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Bessere Bildqualität bei Videoaufnahmen


Bei Videoaufnahmen bessere Bildqualität und längere Lebensdauer durch Wahl des richtigen Bandes. Mit einigen einfachen Tricks lässt sich die Aufnahmequalität sichtbar verbessern. Der Einfluss des Videobandes auf die Aufnahmequalität eines Videorecorders wird noch immer unterschätzt. Demnach lassen sich durch die Wahl des richtigen Bandmaterials und sorgfältige Pflege Bildqualität und Lebensdauer der Mitschnitte deutlich verbessern - und das ohne nennenswerte Mehrkosten.

Oberste Regel: Ausschließlich für Kassetten von Markenherstellern verwenden. No-Name-Produkte sind zwar billiger, dafür aber meist von miserabler Qualität. Im schlimmsten Fall können Billigkassetten sogar die empfindlichen Videoköpfe des Recorders ruinieren. Von Namenszusätzen wie "HQ", "GX", "Pro-X", "Premium" und so weiter braucht sich der Käufer daher nicht beeindrucken zu lassen. Grundsätzlich ist es ratsam, möglichst immer denselben Bandtyp zu verwenden. Der Grund: Nach etwa 20 Stunden Laufzeit sind die Videoköpfe des Recorders "eingeschliffen", das Gerät harmoniert dann ideal mit der gewählten Bandsorte.

Videorecorder mit Bildverbesserungssystemen und Einmesscomputern bringen mit High Grade (HG), Extra High Grade (EHG) und "Pro"-Typen (ab sechs Mark) die besten Resultate. Die Investition in die noch teureren S-VHS-Bänder lohnt sich nur für S-VHS-Recorder mit aktivem Einmesssystem. Und: Wird nur eben die Tagesschau aufgezeichnet und anschließend gleich wieder überspielt, reicht ein preiswertes Standard-Band ab vier Mark ohnehin vollkommen aus. Geht es um wichtige Konzert-Mitschnitte, lohnt der Griff zu besserem Bandmaterial. Aber egal, welche Sorte: Tapes mit Überlänge (E 300) bleiben besser die Ausnahme. Sie sind weniger robust als Drei- und Vierstundenbänder, und ihre Bild- und Tonqualität ist schlechter. Außerdem können sie von Recordern mit weniger sensibler Mechanik leicht beschädigt werden.

Videokassetten lagern am besten in der Schutzhülle mit dem vollen Bandwickel nach unten, möglichst weit entfernt von Magnetfeldern, wie sie etwa von PCs oder Lautsprechern ausgehen. Eine Temperatur von 20 Grad Celsius und eine Luftfeuchtigkeit von 30 Prozent schonen die Bänder. Sie sollten außerdem vor Staub, Zigarettenqualm und direkter Berührung geschützt werden. Die Aufnahmen bleiben besser erhalten, wenn die Kassetten vor dem ersten Anspielen, vor längerer Lagerung und mindestens einmal jährlich komplett umgespult werden.


Der Artikel basiert auf einer Presseaussendung der Zeitschrift "video" vom 18. Mai 99






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