unveröffentlichtes Material.

An Klang und Bild gibt es nichts auszusetzen. Naturgemäß setzen Sound und Bild der Videoclips die Maßstäbe, mit denen die Live- und Backstageaufnahmen nicht konkurrieren können. Fazit: Viel drauf, Menü originell aber kompliziert.

Titel (Videos): Blind, A.D.I.D.A.S, Got the life, Freak on a leash, Falling away from me

Extras: Mengen an Behind-The-Scenes-Material und Liveschnipseln, Interaktive Menüs, direkte Titelanwahl

Bild: 4:3
Ton: DSS 5.1; PCM 2.0
Laufzeit: Ca. 150 Minuten
Veröffentlichung: Juli 2002
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