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K.D. Lang - Live by Request (Warner Vision/DVD und VHS)
Avril Lavigne– My World  (bmg)
Led Zeppelin – Led Zeppelin (Warner Vision/ 2 DVD)
Led Zeppelin – The Song remains the same (Warner Home Video/DVD auch VHS)
Linkin Park – Frat Party at the Pankake Festival
Lynyrd Skynyrd – Lyve from Steel Town (SPV/DVD)
Mamas & Papas – California Dreamin´ (Sony/BMG)
Man – Live - Legends of Rock (Classic Pictures/ BMG)
Manic Street Preachers – Forever Delayed (Sony)
Dave Matthews Band – The Videos 1994 - 2001 (BMG/Universal; DVD)
MC 5 - Sonic Revolution (BMG/Image Entertainment)
Paul McCartney - Live At The Cavern Club (BMG)
Meat Puppets – Alive in The Nineties (Inakustik/MVD)
George Michael - Ladies and Gentleman (Sony)
Midnight Oil - 20.000 Watt RSL (Sony)
Midnight Oil - The Ultimate Clip Collection (Sony)
Moby – 18 DVD + B-Sides (Mute)
The Moody Blues – Legend of a Band (Polydor)
Alanis Morissette – Live in the Navajo Nation (Icestorm)
Neil Morse – Testimony Live (Insideout/spv)
Mötley Crüe - Lewd Crewd and Tatooed (Icestorm/DVD)
Motörhead – Live: Everything Louder Than Everything Else (Sonymusic)
Mountain – Sea of Fire (Lightyear)
Musikladenreihe (ARD Video/Fernsehallianz/InAkustik; DVD und VHS)
Nazareth – Homecoming - The greatest Hits live in Glasgow (Eagle Vision; DVD)
New Order – Story + A Collection (Warner)
Nickelback – Live at Home (Roadrunner)
Nightwish – From Wishes to Eternity(Drakkar/DVD und VHS)
Nightwish – Over the Hills and far away (Drakkar/BMG/DVD+)
Oasis - There and Then (Sony)
Ozzy Osbourne – Live at Budokan (Sonymusic)
Pallas – The Blinding Darkness (Eagle Vision)
Pearl Jam  – Live At The Garden (Sonymusic)
Phish – Bittersweet Motel (Icestorm/ DVD)
Pink Floyd – Classic Albums – The Dark Side Of The Moon (Eagle Vision)
Pink Floyd – Live at Pompeii (Universal Pictures)
Pink Floyd – The Wall (Sony)
Placebo – Once More With Feeling (Virgin)
Portishead – Roseland New York (Polydor/Universal; DVD)
Elvis Presley – Elvis 56 (BMG/DVD auch als VHS
Elvis – The great Performances – The Man and the Music (Icestorm)
Puhdys – Das 3.000. Konzert und mehr (BMG)

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Bonusmaterial: Link zur Webpage

Format (DVD): DVD 5
Länge: 67 Minuten
Ton: Dolby Digital 5.1, Linear PCM Stereo, DTS 5.1 Surround
Bild: 4:3 Pal
Regionalcode: 2, 3, 4, 5, 6
Veröffentlichung am 10. September 2001

K.D. Lang – Live by Request (Warner Vision/ DVD und VHS)

„Live by Request“ ist der Titel einer US-amerikanischen Konzert-Show des Fernsehsenders A & E. Darin können prominente und nicht-prominente Zuschauer während der Liveübertragung per Telefon Musikwünsche vortragen. Erfüllt haben diese Wünsche bislang beispielsweise so populäre Künstler wie die Bee Gees, Don Henley oder Neil Diamond. Am 14. Dezember 2000 hieß der musikalische Gast der Show K.D. Lang.

Die dreimalige Grammy-Gewinnerin demonstrierte an diesem Abend Abwechslungsreichtum und Stimmgewalt. Mal country-like (Big Boned Gal), mal melancholisch (Crying) und dann wieder poppig (Summerfling) spannt K.D. Lang den kompletten Bogen ihres musikalischen Könnens. Natürlich fehlt nicht der Mega-Hit Constant Craving, der mit Roy Orbison´s Crying sicher zu den Höhepunkten des Konzerts gehört. Das ebenfalls vorgetragene The Consequences of Falling ist übrigens Teil des Soundtracks zum Film „Sweet November“ mit Kenau Reeves.

Die Lokalität des John Jay College in New York verleiht dem Auftritt einen familiäre Atmosphäre in der sich Künstlerin und Publikum sichtlich wohl fühlen. Der Sound - wahlweise in Dolby Digital, PCM Stereo oder DTS - ist brilliant, das Bild sehr gut. Da die DVD kein Bonusmaterial bietet, sind VHS-Kassette und DVD mit dem puren Konzert gleich ausgestattet. Live by Request ist bereits K.D. Langs dritte DVD-Veröffentlichung. Sie gehört damit zu den meistvertretenen Künstlern auf dem neuen Medium. Für diejenigen, die schon die anderen Scheiben besitzen, ist das TV-Konzert sicher eine gute Ergänzung, für Fans ohnehin ein Muss. Für alle anderen, die nicht allzu viel Wert auf üppige Ausstattung legen, ist die DVD ein guter Einstieg.

Playlist: Summerfling, Big Boned Gal, Black Coffee, Trail of broken Hearts, Crying, Don´t smoke in Bed, The Consequences of Falling, Miss Chatelaine, McArthur Park, Three Cigarettes in an Ashtray, Fever, Barefoot, Constant Craving, Wash me clean, Pulling back the Reins, Simple

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Bonus-Material: Behind-the-scenes Footage, Outtakes, 5 Videoclips, Fotogalerien

RG: 0
Ton: Dolby Digital 5.1; Dolby Digital Stereo
Bild: 4:3
Laufzeit: 68 Min. (Konzert); 40 Min. (Doku) + CD
VÖ-Datum: 3.11.2003

Avril Lavigne – My World (bmg)

Teenager Avril Lavigne schafft es mit ihrer Musik durchaus auch ein reiferes Rockpublikum anzusprechen. Schaut man sich ihr Konzert in Buffalo auf dieser DVD an, dann drängt sich jedoch der Verdacht auf, dass der Rockfan ab 17 nicht im Avril-Konzert entdeckt werden möchte. Schade, denn live kann der Shooting Star und seine Band ebenso überzeugen, wie auf CD. Und wenn man die Amaray-Box aufklappt, findet man beides: Eine DVD mit dem angesprochenen Live-Konzert und eine Bonus-CD mit sechs unveröffentlichten Titeln – allerdings bis auf „Why“ (B-Side) ebenfalls alle live, darunter die MTV-Icon-Performance von Metallicas „Fuel“.

Zu diesem Auftritt gibt es dann sogar bewegte Bilder, und zwar in der Doku im Bonus-Bereich der DVD. Die Dokumentation (ohne Untertitel) zeigt darüber hinaus etwa 40 Minuten lang Impressionen der „Try to shut me up“-Welt-Tournee. Avril als Straßenmusikerin in der U-Bahn, Avril auf dem Balkon der Budokan-Konzerthalle vor ein paar Hundert singenden japanischen Fans, Avril auf dem Eishockeyfeld, in der Achterbahn, mit Koalabären, backstage und vieles mehr. Dazwischen werden ihre Hits gespielt, unterlegt mit zusammengeschnittenen Live-Bildern. Die Hits gibt es separat zudem komplett als Musikvideos zu betrachten und zu hören.

Zurück zum Live-Konzert. Angesichts ihrer noch jungen Karriere erstaunt nicht, dass sich so ziemlich alles auf der Setlist befindet, was Avril bisher produziert hat – vom Mega-Hit „Complicated“ bis hin zu ihrer Version von „Knocking on Heavens Door“. Musik und Stimmung in der Halle werden gut eingefangen und in stereo oder Surround-Sound sauber ins Wohnzimmer transportiert. Das Bild ist klar und professionell digitalisiert. Allein einige unnötige visuelle Effekte wie kurze Zeitlupen und Standbilder stören ein wenig. Konzert, Videos, Tour-Tagebuch, Fotogalerien, Bonus-CD – es ist fast alles umgesetzt, was auf DVD geht.

Tracklist: Live: 1. Sk8er Boi 2. Nobody's Fool 3. Mobile 4. Anyhting But Ordinary 5. Losing Grip 6. Naked 7. Too Much To Ask 8. I Don't Give 9. Basket Case 10. My World 11. I'm With You 12. Complicated 13. Unwanted 14. Tomorrow 15. Knockin' On Heaven's Door 16. Things I'll Never Say

CD: 1. Fuel - audio master from MTV Icon performance 2. Basket Case - recorded live from Dublin 3. Unwanted - recorded live from Dublin 4. Sk8er Boi - recorded live from Dublin 5. Knocking on Heaven's Door - recorded live from Buffalo 6. Why - B-side from International single "Complicated"

Videos: Complicated, I´ m with You, Knockin´ on Heaven´s Door, Losing Grip, Sk8er Boi

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Extras (DVD 1): Danish Television (1969): Communication Breakdown, Babe I'm Gonna Leave You, Dazed & Confused, How Many More Times
Tous En Scene - French TV (1969): Communication Breakdown, Dazed & Confused
Supershow (1969) : Dazed And Confused
Promo: Communication Breakdown (Mono)
(DVD 2): Australian TV - Excerpts (1972): Rock 'n' Roll, Interview with John Bonham
Old Grey Whistle Test (1975): Interview with Robert Plant
Promo (1990): Over The Hills, Travelling Blues
NBC Interview (1970)
Untertitel in neun Sprachen, darunter in deutsch

RG: 2,3,4,5,6
DVD: 2 X DVD 9 Ton: DD 5.1, DTS, Stereo
Bild: 4:3
Laufzeit (Konzert): 320 Minuten
VÖ-Datum: 26.05.2003

Led Zeppelin – Led Zeppelin (2 DVD; Warner Vision)

Zusammen mit der „Beatles-Anthology“ gehört die Doppel-DVD der Rockgiganten Led Zeppelin sicher zu den Monster-Veröffentlichungen des Musik-DVD-Jahres 2003. Über ein Jahr lang hatte Gitarrist Jimmy Page an den alten Bändern gearbeitet, um schließlich ein phänomenales Ergebnis abliefern zu können. Was hier an Klangqualität zu bestaunen ist, kennt man sonst nur von zeitgenössischen Aufnahmen. Die drei enthaltenen Live-Konzerte + die Stücke aus dem „Madison Square Garden“ sind wahlweise in stereo, Dolby Digital 5.1 oder DTS zu hören, das Bonusmaterial in Dolby Digital stereo. Auch optisch haben Page und Co-Produzent Dick Carruthers das optimale aus dem Material herausgeholt. Spannend sind die Schilderungen in den beiden Booklets – zu jeder DVD eines – in denen Page schildert, wie aufwändig und abenteuerlich die Arbeiten waren. Die Bearbeitung eines einzigen Konzerts hat so schon einmal einige Monate gedauert. Eines der Restaurationsverfahren war so riskant, dass am Ende auch die Vernichtung des Materials hätte stehen können. Das Bandmaterial lag teilweise in einem Format vor, für das zunächst kein Abspielgerät aufzutreiben war, und so weiter.

Doch die Box besticht nicht nur durch Qualität, sondern mit über fünf Stunden Laufzeit auch durch Quantität. Das ursprünglich als Dreifach-DVD geplante Werk enthält so ziemlich alles, was es von Led Zeppelin auf Film gibt. Und anders als man bei einer Supergroup, die elf Jahre lang aktiv war, meinen könnte, ist dies nicht allzu viel. Grund: Im März 1969 beschloss man, keine Fernsehauftritte mehr zu absolvieren. Folglich finden sich im Bonusmaterial einige TV-Gigs, darunter das überzeugende Konzert im dänischen TV von Anfang 1969, ein mehr oder weniger misslungenes Gastspiel im französischen Fernsehen und eine Darbietung von „Dazed & Confused“ aus dem Film „Supershow 69“. Den Hauptteil der Scheibe bilden drei Konzerte: „Royal Albert Hall“ von 1970, ursprünglich als BBC Dokumentarfilm geplant, ein Mitschnitt aus Earls Court von 1975 und der Auftritt beim Knebworth-Festival 1979.

Dabei vermittelt das „Earls Court“-Konzert mit seinem längeren Unplugged-Teil eine ganz besondere Atmosphäre. Zwei der vier Stücke aus dem „Madison Square Garden“ sind übrigens nicht in dem 1976er-Film „The Song Reamains The Same“ enthalten. Bei den Extras finden sich außer noch mehr Musik einige Dokumentaraufnahmen, so z.B. ein Interview, das Robert Plant mit Bob Harris – „Moderator des Old Grey Whistle Test“ – im Jahr 1975 geführt hat und Aufnahmen von einer New Yorker Pressekonferenz von 1970. Im aufwändigen Digipack und Schuber inklusive der beiden Booklets macht die DVD auch optisch etwas her. Kritisches lässt sich beim besten Willen nicht anmerken

Tracklisting (DVD 1): Live At The Royal Albert Hall (1970): 1. We're Gonna Groove 2. Can't Quit You Babe 3. Dazed And Confused 4. White Summer 5. What Is And Should Never Be 6. How Many More Times 7. Moby Dick 8. Whole Lotta Love 9. Communication Breakdown 10. C'mon Everybody 11. Something Else 12. Bring It On Home
(DVD 1): Splodge Edit (1972): 13. Immigrant Song (Live) Madison Square Garden (1973): Black Dog, Misty Mountain Ho, Since I Been Lovin' You, The Ocean
Earl's Court (1975): Going To California, That's The Way, Bron-Yr-Aur Stom, In My Time Of Dying, Trampled Underfoot, Stairway To Heaven
Live At Knebworth (1979): Rock 'n' Roll, Nobody's Fault But Mine, Sick Again, Achilles Last Stand, In The Evening, Kashmir, Whole Lotta Love

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Bild Led Zeppelin – The Song remains the same (Warner Home Video/ DVD) 132 Minuten

Ein absoluter Klassiker des Musikfilms auf DVD. Kern des Films ist ein Konzert der Rocklegenden im New Yorker Madison Square Garden im Jahr 1973. Die Songauswahl lässt nicht zu wünschen übrig: Neben Meilensteinen wie Whole lotta Love und Staiway to Heaven finden sich einige Songs aus dem damals gerade erschienenen Album "Houses of the Holy" wieder, so z.B. The Rain Song oder das geniale No Quarter. Der 1980 verstorbene John Bonham darf sich bei Moby Dick am Schlagzeug so richtig austoben und seine Ausnahmestellung unter den Rockdrummern demonstrieren.

Ob die Live-Versionen, die hier geboten werden, die besten Interpretationen sind, ist seit dem Erscheinen der gleichnamigen Live-Lp umstritten. Jedenfalls kann sich der Zuschauer und -hörer auf ein Klangerlebnis in Dolby Surround freuen – natürlich im Rahmen des Möglichen (der Film hat immerhin 25 Jahre auf dem Buckel). Für das Auge bieten Backstage-Szenen, Momentaufnahmen aus dem privaten Bereich der Musiker sowie künstlerische Spielfilmeinlagen Abwechslung. Doch gerät das Geschehen auf der Bühne dabei nicht in den Hintergrund. "The Song remains the same" gehört auf jeden Fall in – wie sagt man so schön – jede gut sortierte Sammlung und hin und wieder mal in den DVD-Player.

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Bonusmaterial: Making of “In the End”, Crawling (live) Multiangletrack, My December (Audio), High Voltage (Audio), Crawling (Bryson Bluegrass Version) by Bryson Jones (Audio)

Linkin Park – Frat Party at the Pankake Festival (Warner Vision; DVD)

Linkin Park verknüpfen Elemente aus Rock, Hiphop und elektronischer Musik zu ihrem unverkennbaren, kraftvollen Sound. Und damit wurde die Band innerhalb kurzer Zeit sowohl als Studio- wie auch als Liveband jenseits und diesseits des Atlantik äußerst populär. Die DVD "Frat Party at the Pankake Festival" ist in erster Linie eine Tour-Doku, in die sämtliche Videoclips der Band – darunter natürlich die Hits "In the End" und "Crawling" – eingebettet sind. Das Clipmaterial kann darüber hinaus gesondert angewählt werden. Die vielen Backstageaufnahmen und Intervieweinspielungen lassen die Fans recht nah an die Band herankommen.

Weitere Dokuaufnahmen – beispielsweise über Chester´s Tatoos – stecken im Bonusmaterial, das auch die Single „Crawling“ als (Live)-Multiangletrack bereit hält. Dazu gibt es ein Making of "In the End". Und damit die Musik nicht zu kurz kommt, warten noch vier Audiotracks auf den Fan. Eine recht eigenwillige Bluegrass-Version von "Crawling" ist darunter klar das Highlight. Ein Wunsch, der zum vollkommenen Glück offen bleibt, ist ein Livekonzert der Band. Warten wir also auf eine Zugabe.

Playlist: Papercut, Points Of Authority, Crawling, Cure For The Itch, One Step Close, In The End

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Bonusmaterial:
Backstageszenen und Interviews, Foto-Gallerie, Band-History und Discografie, Titelanwahl, Songpreview zum Album „Edge of forever“, Weblink

Länge: 97 Min.
DVD-Format: DVD 5.
Regionalcode: 2.
Ton: DD 5.1, DD Stereo.
Bild: 4:3 Vollbild.
Veröffentlichungstermin der DVD: 2000
Lynyrd Skynyrd – Lyve from Steel Town (SPV/DVD)

Lynyrd Skynyrd gehören zusammen mit den Allman Brothers zu den Veteranen des Southern Rock, die auch nach 30 Jahren noch zu begeistern wissen – vor allem live. Genau wie bei den Allmans prägte auch ihre Bandgeschichte ein tragischer Unfall, als am 20. Oktober 1977 u.a. Sänger Ronnie van Zant bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kam. Beim Auftritt im Star Lake Coca Cola Amphitheatre in Burgettstown am 15. Juli 1997 spielte noch Gründungsmitglied Leon Wilkeson den Bass, der im Sommer 2001 ebenfalls verstarb.

Das Konzert zeigt eine gewohnt schwungvolle Band, allen voran Frontmann und Van Zant-Bruder Johnny. Seit dem ersten Album von 1973 markantes Zeichen der Band: die drei Leadgitarren. Neben Gründer und Komponist Gary Rossington greifen hier Ex-Blackfoot Ricky Medlocke und Ex-Outlaws Hughie Thomasson in die Seiten. Die drei Gitarren sind sauber auf die Kanäle verteilt und machen die Soloduelle so zu einem wahren Hörerlebnis. Auch ansonsten ist am Klang nichts auszusetzen. Die Bildqualität ist dagegen eher im Mittelfeld anzusiedeln. Zuweilen ist die Auflösung etwas grob.

Die Playlist umfasst mit Free Bird, Sweet Home Alabama und Simple Man natürlich die Band-Klassiker. Die neueren Stücke, vor allem vom Album „Twenty“ fügen sich aber wohltuend in den Set ein. Man hat nie den Eindruck: Hier spielt eine Oldieband, die ausschließlich die Vergangenheit zelebriert und überflüssiges Neumaterial dazustreut. "Lyve from Steel Town" ist eine lohnenswerte DVD, nicht zuletzt wegen des zahlreichen Bonusmaterials. Für 29.95 (z.B. bei 2001) ist sie inzwischen auch angenehm günstig zu haben.

Playlist:
We ain´t much different, Saturday Night Special, What´s your Name, On the Hunt, You got that Right, Voodoo Lake, That Smell, Bring it on, Simple Man, I know a Little, Berneice, Gimme three Steps, Sweet Home Alabama, Travelin´Band, Free Bird

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Bonusmaterial: Rückblicke von Produzent Lou Adler und den Musikern John Sebastian, Barry McGuire und Chynna Phillips; Video - Glad To Be Unhappy - Video - Here In My Arms - Video - Make Your Own Kind Of Music - Mama Cass ; Untertitel in verschiedenen Sprachen

DVD-Typ: 5
Ton: PCM Stereo
Bild: 4:3
Laufzeit: 90 Min.
VÖ-Datum: 29.03.2005

Mamas & Papas – California Dreamin´ – (Sony)

Nicht zwanzig, nicht dreißig, nein – vierzig Jahre ist es schon her, dass die Mamas und Papas mit California Dreamin´ ihren ersten Hit landeten. Zu diesem Jubiläum ist nun eine TV-Dokumentation auf DVD erschienen, welche die zwar kurze aber äußerst erfolgreiche Historie der vier Amerikaner wort- und klangreich erzählt. Dabei kommen die überlebenden Bandmitglieder Michelle Phillips und Denny Doherty ebenso zu Wort wie Produzent Lou Adler und musikalische Weggefährten wie Barry McGuire und John Sebastian (The Lovin Spoonful). Auch das im Jahr 2001 verstorbene Mastermind John Phillips und die bereits 1974 an Herzversagen gestorbene Mama Cass sind mit Interviewsequenzen aus den Archiven vertreten. Dabei sind die einblendbaren Untertitel gelegentlich nützliche Hilfen.

Musikalische Leckerbissen gibt es natürlich auch, zumeist Mitschnitte aus historischen Fernsehshows wie der „Ed Sullivan Show“ oder „Hollywood Palace“. Bei Dokus ist die entscheidende Frage dabei stets: Wie viel wird denn von diesen (zum Teil) raren Material ausgespielt? Die Antwort: zwar einiges, aber fast kein Song ist ohne Unterbrechungen durch Kommentare zu hören. Dies ist beinahe nur bei den Stücken aus dem Rodgers/Hart-Special im Bonusmaterial möglich. Als musikhistorischer Beitrag ist „California Dreaming“ dagegen äußerst gelungen und unterhaltsam dazu. Durch die Bonustracks und ein zusätzliches Interview mit Lou Adler ist die DVD-Fassung etwa eine halbe Stunde länger als die Fernsehversion.

Die Bild- und Tonqualität der alten Musikaufnahmen ist sehr gut, was vermuten lässt, dass hier ausschließlich Masterbänder herangezogen wurden. Die Mamas und Papas präsentierten ihre Songs in Fernsehshows entweder lippensynchron oder als Halbplayback mit zusätzlichem Livegesang. Im Falle von Vollplayback wurden die Stücke für die DVD mit der Stereoversion des jeweiligen Titels unterlegt, was die Klangqualität zusätzlich aufwertet. Sonst ist der Originalton zu hören, auch bei den wenigen Liveaufnahmen, wie der kurzen Sequenz vom Monterey-Pop-Festival, dem ersten Rockfestival der Geschichte, das John Phillips seinerzeit gemeinsam mit Lou Adler organisiert hat. Auch nach 40 Jahren klingen die Hits der Mamas und Papas noch aktuell, urteilt Lou Adler treffend. Und Michelle Phillips fasst ebenso pointiert zusammen: "Der kalifornische Traum wird auch heute noch Realität." Was der kalifornische Traum ist? DVD einschieben und herausfinden.

Titelverzeichnis: *California Dreamin' *Monday, Monday *Words Of Love *I Saw Her Again *Dedicated To The One I Love *Twelve Thirty *Dream A Little Dream Of Me *I Call Your Name *Dancing In The Street *Sing For Your Supper *My Heart Stood Still *Dancing Bear *Do You Believe In Magic (with Barry McGuire) *Straight Shooter *Make Your Own Kind Of Music (Cass Elliot solo) *Here In My Arms (previously unreleased) *Nowhere Man

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Extras: Session/interview mit Martin Ace, Biographie, Diskographie, Direkte Titelanwahl, Animiertes Menü

DVD-Typ: DVD 5
Ton: DD 2.0
Bild: 4:3
Laufzeit (Konzert): 63 Min.; Martin Ace Session: 27 Min.
VÖ-Datum: 1.04.2003

Man – Live – Legends of Rock (Classic Pictures/ BMG)

Im Jahr 1983 feierte der traditionsreiche Marquee Club in London sein 25-jähriges Bestehen. Anlass für eine Reihe erstklassiger Rockbands, dort Geburtstagskonzerte zu geben. Eine davon war die walisische Gruppe Man, die im Mai des Jubiläumsjahres in Bestbesetzung (Martin Ace, Mickey Jones, Deke Leonard, John Weathers) eine blitzsaubere Vorstellung gab. Das Konzert wurde seinerzeit gefilmt und bereits vor Jahren als VHS-Video veröffentlicht. Vor zwei Jahren folgte dann die DVD-Ausgabe und nun das Re-Release von BMG.

Im Vergleich zur Videokassette wartet die DVD mit zusätzlichem Material und einigen Extras auf. Zu sehen ist eine nachträglich aufgezeichnete Akustik-Session mit Martin Ace, der einige Bluesnummern zur akustischen Gitarre vorträgt und zwischen den Titeln über die Bandgeschichte plaudert. Dazu kommen eine Bio- und Diskographie. Dass die Waliser ihre Instrumente beherrschen und mit ihren zwei virtuosen Leadgitarren zu begeistern wissen, muss nicht ausdrücklich erwähnt werden. Und mit „C´mon“, „Romain“ und „Bananas“ stehen einige absolute Klassiker auf der Setlist.

Die Konzertaufzeichnung besticht vor allem durch ihre sehr gute Tonqualität, die nicht unbedingt darauf schließen lässt, dass die Aufnahme mehr als 20 Jahre auf dem Buckel hat. Auch das Bild ist vergleichsweise gut, wenn auch nicht gestochen scharf und mit leichtem Rauschen behaftet. Fazit: „Man live“ ist eine lohnenswerte Anschaffung, welche die Rock-DVD-Sammlung bereichert.

Tracklist: Even Visionaries Go Blind, C'mon, Talk About A Morning, Back Together , Again/Hard, Way To Die, Ride And View, Asylum, Romain, Hard Way To Live, Bananas

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Extras: Discographie, Fotogalerie

Ton: pcm stereo; DD 5.1
VÖ-Datum: 11.11.2002

Manic Street Preachers – Forever Delayed (Sony)

Die Manic Street Preachers haben es seit den achtziger Jahren immer wieder geschafft, kleine melodiöse Kunstwerke der Popmusik zu erschaffen, die man sich auch nach Jahren noch gut anhören kann – jetzt auch in Dolby Surround. Alle! 30 Videoclips der Band sind nun auf einer DVD vereint. Damit enthalt der Silberling zehn Stücke mehr als die gleichnamige CD. Hinzu kommen 14 Remix-Versionen von renommierten Künstlern wie Massive Attack und den Chemical Brothers.

Herausragend sind die Tophits wie „If you tolerate this…” und „The Everlasting“, die beide auch unter den Remixes vertreten sind. „The Everlasting“ kommt in der Version des Stealth Sonic Orchestras sogar beinahe noch besser rüber als das Original. Auch der Massive-Attack-Mix von „If you tolerate this“ klingt recht interessant. Die Bildqualität hängt von den Vorlagen ab und ist recht ordentlich. Der Sound befindet sich ebenfalls im grünen Bereich, wenn auch nicht am oberen Ende der Skala. Die Menüführung ist teilweise ein wenig gewöhnungsbedürftig. Wer bereits eine der Manic-Live-DVDs im Schrank stehen hat, kann seine Sammlung nun mit dieser Scheibe sinnvoll ergänzen.

Tracklist: Videos: 1. Motown Junk 2. You Love Us (Heavenly) 3. You Love Us (Columbia) 4. Stay Beautiful 5. Love's Sweet Exile 6. Slash 'n' Burn 7. Motorcycle Emptiness 8. Little Baby Nothing 9. Theme From M*A*S*H (Suicide Is Painless) 10. From Despair To Where 11. La Tristesse Durera (Scream To A Sigh) 12. Roses In The Hospital 13. Life Becoming A Landslide 14. Faster 15. Revol 16. She Is Suffering 17. A Design For Life 18. Everything Must Go 19. Kevin Carter 20. Australia 21. If You Tolerate This Your Children Will Be Next 22. The Everlasting 23. You Stole The Sun From My Heart 24. Tsunami 25. The Masses Against The Classes 26. Found That Soul 27. So Why So Sad 28. Ocean Spray 29. Let Robeson Sing 30. There By The Grace Of God

Remixes: 1. La Tristesse Durera (Scream To A Sigh) - The Chemical Brothers Remix 2. If You Tolerate This Your Children Will Be Next - David Holmes 3. Tsunami - Cornelius 4. So Why So Sad - Avalanches 5. Faster - Chemical Brothers 6. If You Tolerate This Your Children - Massive Attack 7. Kevin Carter - Jon Carter 8. You Stole The Sun From My Heart - David Holmes 9. Tsunami - Stereolabs 10. Let Robeson Sing - Ian Brown 11. The Everlasting - Stealth Sonic Orchestra 12. You Stole The Sun From My Heart - Mogwai 13. A Design For Life - Stealth Sonic Orchestra 14. Ocean Spray - Kinobe

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Extras: Behind the Scenes: (Don´t drink the Water, Stay, I did it; Lyrics einblendbar; Audiokommentar des Regisseurs; Weblink

DVD-Typ: 9
Ton: DD 5.1; DD 2.0
Laufzeit: 50 Minuten (Videos)
Veröffentlichung: 29. April 2002

Dave Matthews Band – The Videos 1994 - 2001 (BMG/Universal; DVD)

Mit ihrem jazzigen Alternativrock gehört die Dave Matthews Band in den Staaten zur ersten Riege im Pop-Business. 20 Millionen verkaufte CDs sprechen für sich. In Deutschland haben sie zwar einen ähnlichen kommerziellen Erfolg noch nicht verbuchen können. Unter Kennern gelten sie aber auch hier als absoluter Top-Act. Diese erste DVD-Veröffentlichung hierzulande präsentiert zwölf ihrer Videoclips plus Behind the Scenes Material sowie den Audiokommentar der Regisseure.

Die Umsetzung ist makellos, sowohl was die Bildqualität als auch den sehr transparenten Sound angeht. Und so ist diese DVD ein Schmaus vor allem für die Ohren in Dolby Surround Qualität. Und weil die Dave Matthews Band bekannt ist für ihre Livequalitäten, bleibt zu hoffen, dass das Video “Listener supported” – bisher nur Region 1 – demnächst auch in unseren Regionen zu haben ist.

Playlist: What would you say, Ants marching, Satellite, Too much, So much to say, Crash into me, Tripping Billies, Don´t drink the Water, Stay (Wasting Time), Crush, I did it, The Space between

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Extras: Documentary, Behind The Scenes, The Bonus Archive

Region: 2
Ton: Dolby Digital 2.0, Dolby Digital 5.1, DTS
Bild: 16:9
Laufzeit: 60 Min. (Konzert) + 70 Min. (Extras)
VÖ-Datum: 5.7.2004

MC 5 – Sonic Revolution (bmg/Image Entertainment)

„Right Now It´s Time To Kick Out The Jams“!
So einigen Bands wird nachgesagt, sie seien die definitiven Vorläufer des Punk und des harten Rock. Die Motorcity 5 – kurz MC 5 – sind es tatsächlich. Und so werden die fünf Rebellen aus Detroid nun schon von mehreren Musikergenerationen verehrt und als wichtigste Einflussgeber auf die eigene Musik genannt. Leider leben mit Drummer Dennis „Machine Gun“ Thompson, Bassist Michael Davis und Gitarrenlegende Wayne Kramer nur noch drei Bandmitglieder. Doch zum Glück haben diese drei die Lust am Musizieren nicht verloren. Letztes Beispiel ist ihr Zusammentreffen mit einer ganzen Reihe von Rockgrößen im Londoner „100 Club“ am 13. März 2003. Die Fans waren zu diesem Konzert aus ganz Europa und sogar von weiter her angereist.

Der knapp einstündige Gig hatte natürlich eine ganze Reihe von Klassikern auf der Setlist, darunter „Ramblin´Rose“, „The American Rude“ und die Hymne „Kick Out The Jams“. Zwar bleiben - anders als vor 35 Jahren - die Instrumente und die Bühne heil, auch ist die Bewegungsenergie und die Wut der Mittfünfziger nicht mehr gar so gewaltig, doch kann man ein durchaus bemerkenswertes Konzert bestaunen. Dies ist nicht zuletzt der Verdienst der Gastmusiker Dave Vanian (The Damned), Lemmy (Motörhead), Ian Astbury (The Cult) und allen voran Hellacopters-Gitarrist Nicke Royale – allesamt große Verehrer der Detroiter.

Mindestens so interessant wie das Konzert und sogar mit noch längerer Laufzeit versehen, ist das Bonusmaterial. Neben einer Dokumentation und einem „Behind The Scenes“ finden sich darin eine ganze Reihe von historischen Leckerbissen, so z. B. gleich mehrere Mitschnitte aus US-TV-Shows: Zwei Stücke aus der Sendung „Lively Spot" von 1970 und das mehr als zehnminütige „Black To Come“ aus der Show „Conversations In-Depth“ von 1967! Dazu kommt der Original-Promofilm zu „Kick Out The Jams", wahlweise mit Kommentaren der Band und eine Reihe von Homevideos plus Aufnahmen des US-Verteidigungsministeriums, welche die Band bei einem Protestfestival im Jahr 1968 zeigen.

Das qualitativ ordentliche Bild ist im Verhältnis 16:9 zu sehen, der ebenfalls respektable Sound liegt in den drei Formaten DD 5.1, DD 2.0 und DTS vor. Bei den historischen Aufnahmen wurden ganz offensichtlich keine Masterbänder verwendet, sondern scheinbar private VHS-Tapes in mehr oder weniger mittelprächtigem Zustand. Sehr schön ist das sehr informative Booklet mit ausführlichen Kommentaren und Fotos der drei verbliebenen MC 5-Mitglieder. Alles in allem ist „Sonic Revolution" eine durchaus sinnvolle Ergänzung der eigenen Rock-DVD-Sammlung.

Tracklist: 01 Skunk (Sonicly Speaking) - with Wayne Kramer 02 Gotta Keep Movin' - with Nicke Royal 03 Shakin' Street - with Michael Davis 04 Tonight - with Dave Valnian 05 Looking At You - with Dave Vanian 06 High School - with Michael Davis 07 Poison - with Wayne Kramer 08 The American Ruse - with Nicke Royale 09 Rocket Reducer No. 62 (Rama Lama Fa-Fa-Fa) - with Wayne Kramer 10 Sister Anne - with Lemmy Kilmister 11 Ramblin' Rose - with Wayne Kramer 12 Kick Out The Jams - with Ian Astbury

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Extras: Making of “Run Devil Run”, 2 Videos (Brown Eyed Handsome Man; No other Baby), Interview (17 Min.), Kurzbiographien der Musiker, Cavern Club History

Ton: DD 5.1, DTS, Stereo
Bild: 4:3
Laufzeit (Konzert): 63 Minuten
VÖ-Datum: 28.04.2003

Paul McCartney – Live At The Cavern Club (BMG)

14.12.1999. Während 3,5 Millionen Menschen das Ereignis im Internet verfolgen, dürfen 300 geladene Gäste live am Ort des Geschehens sein. Sir Paul McCartney kehrt nach 36 Jahren in den Liverpooler Cavern Club zurück, wo er mit den Beatles den Grundstein für eine glanzvolle Karriere legte. Zwar waren diesmal nicht John, George und Ringo mit von der Partie, dafür aber so großartige Musiker wie David Gilmour, Ian Paice, Mick Green und Pete Wingfield. Nicht nur mit der Wahl der Lokalität kehr Sir Paul zu seinen Wurzeln zurück, sondern auch mit der Songauswahl. Der Set besteht nämlich größtenteils aus Songs von seinem gleichzeitig produzierten Album „Run Devil Run“, das eine Hommage an McCartneys Vorliebe zum 50er Jahre Rock´n Roll darstellt. Es handelt sich dabei um eine Mischung aus Coverversionen von 50s-Klassikern und einigen Eigenkompositionen im selben Stil. Der einzige Beatles-Song des Abends ist mit „I saw her standing there“ ebenfalls ein Frühwerk.

In dem beschaulichen Clubrahmen kommt der analytische Klang sehr schön zum Tragen. Alle Instrumente sind gut heraushörbar und die intime Liveatmosphäre kommt wunderbar rüber. An der Bildqualität gibt es ebenfalls nichts auszusetzen. Die Menüführung ist übersichtlich. Da auch das Bonusmaterial mit einem Making of „Rund Devil Run“, einem längeren Interview (mit optionalen Untertiteln), Kurzbiographien der Musiker, einem Porträt des Cavernclub und zwei Promoclips stimmt, kann man mühelos von einer gelungenen DVD sprechen. Einige werden die Disc bereits kennen, denn sie wurde vor zwei Jahren von Icestorm auf den deutschen Markt gebracht und ist nun nach der Übernahme des Image-Entertainment-Vertriebs von BMG erneut veröffentlicht worden.

Tracklist des Konzerts: Honey Hush - Blue Jean Bop - Brown Eyed Handsome Man – Fabulous - What It Is - Lonesome Town - Twenty Fight Rock - No Other Baby - Try Not Cry - Shake A Hand - All Shook Up - I Saw Her Standing – Party

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Extras: direkte Titelanwahl, Interviews, Videos, Stories, Booklet, Slideshow, „Don´t Exist“-Video-Clip

RG: 0
DVD-Typ: 5
Ton: Dolby Digital 5.1
Bild: 4:3 Vollbild
Laufzeit: 60 Min.
VÖ-Datum: 20.6.2003

Meat Puppets - Alive in The Nineties (Inakustik/MVD)

1980 von den Brüdern Cris und Curt Kirkwood gegründet, fungiert die Band mit Schlagzeuger Derrick Bostrom als Trio, ab und an erweitert Gitarrist Troy Meiss die Truppe zum Quartett. Zu ihren Fans zählte unter anderem Nirvana-Frontmann Kurt Cobain, der die Fleischpuppen Anfang der 90er Jahre gar für zwei Puppet-Songs auf die MTV-Unplugged-Bühne bat. Nach langer Zeit als Independent-Band gelang der Gruppe aus Phoenix 1994 mit „Too hight to die“ der internationale Durchbruch. Auf der DVD sind hauptsächlich die Songs dieser Platte und Konzertauszüge aus dieser Phase zu hören und zu sehen.

Das zugrunde gelegte Filmmaterial stammt durchweg von Fans der Meat-Puppets, die ihre Idole on Tour in Hallen, in Plattenläden! und in Clubs gefilmt haben – mal rau und elektrisch, mal melodiös und unplugged. Auch der enthaltene TV-Auftritt aus dem Italienischen Fernsehen ist ein Privatmitschnitt eines Fans, der ein dunkles unscharfes Bild mit einem waagerechten Streifen darin zeigt. Insgesamt fallen Bild- und Tonqualität äußerst bescheiden aus. Zuweilen pixelt es arg und der Sound hat logischerweise lediglich Bootlegqualität. Um ein solches handelt es sich im Grunde genommen auch.

Für Fans ist die DVD dennoch unverzichtbar, zumal Filmmaterial der Puppets rar sein dürfte und die einzelnen Livemitschnitte um eine ganze Anzahl von Bonusmaterial ergänzt werden. Darunter befinden sich beispielsweise der Videoclip zu „Don´t exist“, ein TV-Interview mit Curt Kirkwood und eine bierselige Gesprächsrunde unter Bassisten, an der neben Chris Kirkwood Flea von den Red Hot Chili Peppers und Mike Watt beteiligt sind. Ein schönes Bonus-Feature ist das kleine Booklet, in dem die Hintergründe der DVD-Produktion beschrieben sind.

Titelauflistung: Attacked By Monsters, Backwater, Never To Be Found, Station, Coming Down, Violet Eyes, Wonderful Song, Plateau, Sam, Automatic Mojo, Lake Of Fire, Six Gallon Pie, Popskull

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Extras: Diskographie, komplette Parkinson-Show

Ton: Dolby Digital 5.1, Dolby Digital stereo
Bild: 4:3
Laufzeit: 118 Min. (Videos); 48 Min. (Parkinson Show)
VÖ-Datum: 23.6.2003

George Michael - Ladies and Gentleman – The Best Of George Michael (Sony)

Die Doppel-CD „Ladies and Gentleman“ wurde im Jahr 1998 in den USA gleich sechsmal mit Platin ausgezeichnet, ein Jahr später erschien unter dem gleichen Titel eine DVD, die nun im handlichen CD-Smartpack-Format noch einmal in die Läden gekommen ist. Eine Kollektion von 23 Video-Clips und Liveaufnahmen illustrieren die fast 20-jährige Solokarriere von George Michael, der schon ab 1982 als musikalischer Kopf des Duos Wham in der Topliga der Popmusik mitspielte.

Die über die Jahre entstandenen Videoproduktionen werfen nicht nur Blicke auf den musikalischen und optischen Reifungsprozess des Künstlers. Sie stehen auch stellvertretend für die sich ständig verbessernde Regiearbeit und Produktionstechnik von Musikvideos – akustisch wie visuell. Und so liegen in erster Linie bei der Bildqualität Welten zwischen beispielsweise „I want your Sex“ und „Jesus to a Child“, die auf der DVD direkt aufeinander folgen. Die Videos sind nicht chronologisch geordnet und auch die drei Stücke vom MTV-Unplugged-Auftritt sind nicht als Einheit nacheinander sortiert. Die eine oder zumindest die andere Variante hätte wohl Sinn gemacht.

Ein ganz besonderer Leckerbissen für Fans dürfte der 1998er Auftritt Michaels in der Parkinson-Show sein. Der Star plauderte dort ganz locker u.a. über seine Karriere, seine Kindheit und über seine Homosexualität und zeigte sich dabei von einer ausgesprochen humorvollen Seite. Das komplette Interview ist auf der DVD enthalten. Musik gab es auch, und zwar „A different Corner“ und „Outside“. Beide Titel sind inklusive und können sogar separat angesteuert werden. Eine Diskographie komplettiert das Bonus-Material. Sowohl die Videos als auch die Parkinson-Show sind – wahlweise – komplett untertitelt – in englisch, spanisch, italienisch und französisch. Leider fehlen deutsche Untertitel, was bei der Musik zu verschmerzen ist, das Interview jedoch sinnvoll ergänzt hätte.

Tracklisting: Outside, Fastlove, Spinning The Wheel, Freedom 90, Killer / Papa Was A Rollin' Stone, Too Funky, Faith, I Want You Sex, Jesus To A Child, Waltz away Dreamin´ (Mit Toby Burke), Father Figure, Older, Don´t let the Sun go down on me (Live mit Elton John), Kissing a Fool, I knew you were waiting (for me) (mit Aretha Franklin), Somebody to love (Live mit Queen), Monkey, One more try, Star People 97 (MTV Unplugged), I can´t me you love me (MTV Unplugged), A different Corner, You have been loved (MTV Unplugged), Careless Whisper

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Extras: Direkte Kapitelanwahl, Interviews, Diskographie, Informationen zu allen enthaltenen Stücken

Region: 0
Ton: Dolby Digital 2.0; MPEG 2.0
Bild: 4:3
Laufzeit: 185 Min. (Clips: 85 Min.; Live: 76 Min.)
VÖ-Datum: 16.2.2004

Midnight Oil – 20.000 Watt RSL (Sony Music)

Nach dem Ausstieg von Frontmann Peter Garrett gehören die Australier mittlerweile zur Rockhistorie. In den achtziger und neunziger Jahren zählten sie zu den wenigen – wenn man so will – „Politrockern“ von internationalem Format. „20.000 Watt RSL“ hieß ihre 1997er Best-Of-CD und so lautete auch der Name einer 2001 im NTSC-Format erschienen Doppel-DVD. Nun hat Sonymusic die Kollektion auf eine Scheibe gepackt und neu veröffentlicht. Der Silberling ist mit einer Gesamtlaufzeit von etwa drei Stunden voll gepackt mit Clips, Livematerial, Interviews und einigen Gimmicks mehr.

In der Live-Sektion, irritierenderweise „The Videos“ übertitelt, finden sich – chronologisch geordnet – einzelne Stücke aus der Bandgeschichte, angefangen von „Armistice Day“ von 1982 bis hin zu „Sins of Omission“, 1996 aufgezeichnet. „River Runs Red“ und „Sometimes“ vom Protestkonzert vor dem Exxon-Gebäude in New York bilden dabei die Höhepunkte. Nicht nur dass die Songs brillant sind und in einer ausgezeichneten Tonqualität aufgenommen wurden. Das Freiluftkonzert, gegeben 1990 auf einem Sattelschlepper mitten im Big Apple zeugt auch auf beeindruckende Weise vom Engagement der Band und von ihrem Faible für außergewöhnliche Aktionen. Neben dem Hauptteil der Live-Sektion gibt es noch zwei kürzere Parts. Der eine zeigt zwei live gespielte Stücke aus der noch recht punkigen absoluten Anfangszeit der Oils Ende der siebziger Jahre und der andere begleitet die Band auf einer Reise in ihrer australischen Heimat. Dort spielen sie gemeinsam mit der Warumpi Band die Stücke „Blackfella/Whitefella“ und anschließend „Beds are Burning“.

Eine weitere Sektion „The Clips“ vereint 20 Musikvideos – ebenfalls chronologisch sortiert, beginnend mit „US Forces“ über „The Dead Heart“ bis hin zu „White Skin, Black Heart“ und dem Bonustrack „Redneck Wonderland“. Zu beiden Abschnitten der DVD gibt es eine Reihe Kurzdokumentationen bzw. Interviews mit der Band, die Hintergründiges liefern, so zum Beispiel zum Exxon-Konzert, zur Entstehung diverser Songs und Alben und zu Höhen und Tiefen der Bandgeschichte. Ebenso ist es möglich, zu jedem einzelnen der enthaltenen Songs schriftliche Informationen abzurufen, während das jeweilige Stück akustisch im Hintergrund läuft. Dieses gut gemeinte Feature führt allerdings dazu, dass die Navigation ein wenig unüberschaubar wird und man zunächst nicht unbedingt dort landet, wo man landen möchte. Zum Studieren ist die Menüführung übrigens in der Innenseite des DVD-Covers abgebildet.

Klanglich überzeugt die DVD auf ganzer Linie, was bei den älteren Aufnahmen einigermaßen (angenehm) überrascht. Zwar gibt es keinen Surround-Mix. Aber der zur Dolby-Stereo-Fassung alternativ vorhandene MPEG-Ton bringt eine ganze Menge Dynamik in den Sound. Die Bildqualität rangiert dagegen meist eher im Mittelfeld des Möglichkeiten-Spektrums. Zusammen mit der ungeheuren Masse an Material bildet die Qualität der Aufnahmen das große Plus der Scheibe, während das Menü übersichtlicher sein könnte. Für Anhänger der Australier dürfte die Scheibe wohl unverzichtbar sein.

Trackliste: Clips: 01 US Forces 02 Power & The Passion 03 Read About It 04 Best Of Both Worlds 05 Pictures 06 The Dead Heart 07 Beds Are Burning 08 Dreamworld 09 Put Down That Weapon 10 Blue Sky Mine 11 Forgotten Years 12 King Of The Mountain 13 Bedlam Bridge 14 One Country 15 My Country 16 Outbreak Of Love 17 In The Valley 18 Underwater 19 White Skin Black Heart
Live: 01 Armistice Day - Live 02 No Time For Games - Live 03 Lucky Country - Live 04 Short Memory - Live 05 Read About It - Live 06 Harrisburg - Live 07 Stand In Line - Live 08 Steep - Live 09 Hercules - Live 10 River Runs Red - Live 11 Sometimes - Live 12 Surf's Up Tonight - Live 13 Sins Of Omission - Live 14 Opening Titles "Powderworks" 15 Used And Abused 16 Cold Cold Change 17 Opening Titles "Blackfella/Whitefella" 18 Blackfella/Whitefella/The Dead Heart - Live (with Warumpi Band) 19 Beds Are Burning - Live"

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Extras: Direkte Titelanwahl, Biographie, Diskographie

DVD-Typ: 5
RG: 0
Ton: pcm Stereo, Dolby Digital 5.1
Bild: 4:3
Laufzeit: 35 Min.
VÖ-Datum: 10.9.2003

Midnight Oil – The Ultimate Clip Collection (Sony)

Midnight Oil zählen sicher zu den besten und ungewöhnlichsten Rockbands, die der fünfte Kontinent hervorgebracht hat. Und somit gehören sie neben Alice Cooper, The Hooters und Toto zu Recht zu den vier Rockgrößen, die den Auftakt einer DVD-Reihe mit Clip-Kollektionen bilden, die Sonymusic soeben veröffentlicht hat. Acht Musikvideos der Australier mit einer Gesamtlaufzeit von 35 Minuten sind auf der Scheibe versammelt, die für entsprechend „kleines Geld“ zu haben ist.

Das wohl bekannteste Stück „Beds are burning“ von 1988 macht den Anfang. Weitere Höhepunkte sind „Blue Sky Mine“ und das fantastische „The Dead Heart“ vom „Earth and Sun and Moon“-Album. Die Titel sind nicht chronologisch angeordnet und können über animierte Fenster direkt angewählt werden. Inhaltlich geben die kleinen Filme das stets präsente politische Engagement der Band wieder – vor allem ihres Sängers Peter Garret, der die Gruppe inzwischen verlassen hat. Der Sound kommt frisch und kraftvoll rüber. Hier haben die Produzenten nichts falsch gemacht. Das Bild schwächelt dagegen durch die auffallende Grobkörnigkeit und liegt für DVD-Verhältnisse nur im Mittelfeld.

Als Zusatzmaterial ist eine Biographie in deutscher und englischer Sprache enthalten. Die Diskographie führt nicht nur alle Alben auf – inklusive der DVD „20.000 Watt R.S.L. – sie ordnet den einzelnen Longplayern auch die jeweiligen Songs zu. Für Midnight-Oil-Fans sicher eine sinnvolle visuelle Ergänzung der Sammlung.

Titelverzeichnis: 01 Beds Are Burning 02 Best Of Both Worlds 03 Blue Sky Mine 04 Forgotten Years 05 King Of The Mountain 06 Redneck Wonderland 07 The Dead Heart 08 Underwater

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Bonus-Material: Photo Section - Fotos aus Mobys persönlichem Fotoarchiv, Untertitel in vier Sprachen (u.a. Deutsch)

RG: 0
Ton: Dolby Digital 5.1; pcm Stereo
Bild: 4:3
Laufzeit: TV-Show 49 Min., Konzert 74 Min., Audio Section 152 Min., CD 69 Min.
VÖ-Datum: 10.11.2003

Moby – 18 DVD + B-Sides (Mute)

Spätestens seit seinem Album „Play“ und dem Megahit „Why does my Heart feel so bad“ ist Moby jedem ein Begriff, der moderne elektronische Unterhaltungsmusik mag. Zur CD gab es seinerzeit ein DVD-Video-Album mit einer Menge Remixes und visuellen Effekten. Ebenso verhält es sich nun mit dem Nachfolger „18“. Nur dass diesmal die gleichnamige DVD – was die Ausstattung angeht – so ziemlich alles in den Schatten stellt, was bisher auf DVD erschienen ist. Insgesamt 344 Minuten (fast sechs Stunden!) an Audio- und Video-Material verteilen sich auf eine DVD und eine CD.

Während sich auf letzterer alle 13 B-Sides der „18“-Singleauskoppelungen befinden, unterteilt sich die DVD wiederum in einen Video- und einen Audio-Teil. Krönung des visuellen Parts ist das Konzert auf dem diesjährigen Glastonbury-Festival. 17 Songs vor einer beeindruckenden Fan-Kulisse, dargeboten in abendlicher Festival-Atmosphäre. Da kommt schonmal Gänsehaut auf, wenn zum Beispiel „In this World“ mit spärlicher Instrumentierung nur von der Stimmgewalt der Sängerin lebt. Bekannte Stücke wie „Why does my Heart...“ und „Jam for the Ladies“ wechseln sich ab mit Überraschungen wie den Coverversionen „Creep“ (Radiohead) und „I wann be Your Dog“ (Stooges). Bildlich und klanglich auf der Höhe ist dieses Konzert ein wirklicher Genuss. Die vielen verschiedenen Seiten von Moby gibt es dann in der „Moby´s TV-Show“-Section zu entdecken, u.a. mit „Behind-The-Scenes“-Material, Sketchen mit der Handpuppe 'Mr. Fish' und allen Videos des „18“-Albums. Die Videos können unabhängig von der TV-Show, in die sie eingebettet sind, über das Menü direkt aufgerufen werden. Die Menüführung ist sehr schön gestaltet und einfach gehalten. Einziges wirkliches Manko: Die Tracks des Konzerts können nicht direkt über das Menü angesteuert werden.

Die Audio-Abteilung der DVD ist noch einmal unterteilt in die Bereiche „Outtakes/Demos“ und „Megamix“. Hier tummeln sich Remixes von Moby-Hits wie „Jam for the Ladies“ und „In my Heart“ unter anderem von von Timo Maas und DJ Tiesto. Unter den 21 Outtakes und Demos befindet sich dann nicht nur Material aus der „18“-Phase, sondern beispielsweise auch das Original-Demo zu „Why does my Heart feel so bad“. Wer nach all dem immer noch nicht genug hat, kann sich die rund 300 Fotos reinziehen, die irgendwo noch ein stilles Plätzchen auf dem Silberling gefunden haben. Es fällt genau genommen schwer zu sagen, was eigentlich der Hauptteil der DVD ist und was als Bonus-Material gelten kann, so gleichwertig und gut arrangiert sind alle Parts. Und so ist diese DVD, was Qualität wie Quantität abgeht, ein richtiger Knüller.

Tracklisting DVD

Moby's TV Show, Visual Section 1.Little Idiot goes on Tour 2.Sexy Hair 1 3. Mr Fish Intro 4. Stars VPK 5. We Are All Made Of Stars Video 6. Backstage Drumz 7. Yevgeny 1 8. Sexy air 2 9. Mr Fish Interview 10. In This World Video 11. Scott Frezetta 12. Places 1 13. Eyez 14. Harbour Montage 15. Dust And Tedium 16. Jam For The Ladies - Video 17. Worlds Finest DJ 18. Spring Break 19. Yevgeny 2 20. Extreme Ways - VPK 21. Extreme Ways - Video 22. Moby From Da Block 23. Places 2 24. Walkin/Wipeout 25. Moby At Work 26. Terriaki Chicken 27. Godzilla 28. FU Moby 29. Nerd Speech 30. JFL Contest Winner 31. Sexy Hair 3 32. The Butterfly Is The Knife 33. Little Idiot 2 34. Yevgeny 3 35. Teany 36. Places 3 37. L´Orange Bleu 38. unday - Video 39. Outro And Credits 40.

Live at Glastonbury 29.06.03 18, Natural Blues, Go, Porcelain, Another Woman, Find My Baby, In This World, In My Heart, Bring Back My,Happiness, We Are All Made Of Stars, Why does My Heart Feel So Bad, Jam For The Ladies, I Wanna Be Your Dog, Bodyrock, Honey, Feeling So Real, Creep

Audio Section, Outtakes/Demos : Song We Made Together In 30 Minutes, Great Escape - Original Demo, We Are All Made Of Stars - Original Slow Version, E2D - Outtake from lay, Guitar And Flute - Original Demo, 18 - Original Demo, Why Does My Heart Feel So Bad - Original Demo, We Are All Made Of Stars - Slow Synth Mix, KR - Outtake from 'Play', Flatlands B-Side Outtake From, American Dry - B-Side Outtake from 18 , Cunning - B-Side Outtake from 18, Waiting - Outtake From 18, 641 - B-Side Outtake from 18, Extreme Ways Live - Rough Bootleg Mix, Say My Name - Recorded In My Bathroom With One Mic, So Far Gone - Outtake From 18, Tower B-Side Outtake from 18, Girl Bed - B-Side Outtake, from 18, Offland, In This World - Push Vocal Club Mix, Extreme Ways - DJ Tiësto's Istrumental Remix, Sunday (The Day Before My Birthday) - West London Deep Club Mix 84. In This World - Slacker's Rain Before Carnival Mix, We Are All Made Of Stars - DJ Tiësto's Full Vocal Remix, In My Heart - Ferry Corsten Remix, Jam For The Ladies - Nevins Reggae Dub Banger, Extreme Ways - John Creamer + Stephane K Remix, In This World - ATFC's Southern Fried Vocal, We Are All Made Of Stars - Timo Maas Dub Mix, Jam For The Ladies - Voodoo Child Remix, In My Heart - Sean Tyas Misses Twilo Mix Tracklisting CD: 1. Landing 2. Love Of Strings 3. Nearer 4. Afterlife 5. String Electro 6. Downhill 7. Soul To Love 8. Bed 9. Piano & Strings 10. Horse & Carrot 11. Life´s So Sweet 12. ISS 13. Stay

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Extras: direkte Anwahl der Titel und Interviews

Laufzeit: 80 Minuten
Region: 0
Ton: DD 2.0, PCM
Bild: 4:3
Veröffentlichung: Juni 2002

The Moody Blues – Legend of a Band (Polydor)

“Legend of a Band” ist eine Musikbiographie aus den frühen 90er Jahren, die Polydor nun auf DVD herausgebracht hat. In knapp anderthalb Stunden erzählen Justin Hayward und Co. die Geschichte der Moody Blues, die sich mit „Knights in white Satin“ bereits 1967 unsterblich gemacht haben. Der Supersong ist hier in der Version aus dem Beat-Club enthalten, jedoch mit deutlich aufgepepptem Sound.

Zwischen den Interviewesequenzen finden sich solche Juwelen wie „Question“ (hier als Clip bebildert) und „I´m just a Singer in a Rock´n Roll Band“ (ein Original-Konzertvideo, allerdings in playback). Dazu mischen sich einige späte Musikvideos und Liveaufnahmen aus den 80ern. Besonders schön: „Tuesday Afternoon“, das Hayward live während des Interviews vorträgt.

Der Ton ist digital überarbeitet in stereo, wahlweise Dolby Digital oder PCM zu haben, klanglich gibt es nichts auszusetzen. Die Bildqualität (4:3) ist ebenfalls in Ordnung, wenn auch nicht am oberen Ende der Möglichkeits-Skala. Ein Vorteil gegenüber anderen Musikdokumentationen: Die meisten Stücke – darunter die entscheidenden – werden ausgespielt.

Playlist: Your wildest Dreams, Knights in white Satin, Tuesday Afternoon, Ride my See-Saw, I´m just a Singer in a Rock´n Roll Band, Steppin in a Slide Zone, Gemini Dream, The Voice, The other Side of Life, Question, No more Lies, The Story of your Eyes, I know you´re out there somewhere, Vintage Wine


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Extras: Behind The Scenes, Interviews mit Alanis, Play just the music, Biographie, Location footage

DVD-Typ: 9
Bild: 4:3
Ton: DD 5.1, DD 2.0
Laufzeit: 52 Minuten (Hauptfilm)
Veröffentlichung: 27.8.2002

Alanis Morissette – Live in the Navajo Nation (Icestorm)

„MTV meets National Geographic“ beschrieb einmal der „Rolling Stone“ treffend die Fernsehreihe „Music in High Places“. Seit Oktober 2000 geben in dieser Serie bekannte Stars akustische Konzerte an außergewöhnlichen Lokalitäten wie in orientalischen Altstädten, an pazifischen Stränden oder – wie Alanis Morissette – in einem Indianerreservat.

In „Live in the Navajo Nation“ besucht die Kanadierin die Indianer in ihrer Heimat in Arizona. Dabei erfahren sie und der Zuschauer einiges über Jahrhunderte alte Traditionen und die Spiritualität der Navajos. Gemeinsam mit ihrer Band spielt Alanis insgesamt neun Songs unplugged vor einer schroffen aber beeindruckend schönen landschaftlichen Kulisse. Instrumentiert werden die Stücke teils mit zwei Gitarren und einer Bongo, teils aber auch nur mit einer einzigen Gitarre. Und für „Your House” lässt Alanis lediglich ihre Stimme in einer Höhle erklingen.

Die Musik ist in die Dokumentation integriert, aber auch als separater Block abspielbar, die Titel können einzeln angewählt werden. Vom Sound – ohne großen Aufwand live an Ort und Stelle aufgenommen – dürfen trotz DD 5.1 keine großartigen Brillanzwerte erwartet werden. Dies ist auch nicht das Ziel der Produktion. Dafür ist eine authentische Atmosphäre eingefangen worden in Ton und Bild. Schöne Musik in schöner Landschaft. Das und einige Extras wie Biographie und „Behind the Scenes“ machen den Titel zu einer empfehlenswerten DVD.

Tracklist: Baba, That I Would Be Good, No Pressure Over Cappuccino, U R, Heart Of The House, Your House, I Was Hoping, Uninvited, Ironic

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Extras: Direkte Titelanwahl

DVD-TYP: 9
Region: 0
Ton: Dolby Digital 2.0s
Bild: 4:3
Laufzeit: 255 Min.
VÖ-Datum: 28.6.2004

Extras: Tour Documentary & Photo Gallery

Neil Morse – Testimony Live (Insideout/spv)

Progressive Rock nannte man um 1970 herum so ziemlich alles, was mit Rockmusik irgend etwas zu tun hatte. Einige der damals wirklich progressiven Bands wie Yes, Genesis und King Crimson gelten als die Wurzeln dessen, was man heute als Progrock bezeichnet. Namen wie Flower Kings, Pallas, Spock´s Beard, Dream Theater und Transatlantic stehen für diese Richtung. Einer der umtriebigste Musiker der Szene ist Multitalent Neil Morse. Ehemals Kopf von Spock´s Beard, hat er ebenso beim Transatlantic-Project mitgemischt. Nach seiner Solo-Doppel-CD "Testimony" ist nun die gleichnamige Doppel-DVD erschienen. Über vier Stunden lang ist der Progmeister an den Keyboards, an der Gitarre und am Mikrofon zu bestaunen.

Mindestens ein weiterer alter Bekannter dürfte den aufmerksamen Fans dieser nicht gerade geradlinigen und schnörkellosen Rockmusik an den Drums auffallen: Dream-Theater- und Transatlantic-Trommler Mike Portnoy. Doch nicht nur er und Morse sind begnadete Musiker. Alle acht Bandmitglieder beherrschen ihre Instrumente perfekt und harmonieren live tadellos. Das Ende 2003 im holländischen Tilburg mitgeschnittene Konzert – hier entstanden schon etliche Prog-DVDs – war Teil einer Kurztournee durch Europa, die Morse unter anderem nach Deutschland geführt hat. Die Fans in Bochum und Aschaffenburg erinnern sich. Zur Tour gibts im Bonusmaterial eine ausführliche Doku. Gefilmt haben die Musiker zumeist selbst. Entsprechend amateurhaft aber umso lebhafter wirkt das Ergebnis. Als weitere Extras gibt es eine Fotoslightshow, ein sehr schönes animiertes Menü und ein ebenso nett gemachtes Booklet. Die Amaraybox steckt im Pappschuber, der das Ganze Paket optisch aufwertet.

Das Konzert selbst erfüllt im Gegensatz zur Dokumentation professionelle DVD-Ansprüche voll und ganz. Zwar ist der Ton "nur" in stereo zu haben, was die Möglichkeiten moderner DVD-Produktionen natürlich nicht ausschöpft. Doch klingt diese Zweikanal-Variante dafür sehr sauber. Ein Punkt, der bei dieser Art von Musik nicht unwichtig ist. Das Bild ist scharf und entbehrt weitestgehend die Folgen digitaler Tücken. Der mehr als dreistündige Gig umfasst Morses in fünf Teile gegliederte komplette Soloalbum und als Zugaben mit "Stranger In Your Soul" und "We All Need Some Light" zwei Stücke von Transatlantic sowie den Spock´s Beard-Klassiker "The Light".

Wer es nicht bereits weiß, wird spätestens durch Titel, Songinhalte und die Tordoku darauf gebracht, dass Neil Morse ein sehr gläubiger Mensch ist, der davon überzeugt ist, seine Musik entspringe göttlicher Eingebung – wie übrigens auch der Ausstieg bei Spock´s Beard. Doch man muss kein strenggläubiger Christ sein, um Morses Musik nachvollziehen zu können. Fans jeglichen Glaubensbekenntnisses und auch ohne ein solches werden mit diesem Doppeldecker garantiert auf ihre Kosten kommen.

Tracklist:

Part One: 01. The Land Of The Beginning Again 02. Overture No. 1 03. California Nights 04. Colder In The Sun 05. Sleeping Jesus 06. Interlude 07. The Prince Of The Power Of The Air 08. The Promise 09. Wasted Life

Part Two 10. Overture No. 2 11. Break Of Day 12. Power In The Air 13. Somber Days 14. Long Story 15. It´s All I Can Do

Part Three 16. Transformation 17. Ready To Try 18. Sing It High

Part Four 19. Moving In My Heart 20. I Am Willing 21. In The Middle 22. The Storm Before The Calm 23. Oh, To Feel Him 24. God´s Theme

Part Five 25. Overture No. 3 26. Rejoice 27. Oh Lord My God 28. God´s Theme 2 29. The Land Of The Beginning Again

DVD 2: 01. We All Need Some Light 02. The Light 03. Stranger In Your Soul + Tour Documentary & Photo Gallery

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Bonusmaterial: Behind the Scenes, Making of New Tatoo, Animiertes Video zu Hell on High Heels, Audiotrack zu Nobody Knows What It's Like to Be Lonely, Weblinks

Laufzeit: 75 Min. (Konzert), 20 Min. (Bonus)
RG: 2
Ton: DD 5.1.
Bild: 16:9 anamorph
Veröffentlichung: November 2001

Mötley Crüe - Lewd Crewd and Tatooed (Icestorm/DVD)

In unzählige Zweige von NU Metal bis zum Grindcore hat sich das Heavy Genre in den letzten zwanzig Jahren aufgesplittet. Mit den neuen Strömungen kamen neue Bands, während andere von der Bildfläche verschwanden. Nicht so Mötley Crüe. Die Mannen um Nicki Sixx und Vince Neil sind seit Anfang der Achtziger dabei und stehen seitdem für den viel zitierten geradlinigen Heavy Rock. Dass sie damit nach zwei Dekaden immer noch ihre Fans mehr als begeistern, macht diese DVD in beeindruckender Weise deutlich.

Das Konzert vom 5. Juli 2000 in Salt Lake City zeigt die Band vor einer aufwändigen Kulisse - der Nachbildung des Hollywood Boulevards - und vor völlig ausflippenden Fans. Mötley Crüe ist in den Staaten halt Kult. Ersatzdrummerin war bei diesem Set Samantha Maloney von Hole, bekennender Crüe-Fan. Drummer Randy war wegen einer Operation ausgefallen. Zu den neuen Songs gesellen sich Crüe-Hymnen wie Live Wire und Shout at the Devil, die druckvoll vorgetragen werden. Tänzerinnen in leichter Bekleidung sorgen dafür, dass das Image von Sex & Drugs & Rock´n´Roll zumindest auf der Bühne gewahrt bleibt.

Bild (anamorph) und Ton (DD 5.1.) sind exzellent, die Ausstattung ist mit u.a. Backstagematerial, Studioaufnahmen und einem zusätzlichen Clip üppig. Als Bonbon bekommt der Fan das bisher unveröffentlichte Stück aus den Anfangstagen Nobody Knows What It's Like to Be Lonely als Audiotrack zu hören. Eine runde Sache!

Playlist: Kickstart My Heart, Same Ol' Situation, Primal Scream, Punched in the Teeth by Love, Dr. Feelgood, Home Sweet Home, Don't Go Away Mad (Just Go Away), Piece of Your Action, Wild Side, Hell on High Heels, Looks That Kill, Girls Girls Girls, Live Wire, White Punks on Dope, Shout at the Devil

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Extras: direkte Titelanwahl

Region: 2
Ton: Stereo
Bild: 4:3
Laufzeit 66 Min.
VÖ-Datum: 29.3.2004

Motörhead – Live: Everything Louder Than Everything Else (Sonymusic)

Nach der üppig ausgestatteten "Böneshaker"-Jubiläums-DVD und der Nostalgiescheibe "Best of Motörhead" füllt nun die Live-DVD "Everything Louder Than Everything Else" die Lücke zwischen alt und neu. Der gut einstündige Film zeigt Lemmy an der Seite von Wurzel, Phil ‚Wizzo’ Campbell, und Philthy ‚Animal’ Taylor auf Deutschlandtournee im Frühjahr 1991. Schwerpunkt ist das Konzert vom 11. März im Kongresssaal im Deutschen Museum in München. Die Tracklist bietet eine Mischung aus zwei absoluten Klassikern wie "Ace of Spades" und "Metropolis" sowie überwiegend Stücken aus der Phase von 1985 bis 1990. Im Wechsel mit den einzelnen ausgespielten Tracks gibt es Backstage-Impressionen und Interviews mit allen Bandmitgliedern. So erfährt der Zuschauer beispielsweise einiges über Lemmys Lebensphilosophien und vom Leben „On the Road“. Somit bildet die DVD eine Mischung aus Live-Konzert und Musik-Dokumentation.

Dieses Re-Release eines Anfang der 90er bereits erschienenen VHS-Tapes darf inhaltlich nicht verwechselt werden mit der vor ein paar Jahren veröffentlichten Live-Doppel-CD. Regisseur Jeb Brien beweist bei der filmischen Umsetzung des Konzerts eine Vorliebe für optische Effekte, mit denen Livekonzerte zu Anfang der 90er Jahre gerne versehen wurden, insbesondere die vorwiegende Schwarzweiß-Ästhetik und beabsichtigte Grobkörnigkeit. Dies ist zwar offensichtlich kein Mangel der Bildqualität, aber immerhin Geschmackssache. Der Stereoton gibt das wieder, was man von einem Motörhead-Konzert erwarten darf: nämlich eine Menge Krach, na ja – im Vergleich zum Hallensound sogar ein halbwegs geordnetes Chaos, so dass Lemmys Rickenbacker-Bass durchaus zu unterscheiden ist von Wurzels und Wizzos Gitarrenparts. Die Ausstattung ist mit lediglich der direkten Titelanwahl, dafür ohne Booklet, ohne Untertitel und ohne sonstige Extras recht mager geraten. Der Motörhead-Fan macht hier – wenn das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt – dennoch nichts falsch.

Titelverzeichnis:

01 Metropolis 02 I'm So Bad No 03 Going to Brazil 04 Traitor 05 Voices In The Sky 06 Power 07 Angel City 08 Love Me Forever 09 Ramones 10 Orgasmatron 11 Killed By Death 12 Ace Of Spades

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Extras: Scrapbook, Multiangle, The Fans speak, Hall of Fame, Weblinks

DVD-Typ: 9
Region: 0
Ton: DD 5.1, DTS
Bild: 4:3
Laufzeit: 105 Minuten; Konzert: 75 Min.
VÖ-Datum: 3.2.2003

Mountain – Sea of Fire (Lightyear)

Mit „Mississippi Queen“ schufen Sie einen Meilenstein des Hardrock-Genres. Aber auch mit gefühlvollen Balladen à la „Theme from an imaginary Western“ haben sich Mountain einen Namen gemacht. Beide Stücke sind auf dieser DVD verewigt. „Live at the mystic Theatre“ ist ein Konzert im kleinen beschaulichen Rahmen. Man ist sozusagen unter sich: Auf der einen Seite der nicht mehr ganz so gewichtige Leslie West, der immer noch vitale Corky Laing und der neue Bassmann Richie Scarlett. Auf der anderen das fachkundige Publikum, das jede Textzeile auswendig kennt und den Protagonisten auf der Bühne an Jahren in nichts nachsteht.

Das Konzert kann wahlweise im Vollbildmodus oder im Splitscreen gleichzeitig aus vier Kameraperspektiven betrachtet werden. Die Songauswahl umfasst alle Mountainklassiker, die schon die legendären Livealben der frühen 70er füllten, so z.B. „Never in my Life“, „Yasgur´s Farm“ und das improvisationsfreudige „Nantucket Sleighride“. Dazu kommen einige neue Stücke vom „Mountain High“-Album, die gar nicht einmal allzu sehr abfallen. Zwar fehlt dem Konzert aus dem Jahr 2002 ein wenig das Flair früher Mountain-Auftritte mit Gründungsmitglied Felix Pappalardi, der von seiner Ehefrau erschossen wurde. Doch entschädigt der Gig durch seine gute Tonqualität in dolby 5.1 und dts. Das Konzert begeisterte die Zuhörer so sehr, dass einer sich spontan entschied, auf die Bühne zu kommen und bei einem Song mitzuspielen. Dieser eine war kein geringerer als Eddie van Halen – leider durfte dieses Stück aus rechtlichen Gründen nicht auf der DVD erscheinen.

Im Bonusmaterial finden sich zwei kurze und eine längere Dokumentation, die z.B. Statements von Fans und prominenten Zeitgenossen enthalten, darunter Sammy Hagar, Alice Cooper und Richie Blackmore. Dazu berichtet die Band über wichtige Meilensteine ihrer Geschichte wie den vierten Auftritt überhaupt beim Woodstock-Festival im August 1969. Nicht unerwähnt bleiben sollte das für Mountain gewohnt gute Cover- und Menüdesign.

Tracklisting: Blood Of The Sun, Yasgur's Farm, Crossroads, The Sea, Never In My Life, Mutant X, Theme From An Imaginary Western, Nantucket Sleighride, Mississippi Queen

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DVD-Typ: 5
Region: 2
Bild: 4:3 Fullframe
Ton: DD 5.1, Mono DD 2.0
Laufzeit: zwischen 44 und 70 Minuten
Veröffentlichung: Dezember 2001

Musikladenreihe (ARDVideo/Fernsehallianz/InAkustik; DVD und VHS)

Wie bereits auf diesen Seiten vor einiger Zeit angekündigt, hat die ARD nach der Beat-Club-Reihe ein weiteres Mal ihr Archiv durchstöbert. Sehr zum Wohlgefallen von uns Rockfans wurden neun Live-Auftritte aus diversen Musikladen Specials ausgegraben und auf DVDs verewigt. Vier davon hat das Musikvideoforum für euch unter den Laser genommen.

Zu den Höhepunkten gehört sicher die Zusammenstellung mehrerer Bremer Gastspiele von Roxy Music aus den Jahren 1973 bis 1975. Besonders in ihrer Anfangszeit - bei einem Auftritt bedient noch Brian Eno die Tasten – ebnete die Truppe um Brian Ferry und Phil Manzanera der Rockmusik neue Wege. Vertreten sind natürlich die Hits "Do the Strand" und "Virginia Plain" aber auch längere Stücke mit interessanten Instrumentalpassagen. Als Bonustracks gibt es schließlich die Singles "Only You" und "Oh Yeah", welche die Roxys bei einem späteren Auftritt in den 80er Jahren im Musikladen zum Besten gaben.

Auch auf der DVD von Dr. Hook gibt es einen Bonustracks (Walk right in). Der Liveauftritt von 1974 erinnert dann eher an eine Stand up Comedy Show als an ein Rockkonzert. Grund dafür dürfte zum einen der bekannte Humor der Band sein und zum anderen der merklich hohe Alkoholpegel an diesem Abend. Dennoch bringen die Mannen um Ray Sawyer und Dennis Locorriere eine dreiviertel Stunde lang gefühlvolle Balladen und gestandenen Country Rock auf die Bühne, den man einmal gehört und gesehen haben muss.

Zu America fällt zunächst der Evergreen "A Horse with no Name" ein. Wer sich jedoch einmal das 1975er-Konzert der Folk-Rocker im Bremer Musikladen-Studio ansieht, wird feststellen, dass America eine spieltechnisch starke Band war und ist, die auch bei härteren Tönen zu überzeugen weiß (Bonustrack: Mad Dog).

Zu den herausragenden Vertretern der ostdeutschen Rockszene gehörten in den 70er Jahren die Puhdys. Radio Bremen hatte das Glück, die Band im Jahr 1977 zu Gast zu haben. Zu hören und zu sehen sind Klassiker wie "Reise zum Mittelpunkt der Erde", "Geh zu ihr" oder "Lied für Generationen". Weitere Interpreten in der Reihe: Sha Na Na, Heatwave, Baker Gurvitz Army,Blood Sweat and Tears und Hall and Oats

Die Bild- und Ton-Qualität schwankt mit der Verfassung der jeweiligen Masterbänder. Auffällig ist dies besonders beim Ton. Alle Titel bieten neben dem Original-Monosund in Dolby Digital einen neu bearbeiteten DD 5.1 Ton, der auch beim Abspielen ohne Surround-Anlage klarer klingt als der Originalton. Zusätzlich können die einzelnen Stücke über das Menü direkt angesteuert werden. Ein großes Plus der Reihe: Illustrierte Booklets mit allen Songtexten darin. Also Freunde der Rockhistorie: Zugegriffen!

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Extras: Interviews mit der Band

DVD-Typ: 9
Bild: 16:9
Ton: DD 5.1.; stereo; DTS
Laufzeit: 85 Minuten
Veröffentlichung: 27. Mai 2002 

Nazareth – Homecoming - The greatest Hits live in Glasgow (Eagle Vision; DVD)

Nazareth gehören zu der Spezies von Rockurgestein, die auch im dritten Jahrtausend das Touren und Plattenmachen nicht lassen können. Und jetzt wird die umfangreiche Diskographie auch noch um eine Live-DVD ergänzt – zur Freude der Anhänger von erdigem Rootsrock. Von denen waren im Glasgower „Garage“ eine ganze Menge versammelt, scheinbar allesamt Altersgenossen der Musiker. Die Stimmung beim Heimspiel der Schotten war jedenfalls sichtbar und hörbar gut. So konnte Reibeisenstimme Dan MacCafferty bei „Broken down Angel“ beispielsweise das Singen zeitweise ganz einstellen.

Hymnen wie „Love Hurts“, „This Flight tonight“ und „Razamanaz“ waren natürlich Pflicht. Andere Stücke kommen jedoch von der Substanz und der Interpretation über das Niveau „solides Handwerk“ nicht hinaus. Dafür brillieren Bild- und Tonqualität. An dem gestochenen 16:9-Bild gibt es rein gar nichts auszusetzen. Der Ton – von stereo über Dolby Digital 5.1 bis hin zu DTS alles vorhanden – ist ebenfalls im oberen Bereich zu verorten.

Als Bonusmaterial gibt es Interviews mit der Band. Gründungsmitglieder McCafferty und Agnew unterhalten mit der einen oder anderen netten Anekdote, vorausgesetzt man versteht schottischen Slang – Untertitel sind nämlich nicht vorhanden. Fazit: Für alte und neue Fans von Nazareth ein Muss – für alle anderen ein Kann.

Playlist: When the Lights come down, Razamanaz, Miss Misery, Holiday, Dream on, Simple Solution, My white Bicycle, Walk by yourself, Bad Boy blue, Heart´s grown old, Broken down Angel, Whiskey drinkin´ Woman, Hair of the Dog, This Flight tonight, Beggar´s Day, Love Hurts

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RG: 2, 3, 4, 5
Ton: Dolby Digital 5.1 (Collection), LPCM Stereo (Collection + Story)
Bild: 4:3
Laufzeit: 138 Min. (Collection); 139 Min. (Story)
VÖ-Datum: 7. Oktober 2005

New Order – Story + A Collection (Warner)

Vermittelte die Finsbury Park DVD vor drei Jahren Eindrücke von New Order live auf der Bühne, so zeigen nun zwei gleichzeitig erscheinende Scheiben die Band aus anderen Blickwinkeln. Die im Jahr 1993 entstandene „New Order Story“ erzählt die Geschichte des Quartetts bis zu diesem Zeitpunkt, während „A Collection“, wie der Name vermuten lässt, eine Sammlung von fast allen Videoclips enthält. Die durchgängig – wahlweise – untertitelte und mehr als zweistündige Bandhistorie ist auch für nicht gar so eingefleischte Verehrer der neuen Ordnung unterhaltsam. Dabei befinden sich Wort- und Musikanteile in einem ausgewogenen Verhältnis. Viele Stücke sind sogar komplett ausgespielt. Zu den musikalischen Highlights gehören eine Liveversion des Megahits „Blue Monday“ und einige Stücke vom Montreaux Jazz Festival.

Rahmenprogramm der Doku bildet eine fiktive Fernsehsendung, in der die Musiker als Studiogäste auftreten. Ein Beispiel für den typisch britischen Humor der Band: Auf die Frage des Moderators nach dem faulsten Bandmitglied, heißt die Antwort: Ian Curtis, da er seit Jahren schon nichts mehr getan habe. Curtis, der charismatische Sänger von Joy Divison, beging im Mai 1980 Selbstmord. Kurz darauf machten die übrigen Bandmitglieder als New Order weiter. Und so ist es logisch, dass die Dokumentation mit einem Rückblick auf Joy Divison beginnt, bevor der unaufhaltsame Aufstieg von New Order als innovative und gleichzeitig kommerziell erfolgreiche Gruppe beleuchtet wird. Zu Wort kommen neben der Band und ihrem unmittelbaren Umfeld prominente Fans wie Neil Tennant (Pet Shop Boys) und Bono (U2).

Qualitativ rangiert die „Story“-DVD bild- wie tonmäßig eher im mittelprächtigen Bereich. Die Produktion liegt mehr als zehn Jahre zurück und wurde wohl nicht weiter überarbeitet. Bessere Werte erreicht erwartungsgemäß die „Collection“, die allein schon durch den 5.1-Mix besticht. Mit ebenfalls beinahe 140 Minuten Laufzeit gibt es auch auf der „Collection“ eine Menge zu sehen und hören. Außer der Clipsammlung im Hauptprogramm, die natürlich absolute Highlights wie „Regret“, „Chrystal“ und „World in Motion“ enthält, warten in den Specials alternative Videos und ein früher Liveclip von 1981 auf den Betrachter. Außerdem sind bis zu acht Tracks in beliebiger Reihenfolge programmierbar. Beide DVDs werden in einer Amaraybox ausgeliefert. Während die „Collection“ ein achtsetiges Booklet enthält, wurde bei der „Story“ auf eine solche Beigabe verzichtet. Fans werden wohl um beide Scheiben nicht herumkommen. Alle anderen können nach Interessenslage entscheiden.

Tracks + Extras “Collection”:
1. Confusion 2. The Perfect Kiss 3. Shellshock 4. State Of The Nation 5. Bizarre Love Triangle 6. True Faith 7. Touched By The Hand Of God 8. Blue Monday '88 9. Fine Time 10. Round & Round 11. Run 12. World In Motion 13. Regret 14. Ruined In A Day 15. World 16. Spooky 17. 1963 18. Crystal 19. 60 Miles An Hour 20. Here To Stay 21. Krafty 22. Jetstream 23. Waiting For The Sirens' Call
24. Alternates: Round & Round - Usa/ Patty/; Regret – Baywatch; Chrystal – Gina Bitch Version
25. Paris/ Bejing: Ceremony/ Temtation
26. Live 1981: Temptation From 316
27. Programmierfunktion: Personal Playlist

Tracks + Extras “Story”:
01 Transmission 02 Love Will Tear Us Apart 03 Ceremony 04 Temptation 05 Blue Monday 06 Touched By The Hand Of God 07 Bizarre Love Triangle 08 Confusion 09 Shellshock 10 State Of Nation 11 The Perfect Kiss 12 True Faith 13 World In Motion 14 Fine Time 15 Regret 16 Temptation 17 Everyone Everywhere 18 World 19 Credits/Atmosphere

Direkte Kapitelanwahl und Untertitel in fünf Sprachen (u. a. deutsch)

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Extras: Sechs Dokus; Bonusvideos: Leader Of Men, How You Remind Me, Too Bad & The Making Of Too Bad; Mulit-Angle-Kamera: Verschiedene Kameraperspektiven bei "How You Remind Me" und "Too Bad"

Ton: DD 2.0, DD 5.1
Bild: 4:3
Laufzeit (Gig): 78 Minuten
VÖ-Datum: 28.10.2002

Nickelback – Live at Home (Roadrunner)

Was kann eine Musik-DVD alles bieten? Ein Livekonzert in guter Bild- und Ton-Qualität, Videoclips des Interpreten, Making Offs, Behind the Scenes, Interviews mit der Band, ein übersichtliches Menü, mehrsprachige Untertitel, Multi-Angle Tracks, wahlweise Surround- oder Stereo-Sound. Damit wäre in Kürze der Inhalt der neuen Nickelback-DVD vorgestellt. Denn all das und noch ein Wenig mehr findet man auf der nur 12 Zentimeter im Durchmesser großen Scheibe.

Das Livekonzert zeigt die Truppe um Chad Kroeger am 25. Januar 2002 in ihrer kanadischen Heimat, genauer gesagt in Edmonton, wo nicht nur gutes Eishockey gespielt wird, sondern wo man auch offensichtlich gut gemachten Rock´n´Roll schätzt. Und um nichts anderes handelt es sich nämlich bei der straighten Nickelback-Musik. Vor allem soundmäßig überzeugt der Mitschnitt. Die Höhen kommen genauso sauber heraus wie der knackige Baß. Die Kameraregie kann man wohlwollend als zeitgemäß bezeichnen. Man könnte allerdings auch genauso gut den Standpunkt vertreten, dass weniger Schnitte und damit weniger Clipanmutung für ein Livekonzert mehr gewesen wären.

So oder so kommt die Liveatmosphäre schön rüber. Zahlreiche Kameras bringen nahezu jeden möglichen Blickwinkel auf die Mattscheibe. Den Höhepunkt bildet das mit einer akustischen Einleitung dargebotene „How you remind me“. Ergänzende Reportagen zeigen die Band direkt vor und nach dem Gig. Der Zuschauer begleitet die Gruppe auf ihrem abendlichen Trip durch Brüssel, das die Nordamerikaner an nichts anderes als Disneyland erinnert. Chad Kroeger bezeichnet die Europa-Tournee im Interview sinngemäß als „Sammele die goldenen-Platten-Reise“. Denn Gold und Platin gab es bekanntlich zu Hauf für das Album „Silver side up“, von dem z.B. die Hitsingles „How you remind me“ und „Too bad“ stammen – beide Videos sind ebenfalls auf der DVD vertreten. Von letzterem sogar ein „Making of“. Wie eingangs angedeutet, wartet aber noch einiges mehr auf den Nickelback-Fan, der von dieser Produktion nicht enttäuscht sein wird.

Tracklisting (Gig): 01 Woke Up This Morning, 02 One Last Run, 03 Too Bad, 04 Breathe, 05 Hollywood, 06 Hangnail, 07 Worthy To Say, 08 Never Again, 09 Old Enough, 10 Where Do I Hide, 11 Ain't Like That (with Jerry Cantrell), 12 Leader Of Men, 13 Mistake, 14 How You Remind Me

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Bonusmaterial DVD: Interviews mit Tarja und Tuomas, 2 Promovideos (Carpenter und Sleeping Sun) auch auf VHS, 2 Livevideos (Kinslayer und Walking in the Air) auch auf VHS, Fotogalerie (50 Bilder), Deleted Scenes der Wishmaster-Tour

Format (DVD): DVD 5
Länge 150 Minuten (DVD); 101 Minuten (VHS)
Ton: Dolby Digital 5.1
Bild: 16:9 Pal
Regionalcode: keiner
Veröffentlicht am 9. Juli 2001

Nightwish - From Wishes to Eternity (Drakkar/ DVD und VHS)

Das zurückliegende Jahr war für die fünf finnischen Klassik-Metaller ein atemberaubend erfolgreiches. In ihrer Heimat konnten sie selbst Him von der Chartspitze verdrängen, ihr Album „Wishmaster“ bekam dort Platin. Doch nicht nur im Norden Europas schätzen die Fans die Songwriterqualitäten von Keyboarder Tuomas Holopainen und die glasklare Sopranstimme von Tarja Turunen. Inzwischen kommen die Anhänger des originellen Nightwish-Sounds aus der ganzen Welt.

Und so war die zunächst verschobene und schließlich am 9. Juli erschienene Veröffentlichung der DVD bzw. VHS „From Wishes to Eternity“ heiß herbeigesehnt. Einen akustischen wie optischen Vorgeschmack auf das Konzertvideo gab es bereits mit der einige Wochen zuvor erschienenen DVD+ „Over the Hills and far away“ (Rezension ebenfalls hier). Auf einer Seite der Scheibe sind bereits sechs der insgesamt 14 Live-Stücke enthalten.

Aufgezeichnet wurde das Konzert Ende 2000 in Tampere/Finnland vor restlos begeisterten Fans. Vom Opener Kinslayer, der zusätzlich in einer zweiten Live-Version auf dem Silberling verewigt ist, bis zum Titelstück der vorletzten CD Wishmaster bietet die DVD/VHS einen Querschnitt durch die drei bis dahin erschienenen CDs. Dazu gibt es Adaptationen der Filmmusiken „Crimson Tide“ ( Dykes & Zimmer) und „Deep blue Sea“ (Trevor Rabin). Beeindruckend wie die Band den bombastischen Sound der Studioproduktionen mühelos auf die Bühne überträgt und dem Publikum besonders mit den Balladen den einen oder anderen Schauer über den Rücken jagt. Diese äußerst gut gelungene DVD, die zudem randvoll mit Bonusmaterial ist, wird nicht das letzte Wort von Tarja und Co. sein – so viel kann man prophezeien.
Playlist: The Kinslayer, She is my Sin, Deep Silent complete, The Pharao sails to Orion, Come over me, Wanderlust, Instrumental (Crimson Tide, Deep blue Sea), Swanheart, Elevenpath, Fantasmic Part 3, Dead Boys Poem, Sacrament of Wilderness, Walking in the Air, Beauty and the Beast, Wishmaster.
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Länge (Audio): 50 Min.
Länge (DVD): 25 Min.
Bild: 16:9
Veröffentlichungstermin der DVD: 25. Juni 2001

Nightwish – Over the Hills and far away (Drakkar/BMG/DVD+)

Sie gelten als die größten Innovatoren des Heavy Rock der letzten Jahre. Ihre Musik wird als symphonische Rockmusik oder als Opera Metal bezeichnet. Und ihren Fans bescheren sie bei ihren Konzerten regelmäßig eine Gänsehaut. Die Rede ist von dem finnischen Quintett Nightwish. Und wirklich kann man sich schlecht von ihrer Musik trennen, wenn einmal eine CD oder DVD von ihnen im Player rotiert.

Weil dies vielen so geht, schaffte die DVD+ „Over the Hills and far away“ auf Anhieb den Sprung auf Platz eins der deutschen Musik-DVD-Charts. In der Gesamt-DVD-Rangliste kam sie immerhin auf den vierten Rang. Eigentlich ist der Silberling als CD mit Bonusmaterial konzipiert – so ist sie auch abspielbar auf dem CD-Player. Zum einen enthält sie vier Studioaufnahmen, darunter als Titelstück Gary Moores Eighties-Hit „Over the Hills ...“. Zum anderen sind sechs Livestücke zu hören, ein Querschnitt der beiden Alben „Wishmaster“ und „Oceanborn“. Nun kommt der Clou: Dreht man die Scheibe um, und legt sie in den DVD-Player, hat man eine DVD-Video mit eben jenen sechs Livetracks, aufgezeichnet auf der letzten Tour in Tampere/Finnland.

Die Band spielt in großartiger Form und begeistert optisch wie akustisch. Markant: Der Gesang der klassisch ausgebildeten Tarja Turunen (Lieblingsmusiker: Brahms und Celine Dion) und Tuomas Holopainens Keyboardteppich. Wer die sechs Stücke gehört und gesehen hat, bekommt unweigerlich Lust auf mehr. Und das „mehr“ kam bereits drei Wochen nach Veröffentlichung mit der DVD „From Wishes to Eternity“. Darauf ist enthalten das komplette Tampere-Konzert sowie reichlich Bonusmaterial.

Einen Wermutstropfen brachte die Sache mit der DVD+ der Plattenfirma Drakkar bei allem Erfolg ein: Media Control, welches die Chart-Platzierungen ermittelt, stufte die Scheibe als normale DVD ein. Die Folge war, dass ihr so ein höherer Rang in den Musikcharts verwehrt blieb. Außerdem ging das CD-große Cover neben den übrigen DVDs etwas unter. Doch Qualität setzt sich halt durch, wie das Abschneiden zeigt.

Playlist Audio: Over the Hills and far way, 10th Man down, Away, Astral Romance, The Kinslayer (live), She is my Sin (live), Sacrament of Wilderness (live), Walking in the Air (live), Wishmaster (live), Deep Silent complete (live)

Playlist DVD: The Kinslayer (live), She is my Sin (live), Sacrament of Wilderness (live), Walking in the Air (live), Wishmaster (live), Deep Silent complete (live)

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Extras: Direkte Titelanwahl, Bonus Videos: Roll with it, acquiesce + Bonus Audio Tracks: Wonderwall (live at Earls Court), Champagne supernova

Bild: 4:3
Ton: Dolby Digital 5.1 Surround Sound/PCM Stereo
Laufzeit: 85 Min.
VÖ: 15.4.2002

Oasis - There and Then (Sony)

"There and Then" ist ein kostbares Dokument über eine Gruppe, die vielleicht zu Recht eine Zeit lang als beste Rockband der Welt galt und für viele noch gilt. Zu erleben sind die Jungs aus Manchester bei drei Konzerten in ihrer Heimatstadt und in London. Die Aufnahmen stammen aus der absoluten Oasis-Hochphase Mitte der 90er.

Vor allem die weitgehend akustisch gehaltenen und von Noel Gallagher vorgetragenen Songs gehen unter die Haut, allen voran „Morning Glory“ in einer fesselnden Version. Und bei „Wonderwall“ und „Don´t look back in Anger“ hallen die kompletten Songs aus tausenden von Kehlen wieder. Als Kontrapunkt zu den akustischen Parts kommt das pompös inszenierte „I am the Walrus“ von den Beatles daher, gefolgt von einem weiteren Cover: „Cum on feel the Noiz“ von Slade.

Zwischen den Stücken – Gott sei Dank nicht mittendrin – kommen dann die Bandmitglieder zu Wort. Bild und Ton (DD Surround) sind absolut in Ordnung. Der Sound-Mix fängt die Liveatmosphäre optimal ein, jedoch nie auf Kosten der Musik. Bonus-Videos und Audiotracks machen die DVD zu einer im wahrsten Sinne des Wortes runden Sache.

Tracklisting: Swamp song, cquiesce, Supersonic, Hello, Some might say, Roll with it, Morning glory, Round are way, Cigarettes & alcohol, Champagne supernova, Cast no shadow, Wonderwall, The masterplan, Don't look back in anger, Live forever, I am the walrus, Cum on feel the noize

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Extras: The Osbournes in Japan (Behind-the-scenes footage), Instant Chapter Access to Songs, Discographie, Biographie, direkte Titelanwahl

Bild: 16:9
Ton: DD 5.1; LPCM 2.0
Laufzeit: Ca. 120 Minuten
Veröffentlichung: 22.7.2002

Ozzy Osbourne – Live at Budokan(Sony)

Inzwischen ist Seifenopernstar Ozzy selbst beim US-amerikanischen Establishment beliebt – als abschreckendes Beispiel für Amerikas Jugend. Auch der Queen hat Landsmann Osbourne zum Dienstjubiläum ein Ständchen gebracht. Bei all dem Hype um seine Person hat der Madman aber nicht vergessen, was sein eigentliches Ding ist: harten Rock leidenschaftlich zum Besten geben. Und das tat er am 15.2.2002 in der ausverkauften Tokyoer Budokan Hall, wo schon viele erstklassige Rockbands große Konzerte gegeben haben.

Der Livemitschnitt präsentiert den kompletten Set inklusive Crazy Train, Bark at the Moon und als Sahnehäubchen Paranoid. Dass der muskelbepackte Zakk Wylde ein überdurchschnittlicher Gitarrenmann ist, wird spätestens bei Suicide Solution klar. Sein darin eingebautes Star sprangled Banner kommt der legendären Hendrix-Interpretation jedenfalls verblüffend nahe.

Sieht man der Ikone Ozzy Osbourne seine 53 intensiv gelebten Jahre deutlich an, so zeigt seine Stimme keinerlei Abnutzungserscheinungen. Der Besitzer dieser DVD bekommt ein gutes Konzert in sehr guter Bild- und Surround-Tonqualität geboten. Dazu gibt es eine Biographie, eine Diskographie und die Osbournes in Japan.

Playlist: I don't know, That I never had, Believer, Junkie, Mr. Crowley, Gets me through, Suicide solution, No more tears, I don't want to change the world, Road to nowhere, Crazy train, Mama, I'm coming home, Bark at the moon, Paranoid

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Extras: Direkte Titelanwahl, 2 Bildergalerien, 2 Kurzdokumentationen (The Return of the Ripper + From the Centaurs Mouth)
(Limited Edition: Plus 2 Audio CD´s featuring same Setlist plus the Encore "Arrive Alive")

Ton: Dolby Digital 5.1, pcm Stereo
Bild: 4:3
Laufzeit: 95 Min. (Haupt-Konzert), 45 Min. (Zugaben), 12 Min. (Dokus)
VÖ-Datum: 15.9.2003

Pallas – The Blinding Darkness (Insideout)

Pallas ist nicht nur der Zweitname der Göttin Athene. So nennt sich auch eine schottische Neoprogrockband, die seit fast dreißig Jahren aktiv ist und nun mit „The Blinding Darkness“ ihre erste Live-DVD produziert hat. Die Gruppe bevorzugt zuweilen die etwas härte Gangart und ist unter den Prog-Bands somit am ehesten mit den Kollegen von Dream Theater zu vergleichen. Aufgezeichnet wurde das Abschlusskonzert der Tournee zum letzten Album „The Cross and the Crucible“ im niederländischen Zoetermeer. Höhepunkt des Abends war der Gastauftritt des ehemaligen Sängers Euwan Lowson, der maskiert erscheint und – von (künstlichem) Blut überströmt – dem Klassiker „The Ripper“ seine Stimme leiht.

Der Set enthält naturgemäß vorwiegend Stücke des seinerzeit aktuellen Albums, aber auch unverzichtbare Klassiker wie „Crown of Thorns“ und als besonderen Leckerbissen die komplette „Atlantis Suite“ vom ersten Album „The Sentinel“. Letztere ist auf der DVD zusammen mit den beiden weiteren Zugaben „Cut and Run“ und „The Ripper“ in einer getrennten so genannten „Encore“-Sektion enthalten und reiht sich somit nicht automatisch an das übrige Konzert an. Die komplexen aber dennoch gefälligen Kompositionen kommen live knackig rüber und sind klanglich einwandfrei. Besonders markant: Graeme Murrays Rickenbacker-Bass. Beim Bild müssen wegen der teilweise doch deutlichen Artefaktbildungen leider Punkte abgezogen werden. Beim Bonusmaterial finden sich je zwei Fotogalerien und zwei jeweils etwa sechsminütige Dokumentationen. Letztere zeigen die Band Backstage und in Interviews. Vor allem die Bandbiographie ist ein Thema und so dürfen sich die Fans sogar auf einige – wenn auch sehr kurze – Amateuraufnahmen aus den Anfangstagen freuen. Eine Untertitelung der Interviews wären wegen des starken schottischen Slangs wünschenswert gewesen. Ein 16-seitiges Booklet liegt nur der im Digipak ausgelieferten Limited Edition bei, die zur DVD noch zwei Live-CDs des Konzerts enthält und den Bonustrack „Arrive Alive“. Unter dem Strich: eine gelungene Live-DVD mit anständiger Laufzeit, sehr gutem Klang und leichten Abstrichen beim Bild.

Tracklisting: 01. The Cross & The Crucible 02. For The Greater Glory 03. The Executioner / Rat Racing 04. Crown Of Thorns 05. The Blinding Darkness 06. Who´s To Blame 07. Beat The Drum 08. Blood And Roses 09. Midas Touch 10. Towers Of Babble 11. Celebrations!

Bonus-Tracks 12. Rise And Fall Part 1 13. East West 14. March On Atlantis 15. Atlantis 16. Cut And Run 17. The Ripper

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Bonus-Material: "Dead Man" Solo Performance - Ed Vedder, "Throw Your Arms Around Me" with Mark Seymour von Hunters and Collectors, Montages - 1. Guest Performances - Set to "Fortunate Son" 2. Touring Footage - Set zu "All Those Yesterdays", Clips von den "Bushleaguer" Performances, Outtakes - Set to "Down", Interactive Features: Iso-Cam bei fünf Songs

RG: 0
Ton: Dolby Digital 5.1; pcm Stereo
Bild: 4:3
Laufzeit: 150 Min. (Live); 45 Min. (Bonus)
VÖ-Datum: 10.11.2003

Pearl Jam – Live At The Garden (Sonymusic)

Mit gestutztem Haar und als gereifte Band präsentierten sich Pearl Jam am 8. Juli 2003 im New Yorker Madison Square Garden. Das zweieinhalbstündige Konzert liegt nun schön verpackt im aufwändigen Digipack vor. 18 Songs machen den Auftakt auf DVD 1, 12 folgen auf der zweiten Disc. Dazu gibt es weitere sechs Bonus-Stücke, darunter das von Eddie Vedder solo vorgetragene „Dead Man“, das Vedder/Mark-Seymour-Duett „Throw your arms around me“, eine Zusammenstellung mehrerer „Bushleaguer“-Auftritte, den CCR-Hit „Fortunate Son“ mit Allstar-Begleitung sowie Backstage- und Tour-Impressionen zu „Down“ und „All those yesterdays“.

Die schlichten drei- bis vierminütigen Rocksongs von einst wachsen live teilweise zu ausgedehnten Epen. Beispiele: „Black“ und „Daughter“, das in einer beinahe sakralen Zeremonie endet mit Ben Harper als Gast-Zeremonienmeister. Harper kommt dann zu „Indifference“ ein zweites Mal auf die Bühne. Und was wäre ein Konzert im Madison Square Garden – eine Krönung für jede Band – ohne eine ganze Schar von Special Guests? Hier sind es außer Ben Harper Tony Barber und Steve Diggle von den Buzzcocks, die bei „Sonic Seducer“ und dem gefeierten Who-Klassiker „Baba O´Riley“ gastieren. Zu den Höhepunkten der Show gehören außer den genannten Stücken „Gimme some Truth“ von John Lennon und das eindringliche „I am mine“. Übrigens – Fans von Drummer Matt Cameron kommen ganz besonders auf ihre Kosten, denn fünf Songs liegen zusätzlich in der „Matt Angle“ vor. Der Blick ruht dabei lediglich auf Cameron. Gefilmt wurde das Konzert von Teilen der Pearl-Jam-Crew, was alles in allem gut gelungen ist.

Viele aktuelle Musik-DVDs können vom Sound her überzeugen, schwächeln aber bei der Bild-Qualität. So ist es auch bei dieser Doppelscheibe. Der Stereo- und auch der Surround-Klang rangieren zwar nicht in der Referenzklasse, sind aber völlig in Ordnung, während das Bild leicht rauscht, auch ansonsten nicht brilliert aber in Schulnoten wohl dennoch ein „Befriedigend“ verdient hat. Auch ohne die größten Hits der Band wie „Alive“ und „Jeremy“ ist diese Box eine mindestens so lohnenswerte Anschaffung wie die Vorgänger „Touring Band“ und „The Singles“.

Tracklist: 1. "Love Boat Captain" 2. "Last Exit" 3. "Save You" 4. "Green Disease" 5. "In My Tree" 6. "Cropduster" 7. "Even Flow" 8. "Gimme Some Truth" 9. "I Am Mine" 10. "Lowlight" 11. "Faithful" 12. "Wishlist" 13. "Lukin" 14. "Grievance" 15. "1/2 Full" 16. "Black" 17. "Spin the Black Circle" 18. "Rear View Mirror" 19. "You Are" 20. "Thumbing My Way" 21. "Daughter" (With Ben Harper) 22. "Crown of Thorns" 23. "Breath" 24. "Betterman" 25. "Do the Evolution" 26. "Crazy Mary" 27. "Indifference" (With Ben Harper) 28. "Sonic Reducer" (With The Buzzcocks) 29. "Baba O'Riley" (With The Buzzcocks) 30. "Yellow Ledbetter"

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Bonusmaterial: Kinotrailer, Interview mit Todd Phillips, Additional Scenes (mit Songs: Punch you in the Eye, Big black Furry Creature from Mars, Maze, Lawn Boy

Länge: 84 Minuten (125 Min. mit Bonusmaterial)
Bild: 1,85:1 (Bonusmaterial 4:3 full screen)
Ton: Dolby Digital 2.0, Dolby Digital 5.1, DTS
Erscheinungstermin der DVD: 25. April 2001

Phish – Bittersweet Motel (Icestorm/ DVD)

Kein Konzert gleicht dem anderen, jeden Abend eine neue Playlist – spontan zusammengestellt. Verspielte Improvisationen, dargeboten von versierten Musikern. Und eine auf neutrale Beobachter ergeben und eingeschworen wirkende Fantreue. Die Rede ist nicht von den Grateful Dead, sondern von Phish. Vom „Rolling Stone“ zur „wichtigsten Band der 90er Jahre“ ernannt, sehen sich die vier Musiker zurecht nicht als Deadkopie, sondern ganz einfach als Teil der „amerikanischen Musikgeschichte“, wie Gitarrist und Sänger Trey Anastasio im Film „Bittersweet Motel“ erklärt. Und doch kommen Phish um die Parallele nicht herum, was immerhin keine zu geringe Anerkennung für ihre lebendige Musik ist.

Filmemacher Todd Phillips (Road Trip) hat sie ein Jahr auf Tour in Nordamerika und Europa begleitet. Das Ergebnis ist eine gelungene Musik-Dokumentation. Die Stücke sind zwar nur teilweise ausgespielt, was bei Konzertmitschnitten immer ein Manko ist. Ansonsten gibt es an der Doku wirklich nichts auszusetzen, wie auch an der gesamten DVD nicht. Neben den Liveaufnahmen gibt es Interviews mit der Band und ihren Fans, die sich mit einem Augenzwinkern (noch eine Parallele) Phishheads nennen. Dazu kommen Aufnahmen von Proben und vom alltäglichen Tourleben. Am Ende versteht auch der Nichteingeweihte die Faszination von Phish. Regisseur Phillips kannte sie vor den Dreharbeiten übrigens nicht und ist nun bekennender Fan.

Was den Punkt Extras angeht, so gehört die DVD in die Kategorie Luxusklasse. Neben dem Kinotrailer und einem Interview mit dem Regisseur (als Text), füllen mehr als 35 Minuten zusätzliche Szenen die Silberscheibe. Darunter die kompletten Stücke „Punch You in the Eye“, „Big black Furry Creature from Mars“, „Maze“ und „Lawn Boy“. Die Bildqualität ist optimal, der Ton in drei Versionen (Dolby Stereo, Dolby Surround und sogar DTS) zu hören.

Playlist: Roses are free, Down with Disease, Waste, Sleep, When the Circus comes to Town, Frankenstein, Wilson, Hello my Baby, Character Zero, Simple, 2001, Loving Cup, Bittersweet Motel

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Extras: Direkte Kapitelanwahl, 40 Minuten Bonus, Untertitel in F, D, I, Por, NL


Ton: DD 2.0
Bild: 16:9
Laufzeit: Hauptteil: 50 Min., Bonus 40 Min.
VÖ-Datum: 25.8.2003

Pink Floyd – Classic Albums – The Dark Side Of The Moon (Eagle Vision)

Für viele ist „The Dark Side Of The Moon“ das Rockalbum schlechthin. Es gastierte 26! Jahre lang in den US-Billboard Charts und gilt als der kreative Höhepunkt der Pink Floyd. Und so war es für die BBC eine Pflicht, diesen Meilenstein eine Folge in seiner TV-Reihe mit „Classic Albums“ zu widmen. Die 50-minütige TV-Doku wird auf der DVD ergänzt um 40 Minuten äußerst interessanter Specials.

Zu Wort kommen u.a. Produzent Alan Parsons, Designer Storm Thorgeson und natürlich alle vier Bandmitglieder. Dass jedoch nicht 50 Minuten lang geredet wird, versteht sich. So lässt sich z.B. Parsons am Mischpult über die Schulter blicken, Richard Wright führt markante Keyboardpassagen an den Tasten vor und David Gilmore und Roger Waters greifen gerne einmal zur akustischen Gitarre. Als historisches Filmmaterial werden gelegentlich Sequenzen aus den Aufnahmesessions und einige wenige Livebilder eingeblendet. Über das von Regisseur Adrian Maben im „Pompeii-Film“ verwendete Bildmaterial aus den EMI-Studios hinaus gibt es jedoch keine weiteren Szenen. Mehr existiert offenbar nicht.

Dennoch gewährt die DVD intensive Einblicke in die Entstehung jedes einzelnen Stücks der Platte. So erfährt man z.B., dass damals zum ersten Mal mit Bandschleifen, so genannten Loops, gearbeitet wurde. Auf der anderen Seite wird deutlich, wie beschränkt trotz der Vorreiterrolle von Pink Floyd die technischen Möglichkeiten waren, um ihre musikalischen Visionen umzusetzen.

Noch interessanter da detaillierter als der Hauptfilm ist das Bonusmaterial. Darin gibt Roger Waters eine vollständige Akustik-Performance von „Brain Damage“. David Gilmour schließt sich mit „Breathe“ an und demonstriert diverse Gitarrenparts aus „Breathe“, „The Great Gig In The Sky“ und „Us and Them“. Zu letzterem steuert Rick Wright seine Piano-Parts bei und erzählt über die Entstehung des Songs. „Time“ setzt sich zusammen aus Teilen des in Konzerten verwendeten Videos und Roger Waters originalem Demo-Tape. Dazu kommen hauptsächlich philosophische Betrachtungen des Leitwolfs Waters. Nützlich sind die mehrsprachigen Untertitel (u.a. in deutsch), Bild und Ton sind einwandfrei, das Menü ist einfach zu navigieren und der Amaray-Box liegt ein vierseitiges Booklet mit Coverillustrationen bei. Vor allem wegen der musikalischen Demonstrationen lohnt es sich, diese kurzweilige Musik-Doku auch mehr als einmal in den DVD-Player zu legen.

Titelauflistung: 01 Set The Controls For The Heart Of The Sun 02 Echoes 03 Breathe 04 On The Run 05 Time 06 The Great Gig In The Sky 07 Money 08 Us And Them 09 Brain Damage 10 Eclipse

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Extras: Direkte Titelanwahl, Original-Konzert, Interview mit Adrian Maben, Pompeii-Karte und -Historie, Songtexte, Fotogalerie, Album-Grafiken, Zeitungsartikel, Untertitel, Drehbuchskizzen

Region: 2, 4
Ton: DD 2.0
Bild: D.Cut (16:9); Concert (4:3)
Laufzeit: D.Cut 90 Min., Concert 60 Min.
VÖ-Datum: 14.8.2003

Pink Floyd – Live at Pompeii (Universal Pictures)

Anfang der siebziger Jahre hatte Filmregisseur Adrian Maben die, wie er selbst später fand, nicht besonders originelle Idee, die Musik von Pink Floyd mit Gemälden bekannter Künstler filmisch in Verbindung zu bringen. Einige Zeit darauf saß er während eines Italienurlaubs im nächtlichen Amphitheater von Pompeii und hatte spontan den besseren Einfall, diesem Ort mithilfe des Floyd-Sounds Leben wiederzugeben. Die Band stimmte zu und so entstand in sechs Tagen im Oktober 1971 ein ungewöhnliches Konzert, das Film- und Musikgeschichte schrieb: Live at Pompeii. Musikalisch boten Pink Floyd eine Mixtur aus damals aktuellen Stücken vom Meddle-Album (Echoes, One of these Days) und Klassikern wie „Careful with that Axe Eugene“ und „A Saucerful of Secrets“.

Zwei Jahre nach dem Dreh traf Maben die Band in London wieder, als sie gerade „Dark Side of the Moon“ in den Abbey Road Studios einspielte. Und so wurde der ursprünglichen Pompeii-Film um einige der dort aufgezeichneten Studioszenen ergänzt. Diese längere Version ist bereits seit längerem auf VHS erhältlich. Schließlich – 30 Jahre nach dem Pompeii-Konzert – verwirklichte der Regisseur seinen nun auf DVD erschienenen Director´s Cut. Zu der 73er Version kommen Interview- und Studio-Sequenzen aus dem Jahr 1972, die in schwarzweiß aufgenommen wurden und die den Film noch einmal um zehn Minuten auf 90 Minuten verlängern.

Das eigentlich neue am Director´s Cut ist aber die beinahe vollständige Ersetzung der alten Pompeii-Impressionen durch neue beinahe dreidimensional wirkende Aufnahmen, die die heutige Lokalität aus anderen Blickwinkeln zeigen. Dazu kommen vor allem atmosphärisch passende Vulkan- und Weltraummotive sowie computeranimierte Kamerafahrten durch das antike Pompeii vor dem Vulkanausbruch. Trotz der insgesamt gelungenen Neuarrangierung von Ton und Bild sind nicht unbedingt in jedem Fall die neu hinzugefügten Sequenzen passender als die alten. Und wer die originale 60-minütige Kinofassung lieber mag, findet sie ebenfalls auf der DVD (4:3 Bild). Jedenfalls werten die nachträglich gemachten Einspielungen die ohnehin sehr gute Bildqualität (16:9-Perspektive) noch einmal auf. Auch der zwar „nur“ in stereo vorliegende Sound übertrifft die Tonqualität der VHS-Version um einiges. Besonders die Höhen, z.B. Nick Masons Becken, kommen klar heraus. Alles in allem ist der Ton raumfüllender und dynamischer. Kein Wunder, denn schon damals wurde vor Ort mit einer monströsen Technik und einer 24-Spur-Aufnahme gearbeitet, die erst jetzt so recht im Heimkino zur Geltung kommen. Also zurücklehnen und bei gedämpftem Licht genießen, worauf die Musik-DVD-Gemeinde schon lange gewartet hat.

Wer zusätzliches Konzert-Material erwartet hat, wird leider enttäuscht. Mehr Songs konnten mangels Zeit damals nicht aufgenommen werden und weiteres Filmmaterial ist einfach nichts mehr auffindbar, wie der Regisseur in der 20-minütigen Doku zur Entstehung des Films verrät – schade. Neben dem Interview und der Urversion finden sich in den Extras eine Fotogalerie, Fotos alter Zeitungsausschnitte, diverses Cover- und Plakat-Artwork, Drehbuchskizzen, eine Historie und Karte von Pompeii sowie die Texte der gespielten Songs. Und für die eingespielten Interview- und Dokumentareinspielungen sind die deutschen Untertitel hilfreich. Die DVD ist trotz des nicht realisierten 5.1-Mixes ein unbedingtes Muss.

Titelauflistung: 01 Echoes 02 Careful With That Axe Eugene 03 A Saucerful Of Secrets 04 Us And Them 05 One Of These Days 06 Mademoiselle Nobs 07 Brain Damage 08 Set The Controls For The Hearts Of The Sun 09 Echoes

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Extras: direkte Songanwahl, Film-Untertitel (jedoch nicht in deutsch), Musikvideos (Another Brick in the Wall, Hey You), Promofilm/Trailer, Originaldoku „The other Side of the Wall“ (25 Min.), Looking back at the Wall (I+II; 45 Min.), Kommentare von Roger Waters und Gerals Scarfe, Setup-Guide für das Sound-System, neu gestaltete interaktive Menüs

Ton: Dolby Digital 5.1, Dolby Digital stereo
Bild: 16:9
Laufzeit: Film 92 Min. VÖ-Datum: 16.7.2003

Pink Floyd – The Wall (Sony)

Die Wiederveröffentlichung von „The Wall“ im CD-Smartpack nennt sich selbst „Deluxe DVD Edition“. Und um es vorwegzunehmen: Was Ausstattung und Qualität – klanglich wie bildlich – angeht, verdient sie den Namen weitestgehend zu Recht. Natürlich ist der Film enthalten in – wie es auf dem Cover heißt – „new hi definition film transfer from the original screen interpositive“. Dazu gesellt sich eine ganze Schar an Special Features, darunter die Original-Dokumentation und zwei Retrospektiven mit insgesamt einer dreiviertel Stunde Laufzeit. In diesen Nachbetrachtungen kommen alle entscheidenden Personen zu Wort, die an der Entstehung des Films mitgewirkt haben. Vorneweg Roger Waters als Initiator, Regisseur Alan Parker und Zeichner Gerald Scarfe. Er ist es auch, der gemeinsam mit Roger Waters auf einer separaten Tonspur den kompletten Film kommentiert. Und er war es auch, der die kongenialen Trickfilmphantasien umgesetzt hat. Vorneweg der Liebestanz der Pflanzen und die martialischen Kriegsbilder.

Über ein liebevoll gestaltetes animiertes Menü erfolgt der Zugang zu den einzelnen Bereichen der DVD. Was sich jeweils dahinter verbirgt, ist mit netten Anspielungen auf diverse Pink-Floyd-Songs umschrieben – z.B. „A Saucerful of Secrets“ oder „Set the Controls“. Die einzelnen Songs innerhalb des Films können direkt angewählt werden und zwei sind im Extras-Bereich zusätzlich als Musikvideos enthalten („Another Brick...“ und „Hey You“). Den Plot des Films fasst in einer der Retrospektiven Alan Parker knapp zusammen: „Es geht um einen Rockmusiker in einem Hotelzimmer, der auf sein Leben zurückblickt – ausgebrannt von zu vielen Shows zu viel Alkohol und zu vielen Drogen.“

Mit dialogarmen Spielsequenzen, faszinierenden und teilweise verstörenden Trickfilmszenen und natürlich mit der Musik von Pink Floyd wird die strapazierte Psyche des Protagonisten „Pink“ – gespielt von Bob Geldorf – filmisch eindringlich umgesetzt. Ein mentaler Zustand ist es im Grunde genommen auch, der die Hauptrolle spielt, nicht eine Person. Und so ist es müßig, hier eine Handlung wiedergeben zu wollen. Kritische Randnotiz: Bei den Dokus wird gänzlich auf eine Untertitelung verzichtet und der englischsprachige Film hat zwar Untertitel, jedoch keine deutschen – geschweige denn eine Synchronisation der zugegebenermaßen seltenen Dialoge. Ein Booklet fehlt aufgrund des gewählten Coverformats, so dass die meisten Infos in der DVD selbst stecken. Eine Re-Edition ist aber im Fall „The Wall“ durch die komplette Überarbeitung und das zahlreiche zusätzliche Material im Vergleich zu anderen Wiederveröffentlichungen wirklich gerechtfertigt.

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Extras: 01 Twenty Years (video) 02 Care In The Community Documentary 03 Spite and Malice 04 Placebo featuring Justin Warfield (Live at Reading Festival 2000) 05 20th Century Boy- Placebo feat. David Bowie (live at the Brit Awards 1999) 06 Nancy Boy and Peeping Tom- Live tour visuals 07 Soulmates Never Die - Placebo Live in Paris, DVD trailer 08 English Summer Rain (live video)

DVD-Typ: 9
Region: 0
Ton: PCM + Dolby Digital 2.0
Bild: 4:3; 16:9
Laufzeit: 129 Min.
VÖ-Datum: 25.10.2004

Placebo – Once More With Feeling – Singles: 1996 - 2004 (Virgin)

Über fünf Millionen verkaufte Alben und sechzehn erfolgreiche Singles in acht jahren: Das kann sich sehen lassen. Und es lässt sich auch sehen – und hören. Nach der Live-DVD „Soulmates Never Die“ gibt es nun sämtliche Single-Auskoppelungen von Placebo in chronologischer Ordnung als Videoclips vereint. Interessant zu verfolgen, wie sich das Trio um den charismatischen Brian Molko in acht Jahren entwickelt hat: angefangen von melancholischen und dennoch kraftvollen Gitarrensongs bis hin zu den mehr elektronischen Klängen des 2003 erschienen Studioalbum „Sleeping With Ghosts“.

Zu den Höhepunkten der Sammlung gehört das Bowie-Molko-Duett „Without You I´m Nothing“ vom gleichnamigen Album. Und weil David Bowie und Placebo so etwas wie musikalische Seelenverwandte sind, gibt es im Bonusmaterial gleich noch eine Co-Produktion der beiden. Diesmal live von der Brit-Awards-Verleihung 1999. Dort boten die vier das T.REX-Cover „20th Century Boy“. Dazu kommen zwei weitere Live-Tracks sowie einige visuelleTour-Impressionen. Hintergründiges zu allen Video-Clips liefern Placebo selbst in Form eines optionalen Audio-Kommentars. Ein 38-minütigen Interview-Special bringt dem Fan darüber hinaus die Charaktere der drei Bandmitglieder recht nahe. Ein weiteres nützliche Bonus-Feature, das leider nicht jede Musik-DVD zu bieten hat: Die Clips können in beliebiger Reihenfolge abgespielt werden.

Qualitativ wurde aus Bild und Ton das Bestmögliche herausgeholt. So bietet der satte Stereoton knackige Bässe und gleichzeitig eine hohe Klangtransparenz. Tipp: Falls vorhanden, immer den Subwoofer dazuschalten. Doch nicht nur der Inhalt ist ansprechend. Die Box ist in Form eines ummantelten kleinen Kartons mit beiliegendem Booklet und geschmackvollen Fotos besonders edel geraten. Daumen hoch.

Titelverzeichnis: 01 36 Degrees 02 Teenage Angst 03 Nancy Boy 04 Bruise Pristine 05 Pure Morning 06 You Don't Care About Us 07 Every You, Every Me 08 Without You I'm Nothing 09 Taste In Men 10 Slave To The Wage 11 Special K 12 Black-Eyed 13 The Bitter End 14 This Picture 15 Special Needs 16 English Summer Rain 17 Protege Moi (live in Bercy)

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Extras: Videos zu Numb, Sour Times, All Mine, Over und Only You; 3 Kurzfilme zu Road Trip, Wandering Star und To kill a dead Man
DVD-Typ: 9
Region: 0
Bild: 4:3 Fullframe
Ton: DD 5.1.; stereo
Laufzeit: 130 Minuten (Konzert: 93 Minuten)
Veröffentlichung: 29. April 2002

Portishead – Roseland New York (Polydor/Universal; DVD)

Zwar ist das Konzert der Triphopper im New Yorker Roseland Theater vom 24. Juli 1997 bereits ein Jahr später auf VHS erschienen. Dennoch ist wohl selten eine Musik-DVD-Veröffentlichung so sinnvoll und herbeigesehnt wie diese. Die Scheibe besticht durch exzellenten Klang – wahlweise in Stereo oder Surround-Qualität – sowie klare und kunstvoll gehaltene Bilder. Positiv fällt zudem die gelungene Bildregie auf, die genau das einfängt, worauf es im jeweiligen Moment ankommt. Die musikalische Umsetzung ist ohnehin über jeden Zweifel erhaben, zumindest für Liebhaber intelligenter Klänge der melancholischen Art.

Mit der Unterstützung eines 27-köpfigen Orchesters bietet die Band um Frontfrau Beth Gibbons einen Querschnitt der beiden Studioalben Dummy und Portishead – letzteres übrigens aus 1997 und damit bislang letztes musikalisches Lebenszeichen der Briten. Auf der DVD gibt es neben dem Konzert noch einige Extras. Zu drei Kurzfilmen gesellen sich die Videos zum wohl bekanntesten Stück Sour Times, All Mine, Over, Only Your und Numb, das übrigens gerade für eine Autowerbung wiederentdeckt wurde. Nicht unerwähnt bleiben darf das Booklet – immer noch kein Standard bei DVDs – mit Fotos und Infos zu jedem Stück.

Playlist: Humming, Cowboys, All Mine, Half Day Closing, Over, Only You, Seven Months, Numb, Undenied, Mysterons, Sour Times, Elysium, Glory Box, Roads, Strangers, Western Eyes

Polydor-Homepage
Universal-DVD

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Bild: 4:3 full frame
Ton: Dolby Digital
Veröffentlichungstermin der DVD: 9. August 1999
Elvis 56 ist bereits 1987 als VHS-Video veröffentlicht worden
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Elvis Presley – Elvis 56 (BMG/DVD auch als VHS)

1956 war das Jahr des atemberaubenden Durchbruchs des späteren „King“. Mit 21 Jahren wurde er innerhalb weniger Monate zum umschwärmten Star und Millionär. Die DVD dokumentiert diese 12 Monate anhand von teils privatem Archivmaterial und vor allem mit zahlreichen TV-Auftritten. Zu sehen ist u.a. der legendäre Auftritt in der Dorsey Brothers Show. Nach dem „Eklat“ in der Milton Berle Show – Elvis hatte dort zu Hound Dog seine berühmten Hüftschwünge gezeigt – kamen andere Showmaster auf recht abstruse Ideen, um ihr Publikum vor solch „Obszönem“ zu schützen. Steve Allan beispielsweise setzte dem King einen Basset mit Melone gegenüber, den jener – sich nur mäßig bewegend – ansang. Ed Sullivan, der Presley am liebsten gar nicht erst eingeladen hätte, zeigte „Elvis The Pelvis“ einfach nur vom Bauchnabel an aufwärts.

Ein großes Plus des Films: Er zeigt die einzelnen Songs weitestgehend ungekürzt. Außerdem bettet er die Geschichte von Elvis rasantem Aufstieg ein in die gesellschaftlichen Bedingungen der damaligen USA. Ein weiterer Vorzug: Durch die Beschränkung auf ein einziges bedeutendes Jahr in der Elvis-History wird die Unmöglichkeit vermieden, eine komplette aber zwangsweise lückenhafte Biographie abliefern zu wollen. Statt dessen gelingt ein kurzweiliger weil unterhaltender Film, angereichert mit vielen interessanten Fakten.

Abzüge gibt es für die – bis auf die Kapitelanwahl – gänzlich fehlenden Extras, die bei einer Länge von 60 Minuten Film sicher nicht zu viel verlangt sind. Auch das Cover gibt nicht sehr viele Informationen preis. Dass Ton und Bild keine High-End-Qualität aufweisen, braucht angesichts der 45 Jahre alten Aufnahmen nicht erwähnt zu werden. Dennoch für Elvis-Fans und alle, denen der King auch 24 Jahre nach seinem Tod in Erinnerung geblieben ist, eine Empfehlung.

Playlist: Shake rattle and roll, Baby let´s play House, Baby what you want me to do, Tutti frutti, My Baby left me, Heartbreak Hotel, Blue Moon, Blue suede Shoes, Hound Dog, He´s only a Prayer away, Lawdy Miss Clawdy, Don´t be cruel, Trying to get you, Anyway you want me, Ready Teddy, Love me tender, There ´ll be Peace in the Valley for me, Love me Länge: 60 Min.

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Extras: Fotogalerie, direkt ansteuerbare Songs und Filmsequenzen. Kommentar in Deutsch, Englisch, Französisch, Katalanisch und Italienisch. Untertitel in Deutsch, Französisch, Katalanisch, Italienisch, Portugiesisch, und Holländisch.

Region: 2
Bild: 4:3
Ton: DD 5.1.; original stereo
Laufzeit: 55 Minuten
Veröffentlichung: 25. Juni 2002

Elvis – The great Performances – The Man and the Music (Icestorm)

Zum 25. Todestag des King bringen Icestorm eine dreiteilige Jubiläums-Edition heraus (das MVF berichtete). Nach Teil eins ist nun Volume 2 “The Man and the Music” erschienen. Der knapp einstündige Film bietet einen kurzweiligen Trip durch wichtige Etappen in Presleys Laufbahn – privat und öffentlich. Es kommentiert sein langjähriger Freund George Klein.

Enthalten sind historische Live-Auftritte von den Anfangstagen bis in die siebziger Jahre. Die einzelnen Stücke sind teilweise mit weiterem Bildmaterial garniert. Darüber hinaus gibt es interessante Aufnahmen zu sehen, die Elvis in der Öffentlichkeit zeigen, aber auch privat – zum Teil in seltenen Homevideos. Ein musikalisches Highlight ist sicher Elvis erste Plattenaufnahme „My Happiness“, die in diesem Film zu hören ist.

Besondere Mühe haben sich die DVD-Macher mit der Kommentierung und Untertitelung in insgesamt sechs Sprachen gegeben. Alle Songs und Filmsequenzen sind direkt über das Menü ansteuerbar. Bild und Ton (gar in DD 5.1. aufbereitet) lassen gemessen am Alter der Mutterbänder nichts zu wünschen übrig.

Playlist: American Trilogy, Shake, rattle and roll, Flop and Fly, Trouble, Mean Woman Blues, Treat me nice, G.I. Blues, Fame and Fortune, Return to sender, You gave me an Mountain, Always on my Mind, If I can dream

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Extras: Videoclips; Slideshow; Tour-Doku, Discographie, Biographie

DVD: 9
Region: 2
Ton: DD 2.0, DD 5.1
Bild: 4:3
Laufzeit: 120 Minuten
VÖ-Datum: 7.10.2002

Puhdys – Das 3.000. Konzert und mehr (BMG)

19.11.1969: Die Menschheit hatte soeben ihren großen Schritt auf den Mond hinter sich gebracht. Und den Puhdys stand der gewaltige Sprung zum ersten Liveauftritt unmittelbar bevor. 19.6.1999: 30 Jahre später geben die Ostrocker in der ausverkauften Berliner Waldbühne ihr 3.000stes Konzert – zu erleben auf dieser DVD. Die Urgesteine beweisen, dass sie mehr sind, als nur ein Ost-Phänomen. Zu DDR-Zeiten wurden sie immerhin mehrere Male zur beliebtesten Band der Republik gewählt. Das Song-Repertoire des 3.000sten Konzertes besteht aus einer ausgewogenen Mischung von neuen und alten Songs, darunter natürlich „Alt wie ein Baum“, „Geh zu ihr“ und „Lebenszeit“. Die Stimmungen reichen von balladesk („Was bleibt“) bis hardrockig („Wilder Frieden“).

Beeindruckend – auch für die Band selbst – ist die ungezügelte Begeisterung der 22.000 Fans, die immerhin so textsicher sind, dass Dieter Birr das Singen zeitweilig sein lassen kann. Überraschungsgast ist übrigens Mario Adorf, mit dem die Puhdys kurz vor dem Konzert einen Film abgedreht hatten. Ton (DD 5.1) und Bild des Konzertes sind ordentlich, die Stimmung ist gut eingefangen.

Zum kompletten Gig gesellt sich eine illustre Mischung an Bonus-Material. Am interessantesten ist wohl die Auswahl an Musikvideos aus den 70ern. Bild- und Ton-Qualität sind hier natürlich recht historisch, dafür bieten die Clips einigen Anreiz zum Schmunzeln. Nach der Musikladen-Scheibe ist dieser Silberling die zweite Puhdys-DVD. Freunden der Band kann ich diese wie jene guten Gewissens empfehlen.

Tracklisting (Gig): Kühle Lady, Königin, Wenn ein Mensch lebt, Lebenszeit, Alt wie ein Baum, Geh zu ihr, Wilder Frieden, Ich will nicht vergessen, November im Mai, Bye Bye Ha´arryviderci, Was bleibt, Gigolo, Wir haben keine Ahnung, Bis ans Ende der Welt, Yaketi Sax, Türen öffnen sich zur Stadt, Leck mich am Arsch, Rockerrente, Lolita, Das Buch, Hipp Hipp Hurra

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