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Ramones – We´re outta here! (Eagle Vision)
The Rattles – Beat Made In Germany (ZDF/Aviator)
Red Hot Chili Peppers – Off the Map (DVD; Warner Vision)
Red Hot Chili Peppers – Rock your Socks off (Unauthorized) (DVD; InAkustik)
R.E.M. – All the Way to Reno (You´re gonna be a Star) (Warner Vision/DVD Video-Single)
Rolling Stones – Rock And Roll Circus (Universal DVD)

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Extras: Discographie, Scene Selector

Region: 0
Ton: Stereo, Dolby Digital 2.0
Bild: 4:3
Laufzeit: 110 Min.
VÖ-Datum: 25.10.2004

Ramones - We´re outta here! (Eagle Vision)

Ausgerechnet im Jahr des 30-jährigen Bandjubiläums 2004 verstarb mit Gitarrist Johnny Ramone bereits das dritte Gründungsmitglied der Gruppe. Somit weilt nur noch Drummer Tommy Ramone unter den Lebenden. Sozusagen posthum erscheint nun das Re-Release des schon 1997 als VHS-Video veröffentlichten Doku-/Konzert-Films „We´re outta here!“: ein buntes Potpourri aus Musik, Interviews und Archivmaterial aus 22 Jahren Ramones. Von schwarzweißen Super-8-Aufnahmen aus den Anfangstagen im New Yorker Club „CGBGs“ bis hin zum professionellen Mitschnitt des letzten Konzerts am 6. August 1996.

Dieses Abschieds-Spektakel wurde dann auch angemessen mit zahlreichen Gästen begangen wie Lemmy (Motörhead), Eddie Vedder (Pearl Jam) und Chris Cornell (Soundgarden) – allesamt große Verehrer des musikalisch höchst einflussreichen Quartetts. Aus dem Abschiedskonzert sind eine ganze Riege von Ramones-Klassikern zu sehen und hören – verteilt über die gesamte Dokumentation, was etwas schade ist, da das Medium DVD die Gelegenheit geboten hätte, das Konzert komplett am Stück zu bündeln. Im Gegensatz zu den Ungepflogenheiten vieler anderer Musik-Dokus sind die meisten Stücke aber erfreulicherweise ausgespielt – auch die alten Aufnahmen, die in den siebziger und achtziger Jahren entstanden und in ganz unterschiedlicher Bild- und Ton-Qualität erhalten sind. Darunter befinden sich neben diversen Konzertaufnahmen einige recht interessante TV-Auftritte wie z. B. beim „Old Grey Whistle Test“ (1980) oder in der „Sha na na-Show“ (1979). Sogar die Simpsons sind mit einem Ramones-Cartoon vertreten.

Zwischen den Songs kommen zahlreiche prominente Weggefährten der Ramones zu Wort, so zum Beispiel Richard Hell und Debbie Harry – zwei Mitstreiter aus den frühen Tagen. Zu erzählen haben die Ramones selbst aber natürlich ebenfalls eine Menge. Klanglich ist das Werk nicht unbedingt auf der Höhe der Zeit, sind doch die jüngsten Aufnahmen schon acht Jahre alt und die ältesten über 30! Damit versteht sich von selbst, dass ein Surroundmix keinen Sinn gemacht hätte. Der Klang der Aufnahmen des Abschiedskonzerts ist selbstredend deutlich besser, als derjenige der älteren Aufzeichnungen, die nur zum teil professionell produziert wurden. Vieles stammt aus den Homemovie-Archiven der Band. Für die Bildqualität gilt Ähnliches. Doch mal ehrlich: Erwartet man von den Ramones ein hifideles Klangerlebnis? Nein, sondern vielmehr ein energiegeladenes Statement rauher Rockmusik. Und das bietet diese abwechslungsreiche und ganz besonders informative DVD. Kleine Schönheitsfehler: fehlende Untertitel und statt eines Booklets nur ein Einlegeblatt.

Titelverzeichnis: Beat On The Brat, Blitzkrieg, Suzy Is A Headbanger, Gimme Gimme Shock Treatment, Teenage Lobotomy, Loudmouth, Pet Cemetary, Love Kills, Any Way You Want It, Psycho Therapy, I'm Affected, Pinhead, Rock 'n' Roll High School, She's The one, The KKK Took My Baby Away, Cretin Hop, I wanna Be Sedated, R.A.M.O.N.E.S., Someone Put Something In My Drink, Sheena Is A Punk Rocker, Rockaway Beach, 53rd and 3rd

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Extras: Bonus Tracks: 01 Wonderland - Moscow 02 Randy Pie - Highway Driver 03 Pegasus - Handy Man 04 Moti Special - Cold Days, Hot Nights; Discographie

DVD-TYP: 9
RG: 0
Bild: 4:3
Ton: DD 2.0; DD 5.1
Laufzeit: 172 Minuten
VÖ-Datum: 22. August 2005

The Rattles – Beat Made In Germany (ZDF/Aviator)

Einst waren es die Beatles, die den Hamburger Teenagern Achim Reichel und Herbert Hildebrandt Anfang der 60er Jahre empfahlen, eine Band zu gründen. Die beiden folgten diesem Rat und wurden mit wechselnden Mitstreitern schon bald die „Deutschen Beatles“, in deren Vorprogramm sogar die Rolling Stones auftraten. Diese und andere Anekdoten geben die zum Teil immer noch aktiven Ur-Rattles in der auf dieser DVD enthaltenen zweiteiligen Doku zum Besten. Neben reichlich Beat- und Rockhistorie bietet die Scheibe aber auch eine Menge Musik. In chronologischer Abfolge werden zahlreiche Rattles-Nummern geboten, angefangen von Uralt-Hits wie She´s the One über den internationalen Hit The Witch bis hin zu relativ aktuellen Produktionen wie Hot Wheels. Krönung des musikalischen Parts ist aber der Auftritt im Münchener Zirkus Krone im Jahr 1966. Damals waren die Beatles auf der so genannten „BRAVO-Blitz Tournee“ unterwegs. Im Vorprogramm spielten die Rattles ihre Liverpooler Inspiratoren zum Ärger des Pilzkopf-Managers Brian Ebstein an die Wand. Zeuge waren seinerzeit eine kleine Schar Konzertbesucher sowie Zuschauer des übertragenden ZDF. Heute sind es heute die Besitzer dieser DVD.

Die Kooperation mit dem ZDF machte es möglich, diesen Auftritt in bestmöglicher Qualität auf DVD zu bannen. Und so wundert es nicht, dass einige spätere Rattles-Auftritte Ilja Richters „Disco“ entnommen sind, die ebenfalls im ZDF lief. Aus „Disco“ stammen auch die meisten Aufzeichnungen der Rattles-Ableger Randy Pie, Wonderland, Pegasus und Moti Special, die sich im Bonusmaterial finden. Etwas schade ist es, dass die sehr gut erhaltenen Rattles-Auftritte aus „Beat Beat Beat“ und dem „Beat-Club“ nicht auf der DVD enthalten sind. Mit den Senderkonkurrenten des HR und Radio Bremen, gab es da wohl keine Zusammenarbeit. Die genannten Quellen hätten sicher eine bessere Figur abgegeben, als die Playback-Filmchen aus dem Kinoflop „Hurra, die Rattles kommen“, die den Anfang der DVD bilden. Kurioserweise wurde für die insgesamt fünf Titel kein Mutterband verwendet, sondern eine Aufzeichnung des Senders Tele 5, dessen Logo am Bildrand zu sehen ist. Überhaupt gibt es außer den wirklich gelungenen Zirkus-Krone-Stücken leider keine weiteren Liveaufnahmen aus der klassischen Rattles-Phase. Auch ist die Ankündigung auf dem Cover nicht ganz richtig, die alle Hits der Rattles verspricht. „La la la“, „Las Vegas“ und einige mehr fehlen. Die Bild- und Tonqualität der musikalischen Beiträge ist dafür durchweg ordentlich.

Die umfangreiche Dokumentation führt in 21 Kapiteln alle markanten Schaffensepochen der Hamburger auf. Man erfährt von den ersten Auftritten im Starclub, den internationalen Tourneen, der Bundeswehr-Einberufung Achim Reichels und den folgenden zahlreichen Umbesetzungen, Stilwechseln und Projekten Ende der 60er, Anfang der 70er Jahre. Schließlich erzählt Drummer Dicky Tarrach von seinem Engagement, das die Rattles in den 80er Jahren wieder zusammenbrachte. Einige Jahre lang war auch Achim Reichel wieder dabei, im Grunde genommen der einzige wichtige Rattle, der in der Doku nicht zu Wort kommt - aus welchen Gründen auch immer. Alles in allem ist die Doku gut strukturiert und unterhaltsam, auch wenn die Interviewsequenzen in Relation zu den historischen Dokumentaraufnahmen zu viel Raum einnehmen und eine direkte Kapitelanwahl über das Menü wünschenswert gewesen wäre. Neben den schon genannten Bonustracks bieten die Extras noch eine Single- und LP-Discographie. Schön auch das animierte Menü und das 16-seitige Booklet, das reich bebildert ist, alle Rattles-Besetzungen aufführt sowie alte Zeitschriftenausschnitte enthält. Auch wenn inhaltlich mehr möglich gewesen wäre, geht für Beat- und Rattles-Fans wohl kein Weg an der DVD vorbei – allein schon wegen des Krone-Konzerts.

Tracklist: 01 Betty Jean 02 No No 03 She`s The One 04 A Lonely Man 05 Dance 06 It's My Fault 07 Love Of My Live 08 Come On And Sing 09 Sha-La-La-La-Lee 10 Shout 11 Johnny B. Goode 12 Cauliflower 13 The Witch 14 You Can' t Have Sunshine 15 Devil' s On The Loose 16 Hot Wheels 17 Hot Summer Nights 18 Smoke Gets In Your Eyes 19 I Drove All Night 20 Undercover Agent Of Rock'n Roll 21 No More Eagles 22 Hippy Hippy Shake

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Red Hot Chili Peppers – Off the Map (DVD; Warner Vision)

Nach "Funky Monks" erreicht mit "Off the Map" bereits die zweite Chili Peppers DVD die deutschen Fans. Herzstück der Scheibe ist das Konzert des Quartetts im Portland Memorial Coliseum/Seattle vom 21.9.2000. Zu hören und sehen sind vor allem Songs aus den beiden überragenden Alben "Blood Sugar Sex Magic" und "Californiacation".

Mit "I could have lied" und Parallel Universe" verbergen sich auch unter den insgesamt sechs Bonustracks zwei Juwelen von diesen beiden CDs. Zu den Höhepunkten des Konzerts gehört eindeutig die 12-minütige Version des Stooges-Klassikers "Search and Destroy" – auf der DVD als Bonustrack enthalten.

Trotz der gewohnten Power der pepperseigenen Mixtur aus Rock, Soul und Funk hat der Livesound oft die Anmutung moderner Kammermusik. Das ist nicht zuletzt die Folge der sauberen Trennung der einzelnen Instrumente. Sound (DD 2.0, DD 5.1 und DTS) und Bild (4:3) sind im grünen Bereich, Bonusmaterial ist trotz fehlender deutscher Untertitel reichlich vorhanden – Ergebnis: Daumen nach oben!

Playlist: Around The World, Give It Away , Usually Just a T Shirt #3, Scar Tissue, Suck My Kiss, If You Have TO Ask, Subterranean Homesick Blues, Otherside, Blackeyed Blonde, Pea, Blood Sugar Sex Magik, Easily, What Is Soul?, Fire, Californication, Right On Time, Under The Bridge, Me And My Friends

Bonusmaterial: Backstageaufnahmen, Interviews mit allen vier Bandmitgliedern, englische Untertitel bei Songs und Dialogen
Bonustracks: Skinny sweaty Man, I could have lied, Parallel Universe, Sir Psycho Sexy, Search and Destroy

Laufzeit: 70 Minuten (Konzert), 50 Minuten (Extras)
DVD: 9
RG: 2,3,4,5,6
Bild: 4:3
TON. DD 2.0, DD 5.1, DTS (Konzert)/ DD 2.0 (Extras)
Veröffentlichung: 28.1.2002
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Red Hot Chili Peppers – Rock your Socks off (Unauthorized) (DVD; InAkustik)

"Mit Rock your Socks off" reiht sich eine weitere ungewöhnliche Veröffentlichung des nordamerikanischen Labels "Music Video Distributors" in das Vertriebsrepertoire von InAkustik ein. Auf dem Cover heißt es: "Dies ist ein unabhängig hergestelltes Programm, das nicht von der Band, dem Management oder der Plattenfirma unterstützt oder autorisiert ist. Es finden sich keine Aufnahmen und Auftritte der Band darauf.

Und so ist es. Vielemehr handelt es sich bei dem 50-minütigen Film um eine Dokumentation vorwiegend über die Jugend der Bandmitglieder und die Anfangszeit der Peppers. Für Fans – und davon gibt es ja nicht zu wenige – ist die Doku allerdings ein interessanter Streifen. So kommen enge Freunde, Bekannte und Anthony Kiedis Vater Blackie Dammett zu Wort. Dammett war in den 60er Jahren ein junger Filmemacher und später Schauspieler. Zu sehen ist ein Ausschnitt aus einem seiner frühen Filme von 1965 mit dem zweijährigen Anthony. Gegenstand der Interviews sind u.a. die zahlreichen Schicksalsschläge innerhalb der Band und nicht zuletzt die berühmten Socken. In diesem Zusammenhang gibt es dann doch einige recht freizügige Filmaufnahmen eines frühen Auftritts der Peppers zu sehen.

Laufzeit: 50 Min.
Region: 0
Bild: 4:3 Fullframe
Ton: DD 2.0
Veröffentlichung: Dezember 2001
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R.E.M. - All The Way To Reno (Single) (Warner Vision/DVD)

Michael Stipe und Co. gehören zu den Bands, die bereits zahlreich auf dem noch jungen Medium DVD-Video präsent sind. So ist „All the Way to Reno“ nach „Imitation of Life“ auch schon die zweite Video-Single-Auskopplung aus dem aktuellen Album „Reveal“, das viele für das beste R.E.M.-Werk seit „Automatic for the People“ halten. Der Song selbst ist eines der ruhigeren, melancholischen Stücke des Quartetts aus Athens. Es besticht durch das feinfühlige Songwriting und das romantisch markante Gitarrenspiel im Stil der Anfang-Sixties-Instrumentalbands.

Der Clip setzt die Band in einer Highschool-Kulisse in Szene.Wie von Audio-Singles gewohnt, finden sich auf der DVD Bonustracks, „Yellow River“, ein Cover des Christie-Hits von 1970 und das instrumentale „165 Hillcrest“, jedoch beide unbebildert. Spätestens seit MTV vor zwanzig Jahren startete, gehört zum Hit das bewegte Bild. Die DVD bringt es nun in den Plattenschrank.

Länge: 8:30 Minuten
Bild: 4:3
Ton: L-PCM Stereo
Die DVD erscheint am 27. August 2001, die Audio-Single bereits am 13. August 2001.
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Extras: CHECKIN UP ON MY BABY (TAJ MAHAL ), CORINNA (TAJ MAHAL), LEAVING TRUNK (TAJ MAHAL ), THE CLOWNS, LUNA & TIGER, MICK & TIGER, RITUAL FIRE DANCE (JULIUS KATCHEN), SONATA IN C, 1ST MOVEMENT (JULIUS KATCHEN), YER BLUES TK 2 QUAD SPLIT (DIRTY MAC) 29 BACKSTAGE FOOTAGE LENNON / JAGGER /ONO 30 SYMPATHY FOR THE DEVIL ( FAT BOY SLIM REMIX), INTERVIEW WITH PETE TOWSHEND

Region: 0
Ton: Dolby Digital 5.1, Dolby Digital 2.0
Bild: 4:3
Laufzeit: 65 Min. (nur Film)
VÖ-Datum: 25.10.2004

Rolling Stones – Rock And Roll Circus (Universal DVD)

Regisseur Michael Lindasy Hogg hat den “Rock and Roll Circus“ im Dezember 1968 eigentlich für ein TV-Special gedreht. Doch dann waren die Hauptprotagonisten – die Rolling Stones – angeblich mit dem Ergebnis nicht zufrieden und ließen dieses Juwel der Rockhistorie etwa ein viertel Jahrhundert in der Schublade verschwinden. Vielleicht störte sie auch das niedergeschlagene Bild, das Brian Jones während des Sets abgibt. Jedenfalls war die Darbietung im „Rock And Roll Circus“ der letzte gemeinsame Auftritt der Stones mit ihrem Gitarristen. Bis Anfang der 90er Jahre tauchten lediglich einzelne Songs aus dem Event in Musikdokumentationen wie „The Kids Are Alright“ auf. Dann erschien 1995 endlich die komplette Show auf CD und wenig später mit Bild als VHS-Band. Die DVD-Premiere erlebte das Spektakel vor einiger Zeit als mehr oder weniger offizielle Veröffentlichung in Brasilien. Die nun vorliegende hochoffizielle DVD von Universal bietet gegenüber jener Scheibe aber eine ganze Menge Zusätzliches und dazu einen hervorragenden 5.1 Soundmix.

Am 11. Dezember versammelten die Rolling Stones eine im wahrsten Sinne des Wortes bunte Truppe in einem Zirkuszelt. Neben Clowns, Akrobaten und klassischen Musikern vor allem erstklassige Blues- und Rockmusiker wie Jethro Tull, Taj Mahal, The Who und Marianne Faithfull. Das Highlight der Veranstaltung ist neben dem krönenden Abschluss der Stones in den frühen Morgenstunden sicher die Supergroup „Dirty Mac“, die es nur an diesem einen Tag gab. Am Schlagzeug saß Mitch Mitchell (Jimi Hendrix Eperience), den Bass! zupfte Keith Richard (Rolling Stones), die Leadgitarre bediente Eric Clapton (Cream, Blind Faith) und die Rhythmus-Gitarre und den Gesang steuerte John Lennon (Beatles) bei. Und so stammt mit dem „Yer Blues“ auch die dargebotene Nummer von den Fab Four. Ein weiteres Kuriosum ist die Besetzung von Jethro Tull, deren Gitarre ein gewisser Tony Iommie spielte. Iommie wurde kurz darauf wieder gefeuert und gründete anschließend Black Sabbath. Zu jedem einzelnen Song wäre noch viel zu erzählen, doch lohnt sich besser das Anschauen – nicht nur des Films.

Schon das Klappcover ist ansprechend, ebenso das kleine aber feine vierseitige Booklet, das die Zirkusatmosphäre genauso vermittelt wie das sehr schöne animierte Menü. Über die Navigation sind der gut einstündige Film, einzelne Szenen daraus und das Bonusmaterial ansteuerbar. Dazu gibt es ein umfangreiches Set-Up, das die Einblendung von Untertiteln in fünf Sprachen erlaubt sowie verschiedende Audio-Kommentare der Künstler und des Regisseurs. Im Bonusmaterial erwarten den Betrachter einige ganz besondere Leckerbissen, allen voran drei zusätzliche Songs von Taj Mahal und eine alternative Version des „Year Blues“ in einer vierteiligen Split-Screen-Einstellung. Dazu kommen eine kurze Sequenz mit Jagger und Lennon sowie Darbietungen der Clowns und eines Pianisten. Ein weiteres interessantes Extra ist das etwa zwanzigminütige Interview mit Pete Townshend, der Aufschlussreiches über die Entstehungsgeschichte und die Dreharbeiten des Ereignisses erzählt. Wer es experimentell mag, darf dann noch das "Sympathy For The Devil"-Video im Remix von Fatboy Slim sehen und hören. Was soll man sagen: Für wahre Rockfreunde ist diese DVD ein Pflichtkauf.

Titelverzeichnis: SONG FOR JEFFREY (JETHRO TULL), A QUICK ONE WILL HE'S AWAY (THE WHO), TRAPEZE ARTISTS, AIN'T THAT A LOT OF LOVE (TAJ MAHAL), SOMETHING BETTER (MARIANNE FAITHFULL), FIRE EATER & LUNA, MICK & JOHN, YER BLUES (DIRTY MAC), WHOLE LOTTA (YOKO YOKO ONO AND IVRY GITLIS), JUMPING JACK FLASH, PARACHUTE WOMAN, NO EXPECTATIONS, YOU CAN=T ALWAYS GET WHAT YOU WANT, SYMPATHY FOR THE DEVIL, SALT OF THE EARTH (THE ROLLING STONES)

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